einleitung (und kommentarmöglichkeit) zu den gastbeiträgen von j. erik mertz [update]

es ist vielleicht ganz passend, dass es hier nach der vermutlich längsten – und nicht geplanten - pause in der bloggeschichte mit dem start der beitragsreihe eines gastes weitergeht, dessen arbeit und denken letztlich ganz entscheidend mit zur existenz dieses blogs beigetragen haben, incl. des titelgebenden als-ob. wenn Sie einen blick in die literaturliste rechts unten werfen, sehen Sie dort den titel „borderline – weder tot noch lebendig“ von j. erik mertz. dieses buch, über das ich irgendwann in der zeit von 2001/2002 eher zufällig gestolpert bin, hat in gewisser weise mein denken (und fühlen) zu vielen fundamentalen fragen revolutioniert – nicht alleine und nicht kritiklos, aber es zählt neben einigen anderen arbeiten, die dort unten ebenfalls aufgeführt sind, bis heute zu meinen „essentials“, wenn ich mich daran versuche, mich, die mitmenschen und letztlich auch „die welt“ in all unseren – leider meist erbärmlichen – zuständen besser begreifen zu wollen.

ich möchte hier nicht die für mich wesentlichen teile der ansätze von j.e. mertz ausführlich wiederholen; in den inzwischen fast sieben jahren mit diversen blogbeiträgen habe ich die für mich wichtigsten einsichten und anregungen aus dem buch in diversen kontexten dargestellt. stammleserInnen werden sie vermutlich eh zum größten teil kennen; für alle anderen, die thematisch interessiert sind, verlinke ich nochmals die wichtigsten beiträge, die nicht umsonst mehrheitlich in der rubrik „basis“ zu finden sind:
subjektivität vs. objektivität, autismus, borderline, "als-ob-persönlichkeiten".

der eine oder die andere wird sich vielleicht an einen kommentar hier vor einigen wochen erinnern (der aufgrund einer eigentlich nicht zur veröffentlichung gedachten mailaddresse wieder gelöscht wurde), dessen absender zu meiner nicht geringen überraschung tatsächlich j. erik mertz gewesen ist. im darauf folgenden mailkontakt schlug mir herr mertz dann ein projekt vor, welches nach einigen beiderseitigen überlegungen konkreter wurde und (ab) heute öffentlich wird:
  • die auf der basis veröffentlichter und unveröffentlichter texte von herrn mertz entstandene arbeit „das sympathetische weltbild/paradigma“ wird hier ab heute kapitelweise zu jedem ersten eines monats mit zeitlicher begrenzung zu lesen sein.
  • zeitliche begrenzung bedeutet, dass jedes kapitel nach einem monat wieder gelöscht werden und durch das folgende ersetzt wird.
  • um die jeweiligen kommentare dazu nicht ebenfalls ins digitale nirvana zu versenken, wird dieser beitrag hier dazu dienen, sie zu sammeln – ich werde erstmal beobachten, wie stark die kommentierung sein wird und gegebenenfalls eine zweite möglichkeit schaffen. unter den beiträgen selbst ist keine kommentierung möglich.
  • die veröffentlichung läuft explizit in der rubrik „gastbeiträge“, was u.a. auch bedeutet, dass ich keinerlei verantwortung für diese texte habe, sondern diese alleine bei herr mertz liegt.
  • ebenfalls bleiben natürlich alle rechte bei herr mertz.
die texte werden von mir unverändert, so wie ich sie bekomme, hier veröffentlicht. lediglich einige formatierungen für das blog werden von mir vorgenommen.

*

um transparenter zu machen, was Sie im einzelnen in dieser reihe in den nächsten monaten erwartet, gibt es nun einen überblick zu den einzelnen kapiteln:

Das Sympathische Weltbild/Paradigma
Von der wissenschaftlichen Neubegründung einer uralten Weltanschauung zur Wiederherstellung der ursprünglichen Einheit von Menschlichkeit und Wissenschaft (Die Einheitswissenschaft) - Der Radikale Humanismus nach J.E.Mertz als Grundriß einer psychologisch begründeten 'Theorie über Alles'

1 Vorwort
Die Moderne als permanenter Krisenzustand: Der Mensch als eigentliches Modernisierungshindernis (Die Abschaffung des Menschen)

2 Erfahrung
Am Anfang war...die Erfahrung! Alle Tatsachen sind Erfahrungstatsachen

3 Psychologie
Die Erfahrungswissenschaft von der menschlichen Erfahrung:
Heimliche 'Königin der Wissenschaften'

4 Erkenntnis
Von der Wirklichkeit der Erfahrung zur Erfahrung der Wirklichkeit:
Seinsordnung und Ordnungsvorstellung (Erkenntnis als Ordnungsaufgabe)

5 Mensch
Der Mensch ist ein Mensch ist ein Mensch...
Reine Unnatur: Das postevolutionäre Kulturwesen Mensch

6 Kultur
Kampf der Zwei Kulturen (Kultur und technische Unkultur).
Eine Kurzgeschichte der menschlichen Kultur und ihres Scheiterns

7 Sinn
Menschsein unter unmenschlichen Bedingungen.
Eine endgültige Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens

8 Nachwort
Der wissenschaftliche Diskurs ist der menschliche Diskurs -
die Teilnahmebedingungen (Der Authentische Diskurs)

*

wer sich bereits mit seinen ansätzen beschäftigt hat und/oder gar das (lange vergriffene) buch gelesen hat, wird vermutlich einige bekannte themen entdecken. tatsächlich werden nach meinem verständnis in den kapiteln etliche ansätze aus „borderline...“ konkreter behandelt und sozusagen auf ihre jeweiligen kerne zugespitzt. dennoch ist die kenntnis des buchinhaltes aus meiner sicht nicht unbedingt eine vorbedingung, um die texte zu verstehen, auch wenn sie es vermutlich leichter macht. ebenfalls sollte sich niemand von den abstraktionsebenen sowie der vielleicht ungewohnten sprache bzw. logik abschrecken lassen – schon das buch war etwas, was nach meinem eindruck tatsächlich erarbeitet werden musste, um am ende mit einer ganzen flut von aha!-erlebnissen dazusitzen. ich könnte dazu jetzt noch etliches schreiben, würde aber vorschlagen, dass Sie sich einfach soweit wie möglich auf die argumentationen einlassen und sie in ruhe betrachten. einen thematischen aspekt möchte ich aber doch noch herausheben, gerade im hinblick auf das angesammelte material für bisher ungeschriebene beiträge hier in der letzten zeit: es geht aus meiner perspektive bei dieser arbeit ständig um ganz fundamentale (und fatale!) entwicklungen, die mit der heutigen krisenkaskade nicht nur untrennbar zusammenhängen, sondern sie sogar in einem erweiterten sinn überhaupt erst verständlich machen. in diesem sinne ist der erste mai als datum, an dem heute weltweit (hoffentlich!) ein neuer zyklus des widerstands beginnt, ebenfalls sehr passend.

zum schluß: ob sich herr mertz direkt zu kommentaren (oder direkten fragen an ihn) äussern wird, kann ich schlicht und einfach nicht sagen. an dem punkt lasse ich mich ebenso überraschen wie Sie.

*

edit am 03.05.: eine kleine, wenn auch nicht ganz unwesentliche, korrektur - hinsichtlich der überschrift des hier öffentlich gemachten textes (zu dem übrigens noch angefügt werden sollte, dass es sich um einen entwurf handelt), hat sich die eine oder der andere vielleicht schon gedanken zum nicht unbedingt sehr gebräuchlichen begriff "sympathetisch" gemacht - durch ein missverständnis bei der textübermittlung ist das ursprüngliche "sympathisch" dadurch ersetzt worden. sorry dafür. ich habe die überschrif(ten) entsprechend geändert; in der url des ersten textteiles lasse ich die erste version aber drinnen, weil sonst die bereits vorhandenen links zum beitrag unbrauchbar werden.
Wednesday - 1. Mai, 09:08

Vielen Dank.

Ben (Gast) - 1. Mai, 10:58

Sprachliches

Inhaltlich sehr interessanter Text (ich beziehe mich auf das Vorwort und das Kapitel "Erfahrung"), nur sollte der Autor vielleicht den massiven Einsatz des Wörtchens "also" überdenken. Bin nicht allzu pingelig, was so was angeht, aber hier fiel es mir doch sehr auf. Das entwertet aber natürlich den Inhalt keineswegs.

Grummel (Gast) - 1. Mai, 15:03

Also mit dem Erarbeiten hast du recht ... das lesen war bei mir mit dem ein oder anderen "Hirnknoten" verbunden.
Alleine von dem was ich davon meine verstanden zu haben lohnt sich die Arbeit.

Ein dickes Danke von meiner Seite... an euch beide!

monoma - 1. Mai, 20:28

"nicht-nervale erfahrung"

da hänge ich etwas fest, weil mir die inhaltliche füllung des begriffs nicht so recht gelingen will - welche erfahrungen werden nicht durch nervenimpulse generiert? auch einfache oder komplexere simulationen im konstruktivistischen / objektivistischen modus werden letztlich neuronal erzeugt. geht´s primär um eine definitionsfrage, oder was ist gemeint?

Grummel (Gast) - 2. Mai, 11:42

Hmm .. wenn man "Nerval" als direkte Erfahrung versteht, also eine die man als "Realität" und nicht als "Simulation" erlebt hat würde ich die Unterscheidung verstehen ... zB. im Traum/Fantasie hat man keine Schmerzen wenn man sich nen Finger absägt ... in "der Realität" aber schon .. *schätz* ... also "Nerval" und "nicht-nerval".

Ich versuch erst mal die Bio beiseite zu lassen ... die zugehörigen Geisteszustände kann man, entsprechendes Wissen vorausgesetzt, ja nach dem "Erfahren" /Simulation/Reflektion .. immer noch entsprechend einordnen.

Der symbolische Gehalt dieses "Wahrheitssystems" gehört zum erarbeiten ;) (handhabe ich jedenfalls so)
Uwe (Gast) - 3. Mai, 00:51

Das falsche Ego

Köstliche Formulierungen mir bekannter Zusammenhänge!Die Lügenwelt verschlingt ja mittlerweile in einem ungeheuren Maße
die Wahrheiten,`die "Wir" sind.
Bizarr und Lernprozeß!Wohin das global auch immer führt,`zen-
tralhalluzinatorisch`ist es zwingend und sehr interessant.

Dicki (Gast) - 4. Mai, 02:12

Enttäuschungen

Zunächst mußte ich begreifen, daß "Das sympathetische Weltbild" kein umfassendes Buch, sondern eine konzentrierte Ausarbeitung ist und folglich mehr Skelett als Lebensfülle: Enttäuschung Nummer eins, die ich mir aber selbst zuschreiben muß. Enttäuschung Nummer 2: der Text bewegt sich auf einem Niveau, das viel Kenntnis voraussetzt, es sei denn, im weiteren Verlauf folgten noch Definitionen der diversen Begriffe, die ich momentan nur durch Denken und Phantasie auslegen kann. Enttäuschung Nummer 3: ich hätte mir erheblich mehr Emphatie gewünscht; dies wirkt auf mich wie kalter Verstand, mithin als Elaborat eines modernen Menschen. Das irritiert mich: tritt Herr Mertz nicht gegen diese moderne Erscheinungsform des homo sapiens an?

Mertz schreibt: "Die nicht menschliche (tierische) Erfahrung existiert für uns nur insofern[,] als sie in der menschlichen Erfahrung (repräsentiert) ist, nachdem sie also in die spezifischen Kategorien der menschlichen Erfahrung übersetzt, d.h. gründlich vermenschlicht (anthropomorphisiert) worden ist." Das ist ein großer Irrtum. Es gibt ein Wissen (ergo Erfahrung) a priori, das dem Individuum die Erfahrungen der Spezies (und ggf. der Lebewesen überhaupt) von Geburt an zur Verfügung stellt (z.B. das Wissen um Raum, Zeit und Kausalität). Daran ist gar nichts Anthropomorphisches. Ferner erlebt sich jedes Wesen als Mittelpunkt des Weltgeschehens, daran ist auch nichts spezifisch anthropomorphisch. Hingegen ist es dem Menschen als einzigem Lebewesen möglich, sich durch gedankliche Anstrengung NICHT als Mittelpunkt der Welt zu sehen, obwohl seine Veranlagung wie sein Erleben dem widersprechen. Schließlich werden Erfahrungen unmittelbar gemacht und gehen im allgemeinen nur zum geringeren Teil durch das menschliche Bewußtsein. Dieses Bewußtsein allein scheint mir aber geeignet, "tierische Erfahrung" in spezifisch menschliche zu übertragen.

Das Bewußtsein des Menschen beruht auf Sprache und ist von ihr nicht zu trennen. Entäuschung Nummer vier erlebe ich aus dem fehlenden Bezug auf die Sprachfähigkeit. Verlange ich zuviel? Ja, sicher: ich setze die Lektüre von Schopenhauer und Ditfurth sowie eigene künstlerische Veranlagung als selbstverständlich voraus. Durch das Vorwort weckt Herr Mertz allerdings auch hohe Erwartungen. Mir scheint, er löst sie (jedenfalls in meinem Falle) nicht ein. Aber sehen wir mal, was er im weiteren Verfolg erklärt. Ich bin gespannt.

Einladung zur Meditation: http://derwahredicki.twoday.net/stories/5512657/

Grummel (Gast) - 4. Mai, 12:40

Wenn ich über den Text "reflektiere", also mein "empathisches" Instrumentarium mir zu nutze mache um die komplexen Bedeutungsebenen (Parallelität) zu erschließen die der Autor mit Begrifflichkeiten wie zB. "Nervlich" oder "Halluzinatorisch" verbindet (symbolischer Gehalt) ... habe ich eher den Eindruck das Empathisches (Systemisches) in differenziertes übersetzt/codiert wurde und nun auf die Re-codierung wartet, welche man sich erarbeiten muss.
Eine analytische Differenzierung halte ich für nützlich, auch wenn der systemische Charakter dem eigentlich widerspricht, man sollte dabei halt nicht die Anschlusspunkte an den "Rest" aus dem Auge verlieren.

Da System und Mensch Thema ist müsste die Anschlussfähigkeit gegeben sein welche die Differenzierungen wie das Wiedererkennen der Prozesse in eine "rundes" in sich stimmiges Bild fügt.

Ich finde es in Ordnung wenn der Autor seine eigene "Sprache" nutzt, würde er dies nicht tun hätte ich die Befürchtung das der Symbolische Gehalt/Zusammenhänge durch die Übertragung leiden würde und der Gehalt der Aussage abnimmt/an "Stimmigkeit"/Anschlussfähigkeit einbüßt.

Das ganze "System" an Begrifflichkeiten zu generalisieren ... ich weiß nicht ob das so einfach möglich ist .....abgesehen von einem "resonanten" Vorgehen kann das erst erfolgen wenn ein Zugang besteht und der besteht erst dann wenn man sich Begrifflichkeiten zu eigen gemacht hat (sich "generalisiert" hat :D).


Ich für mich,
Es liegt erst mal an meinem Unvermögen alles so zu erfassen wie es gemeint ist und gleichzeitig den "großen Bogen zu sehen"... das braucht halt... manchmal auch mehr Zusammenhänge um die eigene Denke zu überprüfen.

Von dem her ist ein Skelett nicht das schlechteste, muss es doch durch viel Arbeit mit Fleisch, Haut und Haaren versehen werden ... so lernt man.
sansculotte - 4. Mai, 02:47

key point

Das ist ein Schlüsselsatz:

"die erste Umwelt der werdenden Person ist die leibliche Mutter, also ebenfalls Person (Ich, Mensch): Person-in-Person."

Wann werden die Menschen endlich begreifen, dass das, was ihr Leben ausmacht, in der Erfahrung ihrer biologischen Existenz begündet ist? Alles, jede kulturelle Ausformung, aber buchstäblich alles, ist in der leiblichen Erfahrung begründet. Und sei es, dass sich diese als stammesgeschichtliche leibliche Erfahrung über die genetische Erinnerung der Auseinandersetzung mit der Umwelt wiedergibt, oder auch als individuelle, ganz eigene ontogenetische Erfahrung.

Nihil est in intellectu qoud non fuerit in sensu.

Daran führt kein Weg vorbei und deshalb ist es so wichtig, dass wir uns mit Evolutionspsychologie wie auch mit individueller leiblicher Entwicklungsgeschichte beschäftigen.

Alles andere ist Symbolisierung, Überbau, Krücke.

Danke für den ersten Beitrag!

LG, sansc

monoma - 2. Jun, 20:35

anmerkungen zum kapitel "psychologie"

offensichtlich hat´s vielen im angesicht dieses rundumschlags die sprache verschlagen... dann will ich mal ein paar gedanken loswerden.

zunächst zum formalen: ich bin hier kein lektor, und auch, wenn ich gerade bei diesem kapitel öfter die augenbrauen hochgezogen habe, habe ich herr mertz nicht nochmals darauf angesprochen. ich meine die in diesem teil auffällige redundanz vieler aussagen, die das lesen dann doch an einigen teilen hemmt. das sich dazu der sprachstil durchaus als elaboriert ansehen lässt, ist zumindest für mich nicht der punkt (aber vielleicht bin ich das einfach schon durch das buch gewöhnt).

inhaltlich wird jedoch klarer, warum das buch bereits damals trotz jeder menge material zum abarbeiten innerhalb der sog. fachwelt einfach weggeschwiegen wurde; die tendenz zur "nestbeschmutzung" war schon deutlich sichtbar. der vorliegende text jedoch spitzt das in einer radikalität zu, die ich bemerkenswert finde. ebenso den expliziten anspruch der begründung einer anderen / "neuen" psychologie.

einen großen teil der wertung der etablierten psychologie / psychotherapie (und vermutlich auch psychiatrie) sehe ich dabei, auch durch eigene persönliche erfahrungen, ähnlich. das geht von der mehr oder weniger offen ausgeprochenen zielvorgabe der "(wieder-) herstellung der arbeitsfähigkeit" jeder, zumindest kassenfinanzierten, therapeutischen maßnahme über die besonders in verhaltenstherapie und orthodoxer psychoanalyse enthaltenen menschenbilder (aka ideologie) bis hin zum erwähnten phänomen, dass sich in diesen berufsfeldern tatsächlich häufig menschen mit eigenen - und keineswegs immer verstandenen/bewussten - psychopyhsischen störungen tummeln. von den offen konstruktivistischen "selbstmanagement"-methoden wie z.b. nlp ganz zu schweigen.

trotzdem würde ich - wiederum auch aus eigenen erfahrungen heraus - nicht die ganze zunft einem derartigen totalverdikt unterwerfen. es gibt durchaus menschlich kompetente therapeutInnen, die meistens und nicht zufällig u.a. daran zu erkennen sind, dass sie sich nicht eng einer besonderen "schule" verpflichtet fühlen, sondern sich eher in vielen ecken nach fallangemessenen techniken umschauen, während die zentrale basis der therapie deutlich in der beziehung liegt. dazu kommt der bereich der körpertherapien, und auch solche - recht neuen - entwicklungen wie die der relationalen psychoanalyse, die das beziehungswesen mensch deutlich in den mittelpunkt stellt. und auch die psychotraumatologie hat sich im laufe ihrer geschichte (vielleicht durch die pure realität gezwungenermaßen) mehr und mehr dahin entwickelt, sich besonders für gesellschaftliche zusammenhänge zu interessieren. in all den genannten bereichen sehe ich daher durchaus potentielle verbündete, wenn´s darum geht, die menschliche situation in unseren historischen umständen neu, anders und v.a. angemessener als bisher zu begreifen.

die weiteren inhalten kann ich im großen und ganzen nachvollziehen, wobei ich zu einigen punkten noch mehr fragen hätte. für den moment als erste diese: wie kommt die zahl / schätzung von "20% der gesamtbevölkerung" hinsichtlich des als - in diesem besonderen skizzierten sinne - autistisch zu wertenden bevölkerungsteils zustande? worauf und auf welche länder bezieht sie sich?

Grummel (Gast) - 6. Jun, 15:49

na gut ich geb mal Senf, wenn auch nicht sehr Qualifiziert (befürchte ich)


Da die Wissenschaftlichkeit der Wissenschaft ebenfalls in Erfahrungstatsachen begründet ist (Wissen um die Voraussetzungen der Wissenschaft, etwa um das 'Subjekt' der Wissenschaft), fungiert die wissenschaftliche Psychologie als wissenschaftsbegründende Meta- bzw. Superwissenschaft, d.h. als heimliche 'Königin der Wissenschaften'.

Die wissenschaftliche Erfahrung entsteht nicht aus dem Nichts, sondern unmittelbar aus der vorwissenschaftlichen Erfahrung des 'Gewöhnlichen Menschen' (siehe dazu auch: N.Rescher). Wissenschaftliche Erfahrung ist transformierte vorwissenschaftliche Erfahrung: Diesen Transformationsprozeß nachzuzeichnen, zählt zu den vornehmsten Aufgaben der wissenschaftlichen Psychologie. Die moderne, angeblich wissenschaftliche bzw. "wissenschaftlich orientierte" Psychologie ist bis auf den heutigen Tag außerstande diese Aufgabe auch nur ansatzweise zu bewältigen und kann allein schon von daher keine wissenschaftliche Disziplin sein.


Hehe, als Naturwissenschaftler musst ich an der Stelle grinsen ... obwohl es "uns" in der Sache nicht anders geht. Eine absolute Wahrheit kennen wir auch nicht, wir sind nur nah genug dran um damit arbeiten zu können.
Sind die Sozialwissenschaften wirklich noch so weit davon weg?

Am Rest kann man arbeiten, sie tun´s ja auch.




dieser mitunter entgleisende Selbstheilungs- bzw. Kompensationsprozeß ist integraler Bestandteil des Krankheitsprozesses selbst.


... *kenn*





Hmmm ... Halluzinatorisches ... moduliertes und unmoduliertes "Ich".
Kann man das auch als Reflexion an der Differenz "ich und das/die andern" verstehen?
Das unmodulierte dann als eine Art Reflexion in der ein Standpunkt "das Andere" eingenommen wird?

Haluzinatorisch, ich kann das Konzept nicht gut einordnen.. hat was "virtuelles", entspricht dadurch in seiner Natur der Erinnerung (als "Erweiterung" der Jetzt-Erfahrung), also auch einer Verknüpfung gelernter Reize und ihre Assoziation/Geschichten.
Das "ich" ist dann eine Geschichte von "mir" im Gegensatz zu "dem anderen", einer Verkettung von vielschichtigen Reizen vom Anfang bis zum "Jetzt" ? eine Identität die mich unterscheidet.
Hat dann eine Gruppenidentität die gleichen Instanzen?




Autisten in der Psychologie, das liest sich traurig ..



Das auf Entfaltung drängende sympathische Potential der werdenden Person wird in keiner Weise beantwortet, läuft ins Leere, macht buchstäblich keinen Sinn und wird schließlich dysfunktional - und erlischt.

... oder manifestiert sich als (trennungs) Schmerz über eine lange Zeit.




Zum Rest kann ich nicht viel Sagen, zum Teil sehr interessant, zum Teil erschütternt.


Danke!

Grummel (Gast) - 6. Jun, 15:50

Mist ... ich hätte die Zitate kennzeichnen sollen ... sorry
Wednesday (Gast) - 6. Jun, 19:35

@Grummel

Wenn Du Dich unter twoday registrierst und freigeschaltet bist, kannst Du, vorausgesetzt Du bist eingeloggt, Deine eigenen Beiträge editieren.
Grummel - 8. Jun, 11:00

Anmeldung

Hab ich jetzt mal gemacht...
jicha (Gast) - 10. Jun, 16:36

Der Hinweis auf Autisten und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen ist sehr verdienstvoll und wichtig.

Leider ignoriert Herr Mertz die revolutionären Erkenntnisse der Traumaforschung und -therapie (v.a. über Dissoziation) vollständig. Zu wirklich sinnvollen Ergebnissen kann man m.E. so nicht kommen. So ist z.B. die Theorie von Herrn Mertz über die Entstehung von Schizophrenie nicht haltbar. Wen es interessiert, was es damit auf sich hat, dem sei dieser link empfohlen:

http://aufrecht.net/utu/psychose.html

Selbstverletzung ist ein extrem wirksames Mittel gegen Dissoziation und wird eben nicht nur von Autisten praktiziert.

Ich habe auch ein Problem mit der technischen und kalten Sprache von Herrn Mertz.

Grummel - 11. Jun, 12:32

Hallo Jicha,
klasse Seite!
sansculotte - 11. Jun, 12:41

Vielen Dank, Jicha. Sie haben das Unbehagen, das ich angesichts der Mertz'schen Texte empfunden habe, gut formuliert. Tatsächlich sollten wir das meiste dessen, was Mertz autistischen Strukturen zuschlägt, in den traumatisierenden Anfangsbedingungen verorten - seien diese auch gesellschaftlich bedingt, so schlagen sie sich doch immer in ganz persönlichen Traumaerfahrungen nieder. Und die Traumaforschung ist bei der Erhellung dieses Zusammenhangs, den wir mittlerweile bis ins pränatale Leben verfolgen können, tatsächlich ein beträchtliches Stückchen weiter gekommen.

Danke auch für die gute Seite!

lg, s
Wednesday - 4. Aug, 09:02

Ich kann kaum was mit ihm anfangen. Die Fortsetzung vom 01. August bleibt mir verschlossen. Die Sprache, der Schreibstil ist schrecklich sperrig, und manches, was er schreibt, ist so arkan, daß ich schon mehrfach das Lesen und Verstehenversuchen abbrechen musste. Keine Ahnung, für wen er eigentlich schreibt. Ich schreib dies auch nicht, um es erklärt zu bekommen, sondern wende mich wieder Wolfgang Schmidbauer und Marcel Mauss zu.

Noch was: den Beitrag "Investigative Journalist (Gast) - 15. Jun, 15:34" hier über dem meinen, sollte man den nicht löschen?

monoma - 4. Aug, 12:43

letzteres ist passiert (der ist mir irgendwie vorbeigerutscht); "arkan" musste ich nachschlagen :-) - ja, die sprache - da es sich hier ja um einen entwurf handelt, hoffe ich, dass derlei feedback auch ankommt.

ich habe bisher zumindest das gefühl, dem roten faden im großen und ganzen folgen zu können (das kapitel im juli fand ich deutlich schwerer zu erschliessen). aber bis zum ende möchte ich mir aus schon neulich genannten gründen jedes fazit verkneifen.
jicha (Gast) - 10. Aug, 10:11

Mir geht es genauso. Der weitaus größte Teil der Arbeit besteht für mich darin, die Sätze zu dechiffrieren und den Inhalt zu extrahieren. Die Auseinandersetzung mit den Inhalten selbst ist im Vergleich dazu ein Kinderspiel. Sehr frustrierend und schade, gerade auch, weil sich der Inhalt, soweit ich ihn verstehe, wirklich lohnt.
Ich schlage daher vor, daß Herr Mertz das unsichtbare Komitee als Ghostwriter beauftragt... ;-)
Peter (Gast) - 5. Sep, 15:05

Mal zugespitzt

Bezüglich deiner Aussage: "Keine Ahnung, für wen er eigentlich schreibt."

Es ist vielleicht etwas provokativ, wenn ich bei Mertz - aufgrund dessen, was ich hier von ihm lese - selbst autistische Züge vermute. Aber wenn man so mit anderen kommuniziert ... hat er keine Gefühle, bei dem, was er da schreibt? Ist er überhaupt in der Lage, die in Worten auszudrücken? Wozu diese Beschränkung? Wem oder was soll das dienen? Deutscher Status-Dünkel?
Wednesday - 6. Sep, 09:36

@Peter, hm, keine Ahnung. Anscheinend sind das ja erst mal Skizzen. Wie es um jemandes Geistesstruktur beschaffen ist, lässt sich da schwer ermessen, vermute ich. Beim Lesen passiert mir folgendes, viell. ist das bei jedem so: ich kann in den Rhythmus hineinfinden, oder nicht, ich kann die Gedanken verknüpfen, oder nicht, und ich erkenne eine lebendig anmutende Struktur, die die Kommunikation mit mir sucht - oder eben nicht. Wenn das alles nicht klappt, fühle ich mich wie früher im Stochastik-Unterricht, und gebe auf. Der neue Text, der zum 01. September reingestellt worden ist, ist aber wiederum leichter zu lesen.
Wednesday - 4. Sep, 10:30

Ja: Christentum und Islam sind kulturverneinend und -vernichtend. Auch der Satz "Der Mensch ist den Versuchungen der Macht erlegen. Der Nachruf auf den Menschen müßte lauten: Der Mensch ist den Versuchungen der Macht erlegen - und daran zugrundegegangen." passt einwandfrei. Vielen Dank. Diesmal war der Text übrigens leichter zu lesen. Ich weiss, meine Einlassung ist nachlässig kurz, aber ich versuche mich seit Monaten zu sammeln, da ein Teil abgehauen ist (das mit dem Hauen stimmt auch wieder, lustig!).
Das tägliche Gerangel, sich nicht völlig zu verlieren (ich finde keine passendere Forumlierung), kostet Kraft. Man läuft ständig Gefahr, still vor sich hin zu zerbröseln. Abends sitzt man in der Knautschecke und hört auf die sterbenden Signale der Aussenwelt, wartet auf Funkstille.

Grummel - 2. Okt, 12:37

Voraussetzungen

Viele dieser Punkte sprechen mich an, vieles kenne ich, an vielem Arbeite ich.

was mich irritiert ist die "Ideologie", schon aus dem Grund weil ich mich als Wissenschaftler nicht einer Idee verpflichtet fühle, sondern mit vielen hantiere um "Wahrheit" zu "extrahieren".

Zu
Punkt 6 ... ne, mein Tagebuch bekommt niemand....

Wenns mir in den Kram passt werde ich trotzdem Kritisieren^^

ernte23 (Gast) - 4. Okt, 11:47

„Gut und Böse”?

Mit den vorangegangen Kapiteln konnte ich noch einigermaßen etwas anfangen, mit diesem letzten hier jedoch nicht viel. Gibt es irgendwelche Belege dafür, dass der Mensch an und für sich „gut” ist? Soll das eine Anspielung auf sog. Naturvölker sein? Oder wie weit muss man in der menschlichen Geschichte zurückblättern?

Unsere nächsten natürlichen Verwandten können kaum als unser Vorbild dienen. Von Orang Utans weiß man z.B., dass Vergewaltigungen unter diesen vorkommen, wohl weil manche Männchen nur selten die Gelegenheit zur Fortpflanzung haben und sich gegen den Willen eines Weibchens paaren. Sind vergewaltigende Orang Utan Männchen in Mertzscher Redeweise folglich Autisten bzw. böse oder ist die empirische Beobachtungspraxis von Primatologen autistisch bzw. böse?

Wednesday - 8. Okt, 11:15

Hallo Ernte23, eine Anspielung auf sog. Naturvölker ist das hoffentlich nicht. Ein Zurückblättern ist nicht notwendig, da es, auf die Menschheit bezogen, paradiesische Zustände nie gegeben haben mag, und von einem "an und für sich Gut-Sein" kann man, seit man weiß, daß ein Neugeborenes nicht als leeres Blatt zur Welt kommt, das nur entsprechend beschriftet werden muß, nicht sprechen.
Vergleiche aus dem Tierreich sind fragwürdig, da Mensch nicht allein instinktgeleitet ist , seine Affekte kontrollieren und zwischen richtig und falsch unterscheiden kann (auch wenn wir uns zu Falschem entscheiden können), zu was Tiere anscheinend nur in Maßen in der Lage sind.
Studien, die aus den Versuchen mit Insekten oder Nagetieren direkt auf den Menschen ableiten, sind mit großer Skepsis zu begegnen. Ich gehe davon aus, der Gewalt anwendende Orang-Utan ist sich nicht bewusst, daß er "schlecht" handelt; der Mensch, der Gewalt anwendet, weiß, daß er u.U. Unrecht tut (ggf. selbst in der Selbstverteidigung).
ernte23 (Gast) - 8. Okt, 21:56

Oft wird behauptet, nur Menschen täten ihren Artgenossen Leid an, doch ist dies nicht so, deswegen das Beispiel mit den Orang Utans. Ich stehe dem Gedanken von „Gut und Böse” sehr skeptisch gegenüber, weil ich mich frage, ob er uns nicht eher im Wege steht, wenn es darum geht, echte Veränderungen herbeizuführen.

Es stimmt zwar, dass ein Orang Utan sein Tun nicht auf den Begriff bringen kann. Dass vergewaltigende Orang Utans spüren, dass die jeweiligen Weibchen nicht wollen, glaub' ich aber schon.
demon driver (Gast) - 10. Okt, 00:18

Gut und Böse

Der Orang Utan hat aber keine Vorstellung davon, dass das "böse" sein könnte.

Und darin liegt ja anscheinend auch irgendwie der Ansatz von Mertz, dass er eine solche Unfähigkeit beim Menschen als autistisch oder verkappt-autistisch ansieht und diese Unfähigkeit bereits als "böse" definiert. Und da ist ja auch durchaus etwas dran, zumal es sehr plausibel erklären könnte, warum es beispielsweise sinn- und aussichtslos ist, mit Nazis zu diskutieren.

Ein Problem mit der Unterteilung in "gut" und "böse" habe ich hier aber auch. Vor allem, wenn sie auf einer zweifelhaften Definition bzw. Bewertung von Subjektivität und Objektivität basiert, zumal mir scheint, dass die Idee, Menschen säuberlich in "gut" und "böse" zu kategorisieren (und womöglich danach zu selektieren, wer bei dem Projekt des Baus der neuen Welt drinnen bleiben darf und wer draußen bleiben muss), selbst etwas Objektivistisches an sich hat, dessen Charakter weder human noch humanistisch ist.

Ein Freund hat einmal die Erkenntnisse darüber, wie der Mensch "von Natur aus" ist, so zusammengefasst, und ich halte das so ungefähr für die bestmögliche Kurzformel, auf die man es bringen kann: "Der Mensch ist gut, wenn man ihn lässt". Das deutet dann auch bereits an, warum es problematisch ist, den Zustand der Welt allein durch Betrachtung des einzelnen Menschen und seiner Psyche erklären zu wollen, ohne die Verhältnisse zu untersuchen, die diese überhaupt erst formen.
Wednesday - 8. Okt, 10:34

Zum Nachwort

Ich beziehe mich allein auf das Nachwort, an der Idee eines "Radikalen Humanismus" mäkele ich nicht:

Seine Formulierung schließt aus, daß andere als "postmoderne Pseudodiskurse" stattfinden. Dies ist jedoch nicht der Fall. In etlichen Diskursen wird die Postmoderne und ihre Geschichtsvergessenheit kritisiert.
Mertz scheint nach meiner Auffassung in einer ziemlich eigenen Welt eingeschlossen, die vielleicht aus den Erfahrungen mit seinen PatientInnen beruhen - Theoriebildung (s. zB Wertkritik) und Kritische Wissenschaften scheint er nicht zu kennen.

Die Formulierung schließt ausserdem aus, daß es echte emanzipatorische Theorien (bzw. Werke wie "Studien zum autoritären Charakter" u.a.) gibt. Ich empfinde das als große Ignoranz gegenüber allen hunderte Jahre alten Anstrengungen in Theologie, Philosophie, Sozial- und Politikwissenschaften, Psychologie und weiß der Teufel was, Menschsein zu begreifen, zu kritisieren und zu würdigen.
Mertz formuliert, als wären seine Gedankengänge aus dem Nichts gekommen, jedoch jede Theorie benötigt ein Fundament, das Vor-DenkerInnen erbaut haben. Es besteht auch aus "negativen Bausteinen" wie jenen eines Descartes.

Und er ignoriert die ökonomischen Verhältnisse, in denen der Mensch ein ausgebeutetes, erniedrigtes Nichts ist - ohne daß diese Verhältnisse: i.e. der Kapitalismus gekippt werden, kann man getrost alle Theorien, die im Grunde auf einem "Der Mensch ist schlecht und muß verbessert werden" vergessen.

Im Großen und Ganzen habe ich den Eindruck, daß Mertz nicht weiß, wie Diskurse von statten gehen. Seine eigene Theorie würde Akzeptanz erfahren können, würde er nicht von vornherein Ausschlußkriterien einbauen. Seine Forderungen im Nachwort sind zwar aus der Kritik am autistischen Weltbild/autistischen Mensch heraus verständlich, aber ausserordentlich unpraktisch. So, wie er sich diesen Diskurs vorstellt, läuft dieser auf Nabelschau und Elitarismus aus.

Zu hinterfragen ist auch seine Auffassung von "echter" Revolution. Wer bestimmt Echtheit?

Ciao,
W-Day

Wednesday - 19. Okt, 09:38

Menschsein, Teil 6.121.503.662

"Er erzählt von Hintermännern auf einem Mutterschiff, von Strukturen der Piraterie."
Danfu - 2. Sep, 21:15

Texte E.Mertz

Schönen guten Tag allerseits,
ich bin seit geraumer Zeit auf der Suche nach den einst hier veröffentlichten Texten von Erik Mertz (Das sympathische Weltbild/Paradigma).
Vielleicht habe ich Glück und irgend jemand, der sich die Texte seinerzeit kopiert hat schaut hier vorbei und liest diese Zeilen.
Meine Mailadresse ist 512dbe@gmx.de. Falls jemand weiß, wie`s Stefan geht (oder er selbst diesen Eintrag liest) würde ich mich
ebenfalls sehr über eine Nachricht freuen.

Danfu

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Wird er nicht. Warum auch immer. Dir und wer sonst...
Wednesday - 2. Jan, 09:37
Ich bin da, ein Ping...
Ich bin da, ein Ping reicht ;) Monoma wird sich...
Grummel - 15. Sep, 16:50
Danke, Grummel. Das Netzwerk...
Danke, Grummel. Das Netzwerk bekommt immer grössere...
Wednesday - 13. Sep, 10:02
Leider nicht, hab ewig...
Leider nicht, hab ewig nix mehr gehört.
Grummel - 12. Sep, 20:17
Was ist mit monoma?
Weiss jemand was? Gruß Wednesday
monoma - 12. Sep, 14:48
Der Spiegel-Artikel im...
Den Spiegel-Artikel gibt's übrigens hier im Netz:...
iromeister - 12. Jun, 12:45
Texte E.Mertz
Schönen guten Tag allerseits, ich bin seit geraumer...
Danfu - 2. Sep, 21:15

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