Freitag, 23. September 2011

assoziation: peak oil & die ökonomische krise (und etwas entropie)

passend zu einigen beiträgen aus der letzten zeit findet sich in der "zeit" gerade ein interview mit jeremy rifkin, der mich in den frühen 1980er jahren mit seinem buch entropie - ein neues weltbild nachhaltig beeinflusste. und von allen seiner thesen und ideen finde ich diese immer noch persönlich am "nachhaltigsten". zusammen mit den begriffen exponentialität und energie liefert die entropie bzw. das dahinter stehende physikalische prinzip alle nötigen schlüssel, um die heutigen krisen zu begreifen, und zwar in ihren vollen konsequenzen zu begreifen.

ähnlich wie beim kürzlich intensiver vorgestellten
"tipping point" hatte ich eine zusammenfassende arbeit zum entropiebegriff vor ein paar jahren schon mal kurz verlinkt, und krame die jetzt wieder raus: "Das Grundgesetz vom Niedergang - Ruiniert Arbeit die Welt?" ist als einstiegstext ganz gut geeignet, eine vorstellung von der bedeutung der entropie zu bekommen, auch und gerade in bezug auf unsere energetische basis sowie die art & weise der herrschenden ökonomie, speziell einen entscheidenden blinden fleck so ziemlich aller ökonomischen theorien, einschließlich der von marx.

(...) "Es geht um den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, der als unerbittliches Weltgesetz alles auf Erden regiert und als Prinzip weit über die Thermodynamik und die Physik hinaus bedeutsam ist. Zu fragen ist vor allem nach dem Schicksal der Materie im Wirtschaftsprozeß, eine Frage, die bisher nur von den Rohstoffökonomen mit ihrer Fixierung auf die Reichweite von diesem oder jenem Metall oder Energieträger gestellt wurde. Aber ebenso wichtig ist das Problem der fortlaufenden Degradierung von Rohstoffen zu Abfall und die Frage nach den Grenzen des Recycling. Materie wird mit zunehmender Beschleunigung entwertet – ein Prozeß, der Wirtschaftswachstum heißt – und Materie steht für Natur. Wertschöpfung ist ein zweifelhafter Begriff, weil wir nur umwandeln, nicht wahrhaft schöpfen. Eine Schöpfung ex nihilo gibt es seit dem Urknall nicht mehr. Im Lichte des Entropiesatzes ist, was wir Wertschöpfung nennen, in Wahrheit Entwertung von Unwiederbringlichem.

Der Entropiesatz regiert alle Umwandlung von Energie und Materie, er ist aber in das ökonomische Denken nicht eingegangen, oder er wurde aus ihm verdrängt. Daraus entstehen Illusionen, und das Ziel „Qualitatives Wachstum" wird verfehlt, wenn sich diese Illusion in Beruhigungsformeln der Selbsttäuschung niederschlagen." (...)


in einem sehr grundsätzlichen sinne sind die heutigen krisen als laufende prozesse von steigender entropie und exponentialität anzusehen, und damit unter keinen umständen mehr innerhalb des herrschenden systems auch nur ansatzweise irgendwie noch kontrollierbar - darum ist der big bang nur noch eine frage der zeit und unmittelbar vor der tür stehend, ja eher schon gerade am eintreten. ich reite auf diesem fakt deshalb so herum, weil Sie sich zumindest mental auf das kommende vorbereiten sollten.

*

aber ich will jetzt zum erwähnten
interviewkommen, und da besonders zu einem punkt, den ich neulich im zusammenhang mit peak oil zum wiederholten male erwähnt habe:

"noch ein interessanter absatz aus dem oben verlinkten artikel von peak-oil.com:

(...) "Die höchstverschuldeten EU-Staaten sind zugleich jene, deren Energieversorgung am stärksten vom Erdöl abhängt: Griechenland, Irland, Portugal, Spanien, Italien..."

das ist absolut kein zufall und unterstreicht die these, dass die seit 2008 offen laufende weltwirtschaftskrise bereits von peak oil getriggert wird - nicht nur hinsichtlich der energiekosten us-amerikanischer eigenheime, die im sommer 2008 ihre bisherigen höhepunkt erreichten."


dazu im interview:

(...) "Rifkin: Die Krise hat in Wahrheit im Juli 2008 begonnen. Damals stieg der Ölpreis auf ein neues Rekordhoch: auf 147 Dollar pro Barrel. Die Preise für Güter und Dienstleistungen gingen durch die Decke, die Kaufkraft sank, die Wirtschaft brach ein. Das war das eigentliche ökonomische Erdbeben.

ZEIT ONLINE: Für gewöhnlich datieren wir den Beginn der Finanzkrise auf den 15. September 2008. Damals brach die Investmentbank Lehman Brothers zusammen.

Rifkin: Ich argumentiere anders. Der Ölpreis ist in meinen Augen entscheidend. Steigt er über 75 bis 80 Dollar pro Barrel, steigen die Preise, ab 150 Dollar kollabiert der Welthandel. Wann immer sie versuchen, neues Wachstum zu erzeugen, werden sie es mit einem steigenden Ölpreis zu tun haben. Ein Teufelskreis, der uns immer neue Wirtschaftskrisen bescheren wird.

ZEIT ONLINE: Die Krise begann dennoch am Finanzmarkt, nicht am Gütermarkt.

Rifkin: Es kommt auf den Zusammenhang an. Weil das alte Wachstumsmodell nicht mehr funktionierte, hat man die Verschuldung der privaten Haushalte in den USA nach oben getrieben. Darauf basierte ein wesentlicher Teil des Wachstums der Weltwirtschaft im vergangenen Jahrzehnt. Die Immobilien waren wie Geldautomaten, mit Hypotheken haben wir das Wachstum finanziert. Dann liefen die unregulierten Finanzmärkte heiß." (...)


in den kommentaren vier und fünf unter dem artikel hat sich ein user die mühe gemacht, die damalige situation nochmals detaillierter auseinanderzudröseln:

"Das Irritierende ist: Lehman ging am 15. September pleite, was tatsächlich eine systemische Krise im Finanzsektor auslöste. Allerdings waren zu dem Zeitpunkt alle wichtigen Konjunkturindikatoren schon seit Wochen schockartig auf Talfahrt. In den USA schnellte die Zahl der Neuanträge auf Arbeitslosengeld in der letzten Juli-Woche plötzlich auf Rezessionsniveau – nicht Mitte September. Im August brach der Aufwärtstrend bei Aufträgen für US-Unternehmen ab, die Bestellungen fielen binnen einem Monat um vier Prozent. Die Industrieproduktion sank ebenso abrupt im Monat vor der Lehman-Pleite – nicht danach. Das Gleiche gilt für Amerikas Exporte, die vorher monatelang geboomt hatten.

Für den Rest der Welt lautet der Befund ähnlich. In der Euro-Zone begannen die Stimmungsindikatoren im Juni abzustürzen, mit Zuspitzung im Juli. Auch der Ifo-Geschäftsklimaindex beschleunigte seine Talfahrt abrupt schon kurz vor der Jahresmitte. In Japan brachen im August die Aufträge für Maschinen jäh um zwölf Prozent ein. Selbst in China gab es schon Wochen vor Lehman Anzeichen für einen ernsteren Konjunkturrückschlag.

Der Absturz vom Sommer 2008 fällt mit einem anderen weltweiten Phänomen zusammen: Im Juni und Juli 2008 spitzte sich der Anstieg der Ölpreise zu, die Kurse lagen erstmals fast doppelt so hoch wie ein Jahr zuvor. Damals kostete Benzin fast 1,60 E. Dies löste zudem noch einen ebenso globalen Folgeschock aus: eine Inflationspanik, die dazu führte, dass just im Juni die Zinserwartungen hochschossen. Banken und Unternehmen mussten statt mit sinkenden auf einmal mit steigenden Zinsen rechnen, zumal die Europäische Zentralbank Anfang des besagten Monats plötzlich höhere Leitsätze ankündigte.
Es spricht viel dafür, dass beides einem Konjunkturschock gleichkam. In den USA sackten die Realeinkommen im Inflationsmonat Juni erstmals unter Vorjahr. Die inflationsbereinigten Löhne sanken unversehens um 2,2 Prozent. Zu dieser Zeit liefen auch die Steuerschecks aus, mit denen die Regierung im Frühjahr noch den Konsum gestützt hatte. Kein Wunder, dass just danach die Privatausgaben abstürzten.

Für die Ölschockthese spricht, dass der Umsatz mit Autos in den USA exakt zur Jahresmitte abstürzte. Mit dem Ölpreis ließe sich auch erklären, warum kein Wirtschaftszweig so kriselt wie die Autobranche. In der Euro-Zone brachen die Neuzulassungen von Juni auf Juli um 8,3 Prozent ein. Die deutsche Autoindustrie bekam fast 15 Prozent weniger Aufträge als im Vorjahr.Natürlich schwächelte die Konjunktur in den USA, in Deutschland deutete sich schon im April ein Abschwung an."


natürlich hatte der "lehman-moment" eine vorlaufende phase und ist als beginn der (zunächst) finanz- und bankenkrise lediglich in einem formalen sinne zu sehen. das peak oil für die ganze situation einen trigger darstellt, ist für mich eigentlich nicht zu bezweifeln; eher bleibt die frage, wie groß der anteil dieses triggers ist. wenn es um die strukturellen ursachen der systemkrise geht, ist seitens aktueller linker theorie bspw. das folgende von
tomasz konicz zu vernehmen:

(...) "Hierzu ist ein adäquates Verständnis des Charakters der derzeitigen Systemkrise notwendig, das jenseits populistischer Sündenbocksuche (faule Griechen, gierige Banker, Juden, Marsmenschen) die Gründe der Krise des Kapitalismus zur Abwechslung in den Widersprüchen des kapitalistischen System verortet. Der Kapitalismus ist deswegen "defizitär" und nur noch vermittels ausufernder Verschuldung als globales System aufrecht zu erhalten, weil er gewissermaßen an seinem eigenen "Erfolg", an seiner eigenen Produktivität zugrunde geht. Die immer schneller um sich greifende Rationalisierung und Automatisierung führt seit der Mikroelektronischen Revolution der 80er und 90er Jahre dazu, dass immer mehr Waren in immer kürzerer Zeit durch immer weniger Arbeitskräfte hergestellt werden können. Neue Industriezweige in der Mikroelektronik und die Informationstechnik beschleunigen diese Tendenz. Diese neuen Technologien schaffen weitaus weniger neue Arbeitsplätze, als durch deren gesamtwirtschaftliche Anwendung wegrationalisiert wurden. Das System stößt an eine "innere Schranke" (Robert Kurz) seiner Entwicklungsfähigkeit.

Das an seiner Hyperproduktivität krankende System kann nur durch die zusätzliche kreditfinanzierte Nachfrage – durch Schulden – vor dem Kollaps bewahrt werden. Sobald die - private oder staatliche - schuldengenerierte Nachfrage wegbricht, setzt eine verhängnisvolle, sich selbst verstärkende Abwärtsspirale ein, in der Überproduktion zu Massenentlassungen führt, die wiederum die Nachfrage senken und weitere Entlassungswellen nach sich ziehen. Dies geschah nach dem Platzen der Immobilienblasen im Jahr 2008, bis die Staaten eingriffen und die Defizitfinanzierung des Kapitalismus mittels staatlicher Defizitbildung übernahmen. Fakt ist somit auch: Bevor die Staaten seit Krisenausbruch mit ihren kreditfinanzierten Konjunkturprogrammen das System am Laufen hielten, taten dies jahrzehntelang die wucherungsartig expandierenden Finanzmärkte - bis zum Platzen dieser "globalen Kreditblase", wie es Paul Krugman formulierte." (...)


ich sehe einen solchen ansatz nicht unbedingt im widerspruch zur peak oil-these; allerdings erfüllt er meiner meinung auch nicht den impliziten anspruch, wirklich sozusagen bis zur tiefsten tiefe vorzudringen. die erwähnte explosion der (maschinisierten) produktivität betrachte ich als verifizierbar, nur darf dabei nicht die matrix vergessen werden, in der sich dieser prozeß abspielt - und diese matrix bilden eben jene physikalisch-energetischen bedingungen, oder besser: grenzen, die anfangs erwähnt sind. im prinzip beschreibt konicz aus dieser perspektive nichts anderes als eine rasante beschleunigung in richtung eines hochentropischen zustands, zuverlässig ablesbar u.a. am umfang von ökologischen schäden und
müllbergen. ebenfalls wird jede produktion innerhalb des systems durch die steigenden energiekosten ebenso zuverlässig teurer, mit allen daraus folgenden konsequenzen. wenn man sich nur die systeminternen ökonomischen prozesse betrachtet, erscheint die überproduktionskrise tatsächlich als ein basaler krisengrund; aber eine solche sichtweise ist aufgrund der untrennbaren physikalisch-energetischen basis für jedes menschliche system eigentlich unzulässig, da stark verzerrend. was konicz da beschreibt, unterstreicht allerdings sowohl die einzigartigkeit als auch den finalen charakter der laufenden krisenprozesse; die allgemeine verwirrung in sachen verständnis dieser prozesse ergibt sich meiner meinung zu einem guten teil daraus, dass uns sowohl einige der selbstproduzierten innerkapitalistischen widersprüche auf die füße fallen und gleichzeitig die absoluten physikalisch-energetischen grenzen für jede art von industrieller zivilisation erreicht sind. was wiederum jenes typische bild von überlagerungs- und rückkoppelungseffekten ergibt, welches das verständnis der situation so erschwert - intuitiv-emotional in jenem spontanen eindruck verkörpert, dass es inzwischen "an allen ecken und enden brennt".

*

das gesamte interview von rifkin halte ich im übrigen für verharmlosend; ähnlich wie bei chris martenson kann ich mich des eindrucks nicht erwehren, dass beide gerade hinsichtlich peak oil jenes klischeebild des typisch us-amerikanischen optimismus´ verkörpern, für das ich in der realität keine gründe finden kann. und regelrecht belustigend finde ich das folgende:

(...) "Rifkin: Frau Merkel ist Physikerin, sie war Umweltministerin. Sie versteht die aktuelle Krise besser als viele andere." (...)

*lol* ähnliches ist auch an einigen anderen stellen im netz immer wieder zu lesen, und vielleicht ist das tatsächlich die derzeit abgedrehteste vt, die kursiert: das angela merkel sich über peak oil völlig bewusst ist und einen vollständigen masterplan in der tasche hat - *rofl*

aber gut, wer öfter in politischen us-foren liest, wird sich wahrscheinlich über die eigentümliche wahrnehmung der hiesigen politischen landschaft auch schon gewundert haben - der merkelsche "atomausstieg" wurde dort als "wegweisend" bejubelt, die deutschen zustände im allgemeinen als ebenso weltweit vorbildlich betrachtet wie merkel als (mindestens) sozialdemokratin, wenn nicht gar sozialistin gesehen wird. einer wie rifkin sollte es allerdings besser wissen. es könnte aber durchaus wahrscheinlich sein, dass sich zumindest teile der politischen und ökonomischen "eliten" über peak oil viel deutlicher im klaren sind, als nach aussen hin kommuniziert wird. immer noch bezeichnend finde ich die fast totale öffentliche stille zu der vermutlich wichtigsten rede, die barack obama jemals gehalten hat bzw. halten wird - jene
rede aus dem juni 2010, in der er angesichts des "deep water horizon"-debakels im golf von mexico...

...meines wissens als erster und "gewichtigster" repräsent der westlichen politischen funktionseliten überhaupt die realität von peak oil in aller öffentlichkeit verkündet."

betäubendes schweigen bis heute, wie gesagt.

*

auch noch thematisch passend zum schluß ein weiterer
nachschlag zu den am vergangenen sonntag erwähnten spannungen im östlichen mittelmeerraum rund um die griechischen pläne zur förderung dort vorhandener öl- und gasvorkommen. diese ganze entwicklung ist mehr als bauchschmerzerregend; sie ist aus vielerlei gründen schlicht fatal.

"Und zu guter Letzt die gute Nachricht der Woche:

Die schottische Ölfirma Cairn Energy musste am 13. September bekannt geben, dass man vor der Küste Westgrönlands erneut eine Niete gezogen hatte. Die Probebohrung Gamma 1 habe sich als Fehlschlag ohne Ölfund erwiesen, meldet die britische Zeitung Guardian.

Schon einige Wochen zuvor war eine erste Bohrung in einem benachbarten Küstenabschnitt ohne Ergebnis geblieben. Die Bohrungen waren trotz der erbitterten Proteste der Umweltschutzorganisation Greenpeace durchgeführt worden. Etwaige Öllecks seien in dem Gebiet, das im Winter monatelang von Packeis bedeckt ist, praktisch nicht zu bekämpfen, warnen die Aktivisten." (...)


diese arktis-bohrungen sind eh der blanke wahnsinn, deshalb ist das tatsächlich eine sehr gute nachricht.

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