notiz: krisennews und -gedanken (26)

wer bei ansicht der folgenden meldungen immer noch von "freien märkten" und der "überlegenheit" der kapitalistischen ökonomie schwärmen sollte, macht sich zum komplizen eines verbrecherischen systems:
  • langfristige krisenfolgen: die kinder werden nicht nur schulden erben - soziale gewalt und genetische veränderungen
  • ungarn: "wirtschaftskrise wird ethnische konflikte verschärfen" / tödliche angriffe auf roma / roma stellen "selbstverteidigungsgarde" auf
  • großbritannien I: polizei erwartet "summer of rage"
  • großbritannien II: berichte aus london - die bankster machen weiter wie bisher
  • irland: massendemonstration in dublin als auftakt für weiteres
  • usa I: bericht aus kalifornien
  • usa II: wenn die neue behausung ein einkaufswagen ist - video zur situation der erwerbs- und obdachlosen
  • frankreich / karibik: konflikte auf den antillen dauern an
  • krisenkaskade I: anthropogener klimawandel beschleunigt sich
  • krisenkaskade II: interview zu umweltflüchtlingen und realitätsverleugnung
  • krisenkaskade III: französischer energiekonzern "total" hält peak oil für erreicht
  • in aller kürze: japan rauscht in die depression / polen: psychiatrische kliniken richten spezielle stationen für manager ein / deutschland: zum "wahnwitz von lohnkürzungen" in der krise / global: berichte zur erwerbslosigkeit aus china, russland, spanien, südafrika / jean ziegler: "diese krise tötet menschen"
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warum der folgende artikel hier auftaucht, dürfte sich leserInnen, die nicht regelmässig hier zu besuch sind, vielleicht nicht gleich erschließen - dabei ist das thema weder ein neues (joachim bauer hat ein ganzes buch darüber geschrieben, siehe literaturliste), noch sind die implikationen auch und gerade im hinblick auf die krise eigentlich verwunderlich - die krise wird global in allen gesellschaftlichen bereichen bis in die familien und in viele individuen mit ihren persönlichen spaltungen hinein neue konflikte produzieren und bereits bestehende triggern und verschärfen - und das wird sich am brutalsten bei denjenigen auswirken, die am schwächsten sind. dazu zählen vor allem kinder, die das aber keinesfalls alleine betreffen wird - neben der aussicht auf ein unverschuldet völlig verschuldetes leben, welches ihnen die heutigen staaten und bankster aufhalsen, sind parallel noch ganz andere schäden aufgrund sozialer gewalt überhaupt nicht in der diskussion - hier werden womöglich
ganze generationen geschädigt:

(...)"Es sind Narben, die keiner sieht. Sie verstecken sich im Gehirn und stammen von Taten aus der Vergangenheit. Wer als Kind geschlagen, gedemütigt oder vergewaltigt wurde, dessen Leid spiegelt sich auch in seinem Erbgut wider. Misshandlungen verändern die Zellen des Hippocampus, der Schaltstelle unserer Gefühle und Erinnerungen.(...)

Erstmals haben Forscher belegen können, dass furchtbare Erlebnisse aus der Kindheit nicht nur unser Gedächtnis, sondern auch unsere Gene prägen: "Kindesmissbrauch kann die körperliche Antwort auf psychischen Stress verändern und das Selbstmordrisiko erhöhen", schreiben Michael Meaney von der McGill University in Montreal und sein Team im Wissenschaftsmagazin Nature Neuroscience.(...)

"Diese Studie gibt der Frage, wie sich Kindheitserlebnisse auf die lebenslange geistige Gesundheit eines Menschen auswirken, eine wissenschaftliche Grundlage", sagt Osborne Almeida. Der Mediziner forscht am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. "Unsere Umwelt verhält sich entweder im Einklang mit unserem genetischen Material oder setzt es manchmal komplett außer Kraft."(...)

Welche große Rolle die Epigenetik spielen könnte, lässt sich aber schon erkennen. Eine niederländische Studie belegt etwa, dass Großmütter, die zu Kriegszeiten hungern mussten, nicht nur kleinere Töchter zur Welt brachten. Auch die Enkel waren noch untergewichtig, obwohl deren Mütter in der Schwangerschaft genug zu essen hatten. Bestimmte Gene, die eine Rolle bei der Ernährung spielen, waren bei den Großmüttern abgeschaltet und wurden sogar weitervererbt.(...)

Osborne Almeida ist sich sicher, dass die Wechselwirkung zwischen Genen und Umwelt die Evolution ergänzen. "Es gibt Hinweise, dass viele Anpassungsmechanismen auch vererbbar sind." Das haben auch Meaney und sein Team bereits im Tierversuch nachweisen können. Ob die Weitergabe abgeschalteter Gene den Kindern von Misshandlungsopfern zum Nachteil wird, lässt sich anhand der Ergebnisse noch nicht sagen."(...)


aber alleine die möglichkeit der in den letzten sätzen benannten weitergabe sollte eine sich sich selbst als "aufgeklärt" begreifende gesellschaft bereits dazu veranlassen, sich so zu organisieren, dass derart fatale schäden gar nicht erst entstehen können. diese ergebnisse eröffnen im übrigen auch eine neue perspektive bei der entstehung
tradierter traumata - sicher spielt auch das vermittelte verhalten der in der täter-opfer-dialektik gefangenen traumatisierten eine rolle, aber das für dieses verhalten eben auch genetische gründe existieren, ist seit den neueren erkenntnissen von gen- und neurobiologischer forschung eben nicht mehr von der hand zu weisen. die sozialpsychologie berichtet uns desweiteren genügend von den folgen desolater soziökonomischer verhältnisse mit allen konsequenzen: alkoholismus und süchte aller art, vernachlässigung, mangelzustände auf diversen ebenen, physische und psychische gewalt - und das bleibt nicht ohne konsequenzen, weder für die direkt betroffenen noch für die jeweiligen gesellschaften. belege dafür sind im blog an anderen stellen bis zum überdruß vorhanden.

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und deshalb sollten berichte wie die folgenden aus ungarn auch immer mit dem obigen im hintergrund betrachtet werden - die krise bringt all das vorhandene
soziale gift konzentriert zum vorschein:

"Das Budapester Meinungsforschungsinstitut "Political Capital" (PC) warnt davor, dass Ressentiments gegen Roma in Ungarn außer Kontrolle geraten könnten. "Ethnische Konflikte werden sich durch die ökonomische Krise weiter verschärfen, was auch gravierende Auswirkungen auf die Politik haben wird", prognostiziert PC-Direktor Krisztian Szabados.

Populistisches Anbieten radikaler Lösungen für komplexe Probleme bringe rechtsextremen Bewegungen starken Zulauf."(...)


das dürfte eine prognose sein, die nicht nur für die osteuropäischen ländern mit einiger sicherheit zu stellen ist. aber in ungarn ist bereits konkret zu beobachten, was das für eine
mörderische realität umschreibt:

(...)"Einen Tag nach dem brutalen Mord an einem 27-jährigen Rom und seinem vierjährigen Sohn herrschten in der Roma-Siedlung der ungarischen Ortschaft Tatárszentgyörgy Fassungslosigkeit, Angst und Empörung. Unbekannte hatten in der Nacht zum Montag das Haus von Róbert Csorba mit Brandsätzen angegriffen. Als die aus dem Schlaf geschreckte Familie aus dem lichterloh brennenden Heim floh, schossen die Täter mit Schrotflinten auf die Roma. Der Familienvater und der kleine Robi, den er in seinen Armen trug, erlitten dabei tödliche Verletzungen. Ein weiteres Kind wurde verwundet, die Mutter und das dritte Kind blieben unverletzt.

Csaba Csorba, der Vater von Róbert, wohnt im 20 Meter entfernt gelegenen Nachbarhaus. "Sie haben sie niedergemetzelt, wie bei einer Treibjagd", sagt er verbittert. Doch die Polizei, die in der Nacht aus der nahegelegenen Kleinstadt Dabas anrückte, wollte von Mord nichts wissen: Es sei ein Brand wegen eines defekten Heizstrahlers gewesen, und die Opfer seien von herabfallenden Dachbalken getötet worden, meinte der Ermittlungsleiter zunächst."(...)


gerade das verhalten der polizei, das mit der floskel "skandalös" durchaus nicht getroffen wird, wird dann zwangsläufig noch schneller dazu führen, dass sich die bedrohten
selbst organisieren:

"Die Gründung einer "Garde" zum Selbstschutz planen ungarische Roma in Westungarn. Wie die Regionalzeitung "Kisalföld" berichtet, soll die Garde dem Ziel der "wirksameren Durchsetzung von Interessen" der Minderheit dienen. Laut László Pádár, dem Leiter des Interessenschutz-Verbandes der Roma im Komitat Györ-Moson-Sopron, diene die Gründung einer eigenen "Garde" als Antwort auf die Kraftdemonstrationen der rechtsextremen "Ungarischen Garde" und deren Märschen durch Orte mit hohem Roma-Anteil.(...)

Dabei werde die Garde der Roma ausschließlich "mit friedlichen Mitteln" auf sich aufmerksam machen.

Padar kritisierte, dass eine Roma-Generation heranwachse, die den Begriff "sicherer Arbeitsplatz" nicht kenne. Dabei würde ein Arbeitsplatz den Roma ihre "Selbstachtung" zurückgeben. Ein sicheres Einkommen würde die aus Armut und Not heraus begangenen Straftaten zurückdrängen. Die Roma sind mit geschätzten 600.000 Angehörigen die größte Volksgruppe in Ungarn."(...)


wobei zur friedlichkeit bekanntlich immer zwei gehören. insgesamt ist die ungarische situation aber ein typisches beispiel für das, was die krise an sozialer verwüstung in ihrem gefolge rund um den globus mit sich bringen wird.

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vor der letzteren fürchtet sich inzwischen auch ganz offiziell die
britische polizei:

(...)"Police are preparing for a "summer of rage" as victims of the economic downturn take to the streets to demonstrate against financial institutions, the Guardian has learned.

Britain's most senior police officer with responsibility for public order raised the spectre of a return of the riots of the 1980s, with people who have lost their jobs, homes or savings becoming "footsoldiers" in a wave of potentially violent mass protests."(...)


interessant ist dabei gar nicht mal so sehr die polizeiliche warnung an sich - ähnliches war bekanntlich schon aus vielen anderen ländern zu vernehmen -, sondern das menschenbild, welches hier durchscheint: den von der krise um job & wohnung gebrachten angehörigen der unter- und mittelklasse wird offensichtlich eigenständiges denken und handeln nicht zugetraut, stattdessen fungieren "linke und rechte extremisten" wie im schauerroman als drahtzieher im hintergrund. vermutlich sagt das aber sowohl etwas über die polizei als auch über die innere verfassung der klassen aus. für genügend
angst und wut ist jedenfalls gesorgt:

(...)"Ash Akhtiar, der Jobvermittler aus einem Vorort von Birmingham, sagt, er wolle, dass jemand für all das bezahle.

David L., der Banker, der aus Angst, den Job zu verlieren, seinen Namen nicht gedruckt sehen möchte, überlegt, ob er ein Gewehr kaufen soll, um seine Familie zu schützen.

Philip Augar, der Finanzexperte, versucht zu erklären, wie sein Land derart von Banken und Krediten abhängig werden konnte.

Und Tony Parsons, der Bestsellerautor, sagt, das Vereinigte Königreich erlebe eine Umwälzung, so gravierend wie der Fall der Berliner Mauer.

Großbritannien ist depressiv gestimmt in diesen Tagen. Die lange erfolgreichste Volkswirtschaft Europas ist so brutal abgestürzt wie kaum ein anderes Land in Europa.

Die Arbeitslosigkeit steigt doppelt so schnell wie im Durchschnitt auf dem Kontinent, zwei Millionen Menschen haben ihre Jobs verloren, Ende des Jahres könnten es drei Millionen sein.(...)

Der britische Sozialstaat, in immer neuen Reformrunden verkleinert, hat für die Entlassenen nur ein Arbeitslosengeld von rund 60 Pfund pro Woche übrig. Auf den Verlust des Jobs folgt oft die zwangsweise Aufgabe der Wohnung oder des Hauses, weil viele sich mit immer neuen Krediten verschuldet haben und die Raten nicht mehr bezahlen können. Alle sieben Minuten verliert derzeit jemand auf der Insel sein Haus.(...)

Er sagt, er habe noch nie so viele Leute aus seinem Umfeld gekannt, die entlassen worden seien, wie gerade jetzt. "Thatcher hatte Straßenaufstände bei drei Millionen Arbeitslosen; Gordon Brown oder David Cameron werden das auch erleben." Und jene, die Geld hätten, so wie er, die würden bald froh sein über die Wachleute vor ihren Häusern. "Wir haben einen Gurkha in unserem Viertel, einen früheren Elitesoldaten, vielleicht wird es hier bald wie in Südafrika."

Parsons stammt selbst aus der Arbeiterklasse, er kennt die Armut, und vielleicht sind seine Zukunftsvisionen deswegen so düster. Das Bild, das er zeichnet, ist das eines Landes, das in der Krise zurückkehrt zu einer schweren sozialen Spaltung, die in England immer schon viel tiefer reichte als in Kontinentaleuropa.

"Wir hatten in diesem Land stets zwei Nationen, die Besitzenden und die Nichtbesitzenden. Die einen leben wie römische Kaiser, und das werden sie auch weiterhin tun. Die anderen haben sich irgendwann daran gewöhnt, dass sie zweimal im Jahr in Urlaub fahren können. Damit wird es jetzt vorbei sein. Ich glaube, wir erleben bald wieder eine Gesellschaft, wie sie Charles Dickens beschrieb, nach Klassen scharf getrennt, nur für das 21. Jahrhundert."

Tony Parsons sagt, es säßen Leute im Gefängnis, die deutlich weniger Leid angerichtet hätten als die Chefs der Banken, die sich neulich im Fernsehen entschuldigten. Das sei ein sehr unbefriedigendes Schauspiel gewesen, sagt er, ohne echte Reue.

"Ich weiß ja, dass es nichts an den Tatsachen ändern würde, wenn wir ihre Köpfe vor der Nationalbank aufspießen. Aber wir sollten es trotzdem tun. Vielleicht würden wir uns nachher besser fühlen."


und um für den letzten wunsch verständnis zu entwickeln, brauchen Sie nur diese
reportage zu lesen, in der ein fazit berechtigterweise so aussieht:

(...)"Wenn sich eine Lehre aus der Krise ziehen lässt, dann die, dass sie grundsätzlich ungerecht ist. Je näher man dem Auge des Sturms kommt, der derzeit um den Globus fegt, desto deutlicher wird: Das Leid der Banker ist weder proportional zu dem Schaden, den sie angerichtet haben, noch zu dem Reingewinn, den sie in guten Zeiten eingestrichen haben."(...)

*

unter anderem die zunehmende wahrnehmung dieses sachverhalts dürfte am vergangenen wochenende auch jene über
100.000 in dublin auf die straßen getrieben haben, die sich den in vergangenen news beschriebenen irischen zuständen ausgesetzt sehen. diese demonstration wird laut irischer presse inzwischen breit als auftakt zu weiteren aktionen verstanden, an derem ende dann wieder mal ein weiterer regierungssturz stehen könnte - was aber bekanntlich nichts an der grundsätzlichen situation ändern wird. aber solche massenproteste sind auch immer eine chance für kollektive lernprozesse, und da darf man eine gewisse hoffnung sehen. auch, wenn sich mögliche ergebnisse solcher prozesse erst mittelfristig zeigen werden. die stimmung in dublin war jedenfalls - sehen und hören Sie am besten selbst:



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die länderreportagen von wildcat verlinke ich ja schon aus gewohnheit als lesetipp, weil sie zwar auch nur fragmentarische ausschnitte zeigen können, aber eben besonderen wert auf eine perspektive von unten legen und damit auch teile der realität ins visier bekommen, die anderswo eher untergehen - der aktuelle
bericht aus kalifornien bestätigt das:

"Mitte September 2008, nach der Pleite von Lehmann Brothers, wurden die Auswirkungen der Wirtschaftskrise so extrem, dass es anscheinend jeder merkte. Ich nahm an mehreren Nachmittagen in der Woche den Bus zur Arbeit und fuhr durch die schrumpfende afroamerikanische Community im Western Addition District. Die Angst war spürbar, und oft hörte ich Leute am Handy darüber sprechen, wie jemand entlassen worden war, wie Häuser zwangsversteigert wurden, oder wie jemand einfach bis zur Privatinsolvenz verschuldet war.(...)

Auf dem Heimweg fuhren wir durch Patterson, direkt an der Interstate 5 weiter im Süden. Hier hat sich die Einwohnerzahl kürzlich durch Langstreckenpendler der Bay Area auf fast 20.000 verdoppelt, weil auf der I-5 nicht der übliche Verkehrskollaps stattfindet. Ein junger Latino, der in Modesto im Maklerbüro der Familie arbeitet (und der mit seinem Vater, dem Firmeninhaber, Hauptorganisator der Aktion der mehr als 10.000 Latino-Arbeiter war, die am Ersten Mai 2006 in Modesto die Arbeit niederlegten; beide wurden monatelang von Polizeiwagen verfolgt) sagte uns, dass mehr als achtzig Prozent der brandneuen vier- und fünf-Zimmer-Häuser in den Neubaugebieten direkt an der I-5 leerstehen, fast alle entweder in Zwangsvollstreckung oder unverkauft. Bei Sonnenuntergang fuhren wir dort durch, es war gänzlich dunkel und gruselig; es schien, als ob die Gegend von einer Neutronenbombe getroffen worden wäre - alle Gebäude intakt, aber kein Lebenszeichen.

Junge AnarchistInnen aus Modesto haben uns auf diese Tour mitgenommen. Mehrere von ihnen sind selbst Hausbesetzer und sie kennen Dutzende von Leuten, meist Familien, die nach der Zwangsvollstreckung wieder in ihre Häuser eingezogen sind und immer noch da wohnen. Aber sie meinten, dass man sehr, sehr vorsichtig sein muss. Die Polizisten in Modesto sind brutale Schläger und nehmen die geringste Provokation zum Vorwand, um Leute zu drangsalieren und festzunehmen. Allerdings sind die Nachbarn in den betroffenen Gebieten, die noch legal in ihren Häusern wohnen, ganz froh über die Besetzer, weil sie die Grundstücke in Ordnung halten, also Rasen mähen, den Garten pflegen und saubermachen, so dass der Schein gewahrt bleibt und der Wertverfall und ein Sichtbarwerden der Krise hinausgezögert werden. Einerseits bremst es das Abrutschen der Immobilienwerte ein kleines bisschen, und andererseits hält es Drogenabhängige davon ab, alle Kupferleitungen und Rohre herauszureißen und beim Schrotthändler zu verkaufen. Einige, die noch legal in ihren Häusern wohnen, legen den Besetzern aus Solidarität Elektroleitungen hinüber. In einigen Städte in der Nähe von Modesto wurden es gesetzlich verboten, in einem Haus mit abgestellten Wasserleitungen zu wohnen. Also müssen die Besetzer oft das Wasser illegal wieder anstellen. Aber die meisten Besetzer tun alles, um nicht von der Polizei und anderen Behörden entdeckt zu werden."(...)


lesen Sie´s ganz, weil sich hier auch einiges über den entstehenden widerstand erfahren lässt. und danach empfehle ich ein video zur situation in den usa, das mich erst bleich und dann unglaublich wütend gemacht hat:



sagte da gerade noch jemand, das wäre ja alles nicht mit der großen depression 1929 ff. zu vergleichen? okay, damals gab´s keine umgebauten einkaufswagen für obdachlose. und gerade bei diesen musste ich an den bericht aus kalifornien und die anderen gebiete denken, in denen tausende häuser einfach leerstehen - weil sie von irgendwelchen leuten unter dem schutz irgendwelcher gesetze als eigentum betrachtet werden. ich hoffe sehr, dass sowohl in den usa als auch anderswo die alte gute tradition der hausbesetzungen wieder erwacht.

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ein update zur situation auf
guadeloupe , wo die französische regierung offenbar versucht, den konflikt auszusitzen:

(...)"Frankreichs Regierung lässt sich indes nicht blicken, der sonst so reaktionsfreudige Präsident nicht, der Premierminister nicht, die zuständige Ministerin nicht, ihr Staatssekretär ist längst wieder weg. Und wenn es allzu arg wird, verkriecht sich die örtliche Staatsgewalt in ihrem Gebäude.

Das Élysée will den Konflikt verdrängen. Vielleicht mit Geld zudecken. Schließlich fürchtet es die Ansteckung mehr als die Auszehrung durch neue Schulden. Schon hat das rote Fieber andere Überseedepartements erreicht. Am Samstag zeigten 15.000 Demonstranten in Paris ihre Solidarität, eine beachtliche Zahl, wenn man bedenkt, dass in der Hauptstadt dieser Tage reichlich demonstriert wird. Da mischt sich Brisantes zusammen. Umfragen zufolge wollen zwei Drittel der Franzosen nicht ausschließen, dass Guadeloupe bald überall ist."(...)


aus sicht der regierung muss guadeloupe als sehr schlechtes beispiel für das kernland gelten, in dem inzwischen wie überall auch die
erwerbslosigkeit steigt - und das hat folgen, wie sie in der schon eben erwähnten umfrage deutlich werden:

(...)"Nach jüngsten Umfragen erwarten sie, dass sich die sozialen Unruhen auswachsen. Sechs von zehn Befragten gaben Mitte Februar an, dass sie einen Konflikt größeren Ausmaßes erwarten (im Januar waren es nur 50 Prozent). 36 Prozent wünschten ihn, berichtete der Figaro."

36 prozent wünschen sich den konflikt - ein system, dass zwangsläufig bei allem produzierten elend auch noch solche wünsche hervorbringt, ist erledigt. es kann sich zwar noch mit waffen, terror und diktatur versuchen zu halten - aber wir haben es hier inzwischen auch eindeutig mit einer globalen legitimationskrise des kapitalismus zu tun, die längst überfällig war. und die gilt es jetzt so schnell und weit wie möglich zuzuspitzen.

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und zwar schon aus reinem überlebensinteresse, wenn wir unsere aufmerksamkeit mal einen augenblick von der ökonomischen krise wegbewegen und auf die bereits im hintergrund bereitstehenden großen brüder der wirtschaftskrise lenken, die sich bereits ebenfalls bemerkbar machen, aber aufgrund ihrer scheinbar weit entfernten konsequenzen noch mehr unterschätzt und verdrängt werden als eine krise, die für immer mehr menschen direkt spürbar wird. ziemlich untergegangen ist neulich die folgende
meldung:

(...)"»Wenn die Wirtschaftskrise vorbei ist, ist der Klimawandel immer noch da«, sagt Frank Böttcher, Kongress-Organisator und Leiter des Instituts für Wetter- und Klimakommunikation in Hamburg. Nach seinen Berechnungen könnten die CO2-Emissionen im laufenden Jahr in Folge der Wirtschaftskrise zwar leicht um fünf bis acht Prozent zurückgehen und sich der CO2-Anstieg in der Atmosphäre damit etwas verlangsamen. »Wir gehen aber nicht davon aus, dass die Jahreshöchstwerte unter denen des Vorjahres liegen«, so Böttcher.

Mit dem weiter steigenden Ausstoß von Kohlendioxid »tut die Weltgemeinschaft das Gegenteil von dem, was sie tun müsste«, kritisiert der Direktor des Kieler Leibniz-Institutes für Meereswissenschaften, Mojib Latif. Dabei zeige gerade die globale Finanzkrise, dass die Weltgemeinschaft auch bei der Bekämpfung der Erderwärmung besser zusammenarbeiten könnte. »Wenn wir wollen, ist alles möglich – die Zeit des Zauderns ist vorbei«, mahnt Latif. Als Indiz für die dramatische Lage werten er und andere Wissenschaftler das schnelle Abschmelzen des Meereises in der Arktis. »Die letzten beiden Sommer brachten das Eis derart zum Schmelzen, dass Flächen ohne Eis waren, die so groß sind wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien zusammen«(...)

»Weniger Kohlendioxid wird nicht zu einem Ende der globalen Erwärmung führen«, ist Storch überzeugt. »Wir sollten deshalb die Emissionen verringern und uns gleichzeitig anpassen.« Der Wissenschaftler spricht damit aus, was vielen Ökologen als Tabubruch gilt – die Klimakrise ist auch zu managen. Länder und Kommunen müssten sich beispielsweise rechtzeitig auf den Bau höherer Dämme gegen Überschwemmungen einstellen, dafür sei noch genügend Zeit."(...)


wenn ich mir die entwicklungen so betrachte, komme ich ebenfalls zu dem schluß, dass die dynamik der klimatischen veränderungen (klima ist übrigens nicht mit dem wetter gleichzusetzen, sei an dieser stelle nochmals angemerkt) bereits ein solches tempo erreicht hat und bei unserer grandios weitblickenden (genau: immer bis zu den nächsten wahlen) "politik" mit ihren abwrackprämien und ihren straßenbauprogrammen noch erreichen wird, dass uns nichts anderes als eine anpassung übrig bleiben wird, soweit diese überhaupt möglich ist. und das bedeutet auch, sich mit der frage der
klima- und umweltflüchtlinge zu beschäftigen:

(...)"Selbst wenn wir den konservativen Prognosen folgen und annehmen, dass Mitteleuropa einigermaßen glimpflich davonkommt und die "Tipping Points" nicht überschritten werden - im Süden der Welt wird das anders sein. Das hat Folgen auch für uns. Der Klimawandel wird zumindest in diesen Regionen ohne Zweifel zu sozialen Katastrophen führen, die Auswirkungen bis nach Europa haben werden. Bereits jetzt werden vor den Küsten Südeuropas jedes Jahr Tausende von Flüchtlingsbooten aufgebracht.

Frage: Sind das denn Klimaflüchtlinge?

Welzer: Derzeit dominieren noch die Armutsflüchtlinge. Aber sie zeigen, was auf uns zukommen könnte. Uno-Organisationen prognostizieren in den nächsten Jahren bis zu 150 Millionen Umweltflüchtlinge.

Frage: Solche Prognosen sind spekulativ.

Welzer: Natürlich sind diese Zahlen nicht belastbar, aber sie sind auch nicht an den Haaren herbeigezogen. Der Darfur-Konflikt im Sudan etwa lässt sich tatsächlich als Klimakrieg verstehen. Hier zeigt sich eine starke Umweltkomponente bei einer kriegerischen Auseinandersetzung, die wir früher ethnisch oder ideologisch definiert hätten. Erst die anhaltende Dürre, verbunden mit stark wachsenden Bevölkerungszahlen, führte dazu, dass sich schwelende Konflikte zu einem Dauerkrieg ausgewachsen haben. Je nach Schätzung wurden dort in den letzten Jahren zwischen 200.000 bis 500.000 Menschen ermordet."(...)


harald welzer, dessen art, die krisen wirklich im zusammenhang zu denken und zu begreifen ich sehr schätze, wiederholt im weiteren verlauf noch etwas interessantes über menschliche arten der (nicht-)wahrnehmung:

(...)"Das ist ja das Problem, dass die zuständigen Wissenschaften solche Entwicklungen in den letzten Jahren völlig verpennt haben. Die beschäftigen sich mit Diskursen und Metaproblemen, mit hochkomplexen Foucaultschen Theorien oder mit der Kulturgeschichte des Fahrstuhls. Sie bekommen aber nicht mit, wenn eine ganze Hemisphäre unterzugehen beginnt, so wie 1989 der Ostblock. Damals ist die Gesellschaftstheorie praktisch zum Erliegen gekommen.

Frage: Passiert beim Klimawandel derzeit das Gleiche?

Welzer: Ich denke schon. Man muss die Gesellschaftswissenschaftler regelrecht darauf stoßen, dass die globale Erwärmung auch soziale Folgen haben wird. Dabei geht es nicht nur um die erwähnten Flüchtlingskatastrophen, sondern auch um kulturelle Fragen: Wie zum Beispiel ändert sich die Identität der Schweiz, wenn in den Alpen alle Gletscher weggeschmolzen sind?

Frage: Eigentlich nahe liegende Fragen…

Welzer: Ja, aber offenbar tun sich selbst Fachwissenschaftler schwer damit, radikale gesellschaftliche Umbrüche zu erkennen. Ich vermute, dass dies eine allgemein menschliche Schwäche ist. Unsere Selbstwahrnehmung ist so strukturiert, dass wir nicht wirklich an die Möglichkeit extremer Veränderungen glauben. Abstrakt wissen wir zwar, dass wir vor einem gravierenden Problem stehen, aber dieses Wissen berührt nicht ernsthaft unser Lebensgefühl.

Frage: Warum nicht?

Welzer: Weil es immer noch Frühling, Sommer, Herbst und Winter gibt; weil die U-Bahnen fahren und die Zeitung jeden Morgen im Briefkasten steckt. Die sozialen Routinen bleiben. Und die tatsächlichen Auffälligkeiten denken wir uns weg."(...)


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bis uns die auffälligkeiten direkt auf die füße fallen, und dann ist das geschrei regelmäßig groß - ähnliches war bei den hohen ölpreisen des vergangenen sommers zu beobachten, die, obwohl teils spekulationsbedingt, doch schon einen kleinen vorgeschmack auf eine weiter anrollende krise, nämlich die der energie und rohstoffe, geliefert hat. zu peak oil habe ich bereits in der vergangenheit aus meiner perspektive das wichtigste gesagt, zuletzt im späten herbst, als eine geradezu sensationelle prognose der internationalen energieagentur zu den ölvorräten in den medialen wirren der finanzkrise schlicht untergegangen ist. das gleiche schicksal hat eine weitere
warnung des französischen energiekonzerns "total" ereilt, die zwar kurz dokumentiert, aber weder breit kommentiert noch diskutiert wurde:

(...)"The world will never be able to produce more than 89m barrels a day of oil, the head of Europe's third-largest energy group has warned, citing high costs in areas such as Canada and political restrictions in countries such as Iran and Iraq.

Christophe de Margerie, chief executive of Total, the French oil and gas company, said he had revised his forecast for 2015 oil production downward by at least 4m barrels a day because of the current economic crisis and the collapse in oil prices."(...)


"total" geht ähnlich wie die iea von einer weit schneller als erwartet eintretenden erschöpfung der großen aktiven ölfelder aus, die durch wirtschaftskrisenbedingte fehlende investitionen zur erschließung der restlichen und teils wesentlich förderaufwendigeren und deshalb teureren quellen wie den sog. ölsanden nicht rechtzeitig genug aufgefangen werden kann. was im endeffekt nichts anderes bedeuten wird als das eintreten einer prognose, die ich hier schon ein paar mal vertreten habe: ein hypothetischer "aufschwung" wird sehr schnell bis sofort zu rasant steigenden ölpreisen führen - die folgen können Sie sich bei unser immer noch ölbasierten ökonomie ausmalen. der kapitalismus sitzt wie eine fette, bösartig quiekende ratte in einer selbstproduzierten falle ohne ausweg.

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in aller kürze - das krisentelegramm:+
japan rauscht ungebremst in die depression - daten und zahlen via wirtschaftsquerschüsse + aus polen kommt die folgende bizarre meldung: (...)"Die psychiatrischen Anstalten in den Städten Tworki und Lublinec seien gerade dabei, diskret neue Stationen für Manager zu eröffnen, die angesichts der voranschreitenden Wirtschaftskrise einen psychischen Zusammenbruch erlitten haben. Bartosz Loza, Direktor der Klinik in Tworki, versprach seinen vermögenden Patienten in der Zeitung »luxuriöse Bedingungen« in einer eigens gegründeten Abteilung. Die neuen Patienten haben in den letzten Jahren ihre Karriereleitern beständig erklommen und kämen mit der Krisensituation nicht klar, erläuterte der Vorsitzende der polnischen psychiatrischen Vereinigung, Prof. Aleksander Araszkiewicz: »So jemand gibt sein ganzes Geld aus, aber er geht nicht in ein gewöhnliches Krankenhaus, das wäre für ihn eine Ehrverletzung.«(...) - die sich dann doch nur als weitere variante des mottos "einige schweine sind gleicher als die anderen" entpuppt. bedauerlich, dass diese herren auch hier nicht in kontakt mit der realität kommen wollen. ich würde allerdings empfehlen, diese stationen wenigstens unter dem diagnostischen motto F60.2 laufen zu lassen. + deutliche worte zu den anlaufenden lohnkürzungen, bei denen das kapital nicht kapieren will, dass es sich auch damit selbst den ast absägt - aber wahrscheinlich ist der schnelle exitus eh die bessere variante - vorher aber werden viele leiden: "...vor allem aber wird nun deutlich, dass es sämtlichen Konjunkturpaketen nicht gelingen wird, den Nachfrageausfall zu kompensieren, der durch die weltweit sinkenden Löhne und die Arbeitslosigkeit entsteht. Die Rezession dürfte sich zu einer großen Depression entwickeln.(...)" + kurzberichte aus china, russland, spanien und südafrika + und die letzten worte sollen jean ziegler überlassen werden: "Die Banker haben mehr Menschen auf dem Gewissen als mancher afrikanische Warlord." - zwar personalisiert, aber in der sache durchaus treffend. wenn die anderen akteure neben den bankstern nicht vergessen werden.+
monoma - 27. Feb, 23:10

nein...

...ich kannte beim verfassen des obigen beitrags - und speziell beim abschnitt zu peak oil - die folgende pressemitteilung noch nicht:

IEA prophezeit weitere Weltwirtschaftskrise wegen Ölmangels

aber darüber sollte nun wirklich niemand überrascht sein. hingegen müssen wir uns dringend was mit dieser aufgedunsenen fiependen ratte überlegen.

edit: der vollständigkeit halber hier noch der im link erwähnte artikel in der "süddeutschen".

monoma - 28. Feb, 01:49

und eine krisenkaskade bei der arbeit...

...ist aktuell in kalifornien zu besichtigen - klimatische veränderungen (ob die kalifornischen jetzt schon einen klimatischen trend für die region anzeigen, sei dahingestellt) treffen auf bzw. produzieren eine ressourcenkrise (wasser - in seiner bedeutung völlig unterschätzt), die sich dann wiederum mit der wirtschaftskrise rückkkoppelt - das kann ein potenziertes desaster von bisher unbekannter "qualität" geben:

(...)"So knapp war das Trinkwasser in Kalifornien seit anderthalb Jahrzehnten nicht mehr: Wegen der anhaltenden Dürre hat der Gouverneur des US-Bundesstaates, Arnold Schwarzenegger, jetzt den Notstand verhängt. Er warnte am Freitag vor dramatischen Ernteeinbrüchen und rief seine Mitbürger auf, ihren Wasserverbrauch um ein Fünftel zu senken.

Schwarzenegger erwägt sogar Zwangsrationierungen. Kalifornien sehe sich das dritte Jahr in Folge einer Trockenperiode ausgesetzt. "Und wir müssen uns auf das Schlimmste vorbereiten - ein viertes, fünftes oder sogar sechstes Jahr Dürre."

In Kalifornien sind die Niederschläge in den vergangenen drei Jahren weit unter den Normalwerten geblieben.(...)

Die Trockenheit hat bereits viele Bauern dazu gezwungen, ihre Felder brach liegen zu lassen. Tausende von Landarbeitern verloren ihre Jobs.

Schwarzenegger warnte, der Landwirtschaft des bevölkerungsreichsten US-Bundesstaates drohten Umsatzeinbußen von mehr als zwei Milliarden Dollar. Das könnte die Wirtschaftslage Kaliforniens noch einmal verschärfen."(...)


und wir als spezies verhalten uns weiterhin so unglaublich beschränkt, dass es bald zwar nicht unbedingt heißen wird "kalifornien ist überall", aber doch an vielen flecken auf dem globus. und was nicht kalifornien heißt, wird aller wahrscheinlichkeit nach mit anderen krisenkaskaden zu kämpfen haben.

comya (Gast) - 2. Mrz, 16:31

"it never rains in southern california"

http://www.youtube.com/watch?v=-pyC7WnvLT4

:-) die Hippies wussten das schon länger
Comay (Gast) - 2. Mrz, 16:17

"Wer als Kind geschlagen, gedemütigt oder vergewaltigt wurde, dessen Leid spiegelt sich auch in seinem Erbgut wider. Misshandlungen verändern die Zellen des Hippocampus, der Schaltstelle unserer Gefühle und Erinnerungen.(...)"

Widerspricht das nicht sogar der Evolutionstheorie? Das wäre ja ein Modifikation des Erbgutes oder? Also Lamark oder wie der hieß. schon interessant, aber ein bißchen Skepsis bleibt, nicht über die Folgen der Misshandlungen im Leben der direkt betroffenen, aber daran dass umprogrammierte Hirne vererbt werden, definitiv interessamt

sansculotte - 2. Mrz, 20:18

Jojo

Naja, genauer gesagt widerspricht es dem orthodoxen "Darwinismus", denn der "Lamarckismus" war/ist auch eine Evolutionstheorie. Mittlerweile ist dieses darwinistische Dogma auch überholt und die Vererbung erworbener Eigenschaften anerkannt:

GEO Epigenetik - der Übercode
Auf Stress programmiert
camyo (Gast) - 3. Mrz, 14:35

Danke für die Links. Echt spannend, hat ja ne Menge Konsequenzen diese Erkenntnis, ich philosophiere schon drüber, wie lustig wie sich die Wissenschaft ständig fundamental verändert...

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Wednesday - 13. Sep, 10:02
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Leider nicht, hab ewig nix mehr gehört.
Grummel - 12. Sep, 20:17
Was ist mit monoma?
Weiss jemand was? Gruß Wednesday
monoma - 12. Sep, 14:48
Der Spiegel-Artikel im...
Den Spiegel-Artikel gibt's übrigens hier im Netz:...
iromeister - 12. Jun, 12:45
Texte E.Mertz
Schönen guten Tag allerseits, ich bin seit geraumer...
Danfu - 2. Sep, 21:15

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Zuletzt aktualisiert: 23. Jan, 21:22

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