lesen-sehen-hören

Sonntag, 4. September 2011

zwischendurch ein paar medientipps

ich bin immer noch weitgehend offline, und das hat mittlerweile neben den technischen problemen auch mit mangelnder zeit im irrgarten von lohnarbeit, selbstreproduktion und sonstiger verpflichtungen zu tun.

vor ein paar tagen habe ich mal einige zeit damit verbracht, mir die alten beiträge rund ums thema öl / peak oil neu zu betrachten und erhebliche redundanzen festgestellt - kein wunder, ist doch hinsichtlich der reinen sachlage inzwischen das allermeiste und wichtigste schon länger bekannt. neben der indexaktualisierung werde ich bei gelegenheit auch drüber nachdenken, diese beiträge irgendwie als komplette sammlung verfügbar zu machen - für interessierte bleibt bis dahin die seiteninterne suche unten rechts.

ich hatte über die jahre auch einige filmische dokumentationen verlinkt bzw. darauf hingewiesen; eine dieser produktionen ist inzwischen in voller länge bei yt gelandet:




"bis zum letzten tropfen" ist vor allem deshalb interessant, weil viele bezüge (und informationen) zu deutschland sichtbar werden, die deutlich machen, dass bspw. die vielzahl von ölförderpumpen in norddeutschland genauso ein indiz für den peak darstellt wie zb. die jüngst bekanntgewordenen pläne eines us-amerikanisch-russischen konsortiums, in der immer eisfreieren arktis unter einem gigantischen kapitaleinsatz (eine halbe billion dollar), enormen technischen problemen und großen ökologischen risiken tiefseebohrungen durchzuführen.

im besten fall kommt es dazu nicht mehr, im schlechtesten fall würden die geschätzten reserven großzügig geschätzt die agonie der kohlenwasserstoffsüchtigen industriegesellschaften für ca. drei jahre verlängern. zu einem in jeder hinsicht unaktzeptablen preis.

*

vor ein paar wochen bin ich im lieblingsbuchladen an einem schmalen bändchen mit knalligem orangefarbenen cover und dem titel "vernetzt euch!" hängengeblieben. als ich dann den namen der autorin las, dämmerte mir eine erinnerung - lina ben mhenni - moment, das ist doch
a tunisian girl, deren blog ich irgendwann zu jahresbeginn bereits einmal bezgl. der tunesischen revolution verlinkt hatte. schon mitgenommen und gelesen - und ich war durchaus beeindruckt. sie schafft es, in einer fragmentarischen und irgendwie auch spröden, sehr nüchternden art und weise sehr viele informationen über ihr land sowie die aktuellen ereignisse rüberzubringen, die mir bis jetzt unbekannt waren.

vernetzt euch_cover

und ebenso werden möglichkeiten und grenzen deutlich, die virtuelle "soziale netzwerke" wie facebook, twitter und co. unter den verhältnissen eines polizeistaates wie tunesien unter ben ali bieten können. verhältnisse, die sich allerdings von der situation hier doch in einigen wichtigen punkten sehr unterscheiden und nebenbei auch deutlich machen, dass solche diktaturen aufgrund ihrer inneren systemischen unflexibilität als machttechnik doch eine sehr begrenzte möglichkeit darstellen. aus der distanz betrachtet, eine duchaus tröstliche erkenntnis (was nicht für die konkreten opfer einer diktatur gilt).

auch die sozialen konflikte innerhalb der tunesischen gesellschaft werden zumindest erahnbar, und insgesamt möchte ich das buch einfach als aktuelles geschichtsbuch empfehlen. aber auch ihre persönliche (familien-)geschichte, soweit sie sichtbar wird, erzeugt und verlangt
respekt:

(...) »Ich wurde in eine politisch engagierte Familie hineingeboren. Mein Vater hat in seiner Jugend sechs Jahre im Gefängnis verbracht, von 1974 bis 1980. Er war aktives Mitglied der tunesischen Linken unter Präsident Bourguiba. Schon als kleines Kind konnte ich leicht erkennen, welche Spuren die Folter auf seinem Körper hinterlassen hatte. Meine Mutter, die Lehrerin ist, gehörte der tunesischen Studentengewerkschaft UGET an. Bei uns zu Hause guckte man weder die end- und hirnlosen Telenovelas aus Ägypten oder Mexiko, die während meiner Kindheit im tunesischen Fernsehen liefen, noch die Fußballspiele, die von den meisten Tunesiern mit großer Begeisterung verfolgt werden.« So kannte sie das Lied, das die Gewerkschafter im vergangenen Dezember anstimmten, als sie sich gegen die Repression der Polizei wehrten: die »Internationale«. Und als sich ihr Vater an dem Tag, an dem Ben Ali schließlich die Flucht ergriff, den Demonstrationen anschloß, war sie »überglücklich« und berichtet: »Als er zu uns stieß, traute er seinen Augen nicht. Wir standen dicht neben dem Eingang des Innenministeriums, wo man ihn in den siebziger Jahren brutal gefoltert hatte. Ich betrachtete meinen Vater und spürte seine Freude. Er bat mich, das Gebäude zu fotografieren, als wollte er den Alptraum, den er durchlitten hatte, für immer bannen.« (...)

"vernetzt euch!" ist für knapp 4 € in vielen buchläden zu finden.

Freitag, 24. Juni 2011

tv-tipp: "der pakt mit dem panda" - heute, 21.00 h, "eins-extra"

ich bin darum gebeten worden, einen weiteren sendetermin dieses erst kürzlich gelaufenen films nochmals bekanntzumachen und komme dem aufgrund des interessanten themas gerne nach - aus der programmvorschau:

(...) "Vor 50 Jahren wurde der WWF gegründet - am 11. September 1961. Heute ist der WWF die einflussreichste Lobbyorganisation für die Umwelt - weltweit. Dank bester Kontakte zur Politik und zur Industrie. Eine ständige Gratwanderung zwischen Engagement und Käuflichkeit. Ein ganzes Jahr arbeitete der Dokumentarfilmer Wilfried Huismann an einem Film, der das grüne Bild des WWF entzaubern wird. Hinter der Öko-Fassade entdeckte der Autor während seiner Dreharbeiten weltweit Geschichten voller Sprengkraft." (...)

wer nicht vom termin abhängig sein will:
hier findet sich der film in der ard-mediathek; und hier (in zwei teilen) bei youtube.

etliche interessante
historische hintergründe zum wwf sind noch nachzureichen; und ebenfalls für die hintergründe des films ist ein kritischer offener brief von dutzenden umweltorganisationen an den wwf relevant.

Montag, 6. Juni 2011

das buch zur seuche - "tiere essen"

(...) "Ich bin nicht zart besaitet und ich gehöre nicht zu den Menschen die emotionale Bindungen zu Tieren eingehen. Ich bin gelernter Koch, ich habe Tiere getötet und Tiere zerlegt, ich habe noch Anfang dieses Jahres an an einer Schweineschlachtung teilgenommen, ich dachte mich haut nichts um. Ich dachte auch, ich wäre ein informierter Kulinariker und bewusster Genießer. Das war doch sehr naiv, ich kannte leider nur Teile des Puzzles. Ausmaß, Härte und Dimension des Ganzen haben mich ehrlich überrascht. (...)

Am Ende des Buches ist kein einziger, plausibler Grund übrig, warum man überhaupt noch Fleisch essen sollte." (...)

(aus der
rezension eines abgebrühten profikochs)

nach ansicht etlicher kommentare im netz in den letzten stunden, die bei mir zur unausgewogenen und polemischen frage "sind fleischfresser eigentlich wirklich so derart dumm?!?" führten, bleibt nur der hinweis auf dieses buch, welches bereits im letzten jahr für wirbel sorgte - und zwar berechtigt.

tiere essen_cover

EHEC ist ein problem - eines der vielen! - aus der massentierhaltung, und im weiteren zwangsläufig eines des fleischkonsums. punkt.

Montag, 2. Mai 2011

lesetipp: mafiöse geschichte(n)

ziemlich lustlos und mit halbfertigen beiträgen auf dem buckel, dazu etliche gesundheitliche probleme, die sich in den letzten monaten die klinke in die hand gaben - das waren bzw. sind die gründe für die längere pause, die ich so nicht vorgesehen hatte. aber ich hatte hier auch niemals vor, das schreiben zu einer zwangsveranstaltung werden zu lassen. insofern war die pause zumindest auch erquickend.

die halbfertigen beiträge beziehen sich auf die diskussionen zu den letzten artikeln, und das sind wahrlich weite felder, die da der bearbeitung harren - das werde ich nun gemächlich, aber beharrlich, angehen - die aufgeworfenen fragen und ihre konsequenzen finde ich durchaus essentiell für alle überlegungen, wie sich die derzeitigen antisozialen verhältnisse qualitativ und tiefgreifend ändern lassen.

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nicht nur indirekt gehören dazu auch fragen zu einem komplex, der in der vergangenheit hier schon öfter thema war - die mafia, aka das organisierte verbrechen, seine reale dimension, bedeutung, wirkungskräfte und vor allem seine verbindungen zu den "legalen" bereichen staatlicher und ökonomischer macht. ich habe früher glaube ich eher implizit schon öfter deutlich gemacht, dass ich finde, dass dieser bereich in seinen auswirkungen auf das gesamte soziale leben weltweit auch und gerade von linken jeder coleur deutlich unterschätzt bzw. falsch eingeschätzt wird, oder im schlimmsten falle sogar - analog zum mythos der piraten - die protagonisten der mafia (das wort gebrauche ich hier als synonym für alle weltweit existierenden analogen organisationen) irgendwie doch als "verbündete" betrachtet werden, weil sie ja (sinngemäß) "auch gegen den staat" agieren würden und "das eigentum" angreifen würden. die unreflektierten (popkulturellen) mythen von "verwegenheit, unabhängigkeit und gegenwehr gegen staatliche zumutungen" besorgen ein übriges. nichts aber könnte falscher und gefährlicher sein als solche, eher implizite annahmen, die ich v.a. aus privaten gesprächen innerhalb meiner "bewegten zeiten" immer wieder mit erstaunen vernommen habe.

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zur zeit ist in der geschichtsreihe der zeitschrift "geo", der "geo epoche", als aktuelles heft die nummer 48 mit dem oberthema
mafia erhältlich. und dieses heft kann ich durchaus ohne größere probleme allen empfehlen, die sich einmal näher mit den geschichten der organisierten kriminalität in diversen ländern befassen möchten; auch als einstieg in weitergehende studien eignet es sich.

neben der sizilianischen mafia - der cosa nostra, die für italien den schwerpunkt bildet - werden auch kurz entwicklung und verhältnis zur ersteren von camorra (rund um neapel) und der kalabrischen ´ndrangheta skizziert, wobei die sizilianischen familien mit ihren us-amerikanischen ablegern bis heute historisch am relevantesten sind.

so ziemlich alle artikel sind sehr informativ und auch spannend zu lesen, enthalten aber durchaus auch realistische schilderungen der teils unfaßbaren brutalität, mit der in diesen kreisen vorgegangen wird. die länderschwerpunkte liegen auf italien, den usa, china und hongkong (die triaden), japan (yakuza), großbritannien, dem vorrevolutionären kuba (es lässt sich eine menge über die verhältnisse lernen, aus denen später fidel castro und die revolution entstanden sind), das (erledigte) kolumbianische kokainkartell von medellin unter pablo escobar, sowie der sowjetunion und der heutigen russischen mafija.

ich habe beim lesen festgestellt, dass ich viele historische tatsachen schlicht nicht wusste bzw. noch nie etwas von den jeweiligen ereignissen gehört habe. und als ein fazit muss ich sagen, dass jegliche geschichtliche darstellungen der gesellschaftlichen entwicklungen im 20. jahrhundert besonders von italien und japan, aber auch den jahrzehnten seit 1920 in der sowjetunion bis ins heutige russland, die das organisierte verbrechen nicht angemessen berücksichtigen, nicht nur unvollständig, sondern sogar verzerrend sind und ein völlig falsches bild von außen liefern. ich vermute, dass sich das über weitere staaten und regionen ebenfalls sagen lässt, aber bei den genannten ländern springt einem das bei der lektüre geradezu ins gesicht.

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desweiteren wird an mehreren punkten deutlich, woher die weiter oben genannten linken illusionen über das organisierte verbrechen eigentlich stammen - tatsächlich haben nicht nur die sizilianische mafia, sondern auch bspw. die vorläufer der chinesischen triaden teils noch bis ins 19. jahrhundert ursprünge, die ansatzweise als eine art selbstschutzbünde gegen staatliche übergriffe und auch gegen jeweils regionalen ungebremsten kapitalismus angesehen werden könnten; dazu kam auch oftmals - wie in sizilien - etwas, was sich mit antikolonialistischen motiven, aber auch nationalistischen ressentiments beschreiben ließe. im 20. jahrhundert schließlich lieferte die kommunistische partei der sowjetunion bereits ansatzweise unter lenin, voll entfaltet dann im stalinismus, ein katastrophales beispiel für etwas ab, was mit mechanistisch interpretiertem marxismus nur unvollständig umschrieben ist - wer solschenizyns
archipel GULAG gelesen hat, wird sich sicher an seine ausführlichen darstellungen und schilderungen der kriminellen innerhalb des lagersystems, ihre dortige rolle und vor allem an ihre bevorzugung seitens des regimes gegenüber allen als "politisch" bezeichneten (ein attribut, welches durchaus wahllos vergeben wurde, aber eben nicht an kriminelle) erinnern - der grund dafür wurde u.a. im terminus "sozial nahestehende elemente" seitens der stalinisten deutlich, die damit marxsche ideen so auslegten, dass kriminalität innerhalb einer "sozialistischen" gesellschaft nicht existieren kann, da nur im kapitalismus möglich - und die noch existierenden kriminellen eigentlich nur eine art "rückstand" aus dem überwundenen system seien, denen man innerhalb der lager ihre "wahre proletarische natur" zum bewusstsein bringen müsse - eine vorstellung, über die sich nicht nur die kriminellen köstlich amüsiert haben (und deren konsequenzen sie weidlich genützt haben), sondern auch eine, die für mich etliches über die stalinisten selbst verrät (ebenso wie über stalin persönlich, der aus einem durchaus passenden milieu stammte).

jedenfalls ist die geschichte der urkas und suki als originäre produkte des gulags (und dieser umstand kommt bei solschenizyn durchaus nicht deutlich heraus, vermutlich seiner eigenen unwissenheit geschuldet) von den 1920er bis ungefähr die 70er jahre ein einziges trauerspiel, dessen verlauf bereits einen relevanten kern des späteren zusammenbruchs des "realsozialistischen" experiments enthält - zwischen parolen und sozialer realität klafften in diesem bereich mit die nur stärksten denkbaren lücken.

die heutige russische mafija ist dabei keine bruchlose fortsetzung dieser strukturen, aber ohne den hochgradig antisozialen humus der originären sowjetischen züchtung in meinen augen auch nicht denkbar. und das ist alles durchaus auch ein stück authentischer "linker" geschichte, aus der es zu lernen gilt.

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mir ist bei alldem durchaus schon klar, dass der begriff "kriminalität" durchaus immer definitionssache und keinesfalls unabhängig von der jeweiligen gesellschaftsformation "für sich" stehen kann. das "legale" treiben von konzernen, staaten, banken, militärs, politikerInnen und geheimdiensten lässt sich mit guten gründen in vielerlei hinsicht ohne weiteres als kriminell betrachten; ebenso als organisiertes verbrechen und auch als terroristisch - das wort "atommafia" zb. sollte ruhig wörtlich genommen werden. ich denke aber erstens, dass sich dinge wie
  • (auftrags-)morde
  • zwangsprostitution
  • menschenhandel
  • organhandel
ohne weiteres unabhängig von jedem gesellschaftlichen system nur als symptome vorhandener hochgradiger antisozialität begreifen lassen, während so "klassische" geschäftsbereiche der mafia wie drogenhandel und auch glücksspiele und wetten relativ einfach ins leere laufen zu lassen wären - wenn sie nicht nur unter den heutigen bedingungen so wahnsinnige profite abwerfen würden.

zum anderen aber ist die frage hoch relevant, ob und wie weit es überhaupt noch sinn macht, die heutigen "eliten" der verschiedenen gesellschaftlichen bereiche einerseits und die mafiösen strukturen andererseits noch scharf zu trennen. ich habe dazu schon öfter in der vergangenheit meine deutliche meinung geäussert, und fühle mich nach der "geo"-lektüre eher noch bestärkt. ein paar beispiele, die mir persönlich bisher unbekannt waren, mögen das gemeinte illustrieren:
  • im sehr interessanten bericht über den "mythos von chicago" namens al capone auf s. 45: "Im März 1930 erscheint er auf dem Titel des `Time Magazine´, eine Rose im Knopfloch und ein strahlendes Lächeln im Gesicht. Und die Zeitschrift `Liberty´ druckt ein Interview, in dem er einem verzückten Gesellschaftsreporter erläutert, `wie Al Capone dieses Land regieren würde´: mit harter Hand gegen den drohenden `Bolschewismus´ (...) am besten mit Hilfe eines `amerikanischen Mussolini´".
  • im bericht zu den chinesischen triaden wird anhand einer sehr detallierten darstellung einer frühen "kernzelle", der "grünen bande" von shanghai mehr als überdeutlich, wie diese tausendköpfige struktur sowohl von kapitalisten als auch - politisch einhergehend - von nationalisten zur niederschlagung imaginierter "bolschewistischer" strömungen und realer sozialer bewegungen, damals arbeiter- und gewerkschaftsaufstände, nicht nur benutzt wird, sondern alle drei gruppen - bande(n), unternehmer/firmenbesitzer, politische nationalisten - eine art bündnis eingehen, in dem die einzelnen teile nicht mehr zu unterscheiden sind.
  • gleiches gilt grundsätzlich auch für japan - auf s. 151 im heft ist klartext zu lesen: "Die Yakuza verbindet viel mit den militanten Gruppen der Ultranationalisten, die eine Alleinregierung des Kaisers und die Expansion Japans fordern - sowie eine Rückkehr zur alten, strikten Hierarchie der japanischen Gesellschaft. So nah stehen sich Ultranationalisten und Yakuza, dass ihre Gruppen zunehmend kaum mehr voneinander zu unterscheiden sind."
diese sätze wurden zwar im hinblick auf das frühe 20. jahrhundert geschrieben, aber grundsätzlich hat sich nichts daran geändert - überhaupt musste ich mein bild von japan, bereits nach fukushima ins wanken gekommen, nochmals stark revidieren - ich hatte noch nie etwas davon gehört, dass die yakuza bis 1992 (!) ganz offiziell und unter staatlicher billigung, nicht nur öffentliche stadtteilbüros mit sprechzeiten unterhielten, sondern auch mitgliedszeitungen herausgaben und wichtige personelle veränderungen innerhalb der banden in pressekonferenzen öffentlich bekannt gegeben wurden. ich hatte ja in der vergangenheit schon berichte zitiert, nach denen in japan die verflechtungen zwischen "legaler" ökonomie, politischem apparat und mafia besonders eng sind - aber inzwischen frage ich mich, wo überhaupt noch eine trennlinie gezogen werden soll. auch, wenn der japanische staat seit den 1990er jahren offensichtlich versucht, den spielraum der yakuza einzuengen.

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aber genug der beispiele (zu denen auch ein langer text zur vorgeschichte des aufstiegs von berlusconi gehören könnte, aber lesen Sie´s einfach selbst). es ist eine fülle von material und informationen, die zumindest bei mir für etliche aha-effekte sorgten. und nicht nur aus diesem grund würde ich trotz des durchaus happigen preises sagen, dass sich diese investition lohnt.

kritikpunkte hätte ich folgende: einmal fehlt mir die berücksichtigung bzw. ein vergleich der klassischen mafiösen strukturen mit historisch neueren phänomenen wie zb. den mittelamerikanischen maras; überhaupt hätte ich organisierte jugend- wie auch motorradgangs alá "hells angels" mit in die darstellung aufgenommen. dann wäre die explizite darstellung der psychosozialen hintergründe bzw. der psychophysischen quellen für bandenphänomene durchaus relevant gewesen, auch wenn in vielen darstellungen schon eine ahnung durchschimmert, aus was für gewalttätigen milieus sich die jeweilige mafia letztlich speist. drittens hätte ich gerade den vergleich in ökonomischer hinsicht zwischen "legalen" und "illegalen" strukturen und geschäftsfeldern expliziter gemacht - auch diesbezgl. steht zuviel "zwischen den zeilen". viertens - und da ist das heft völlig unterbelichtet - sind so ziemlich alle dargestellten strukturen massive männerbünde, wozu es auch einiges anzumerken gäbe.

nichtsdestotrotz: absoluter lesetipp.

Mittwoch, 2. März 2011

zwei hinweise - "satanische" (rituelle) gewalt im tv; fotoausstellung mafia

ich bin darum gebeten worden und komme dem auch gerne nach, einen hinweis auf eine tv-reportage zu veröffentlichen, die am kommenden samstag, dem 5. märz um 22.15 auf zdfneo läuft:

"Immer wieder hört man von Straftaten, die im Zusammenhang mit Satanismus stehen sollen. Was aber bedeutet es wirklich, ein Satanist zu sein? Von einem Experten erfährt Manuel, dass Satanismus für weit mehr stehen kann, als dunkle Rituale, gelegentliche Grabschändungen und Dämonen-beschwörungen. (...)

Auf seiner Suche lernt Manuel zwei Mädchen kennen, die seit ihrer Kindheit Mitglieder und Opfer von Satanskulten sind. Sie berichten von schwarzen Messen, massiver psychischer und physischer Folter, bewusst herbeigeführten Persönlichkeits-spaltungen und der Beteiligung an satanistischen Ritualen." (...)




wer sich von der thematik noch überhaupt keine vorstellung machen kann, hat
hier die möglichkeit, schwer vorstellbaren und vor allem schwer erträglichen realitäten in relativ (!) distanzierter art & weise zu begegnen. es werden öffentlich immer wieder starke zweifel laut, ob so etwas wie diese sehr spezifische, organisierte gewaltform primär gegen kinder überhaupt existiert. meine persönliche antwort ist aus diversen gründen kurz "ja", auch wenn es sich vom ausmaß her um ein "randphänomen" handeln mag. aber was sich darin alles finden lässt, ist dann durchaus keine nebensache mehr.

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im übersee-museum in bremen läuft seit anfang februar noch bis zum 24. märz eine ausstellung unter dem titel
Mafia - das globale Verbrechen , mit einem begleitprogramm, in dessen rahmen am mittwoch, 9. märz um 19.30 h im museum auch der hier im blog schon öfter genannte autor jürgen roth zum "mafialand deutschland" einen vortrag halten wird. mein ganz persönlicher tipp des monats, wird sicher interessant werden. vorher könnten sich interessierte dann noch die ausstellung ansehen, die schwerpunktmässig photographien von letizia battaglia zur sizilianischen mafia präsentiert, aber auch arbeiten zur russischen mafia sowie zur japanischen yakuza enthält:

(...) "In ihren Fotografien hat Letizia Battaglia den sizilianischen Alltag in den 80er und 90er Jahren und die Macht der Mafia festgehalten: Auf der Straße oder in Hinterhöfen hingestreckte Tote, Prostitutierte in einem blutbespritzten Zimmer, die wegen Streitigkeiten beim Drogenhandel exekutiert wurden, verzweifelte Angehörige. Oder ein Junge mit Strumpfmaske, der Killer spielt und die Normalität in Palermo reproduziert."(...)

wer sich diese ausstellung ansieht, könnte eine mögliche variante auch seiner/ihrer zukunft betrachten.

Sonntag, 26. Dezember 2010

"im schatten des siyed qutb" (lesetipp)

das in diesen stunden ausklingende religiöse fest hat als einen vorteil bzw. zumindest als option die verfügbarkeit etlicher nicht fest verplanter stunden, die sich teilweise mit absichtslosem treiben verbringen lassen - auch im netz. und genau bei diesem tun bin ich auf einen text gestoßen, den ich ansonsten vermutlich schlicht ignoriert hätte, zumal ich islamische geschichte keinesfalls als einen inhaltlichen schwerpunkt meiner neugier gelistet habe. letzteres liegt teils einfach an meinem widerwillen, mich auf die arabische sprach- und begriffswelt, so fragmentarisch sie in den übersetzungen auch vorhanden ist, einzulassen. dazu betrachte ich die islamische welt mit ihren feudalregimen und petrodiktaturen, ihrer betonung der religion und den verbreitet desolaten gesellschaftlichen verhältnissen immer wieder mit einem großen emotionalen abstand. das die vermutlichen quellen des islamistischen fundamentalismus dabei den bisher einzigen thematischen kontext darstellen, bei dem es hier im blog um die islamische religion und ihre psychosoziale matrix plus den darauf aufsetznden ideologischen konstrukte geht, darf für den erwähnten abstand durchaus als repräsentativ gesehen werden.

bei daeva fand ich nun den folgenden, langen und sehr informativen text über eine der schlüsselfiguren der ägyptischen moslembruderschaft, eben siyed qutb. die darstellung der gedanken dieses mannes ist faszinierend und aufschlußreich zugleich, und ermöglicht einen nüchternen blick zumindest auf einen teil dessen, was hierzulande so als islamismus verhandelt wird. ich empfehle den beitrag als im besten sinne lehrreiche abendlektüre an einem kalten verschneiten winterabend.


Die Moslembrüder (Jamiyat al Ikhwan al Muslimun – Gemeinschaft der muslimischen Brüder) wurden 1928 von dem Grundschullehrer Hassan al Banna gegründet. Er verband den Salafismus des 19. Jahrhunderts mit Nationalismus, einem starken Staat, öffentlicher Wohlfahrt und Industrialisierung. Bei den Salafisten des 19. Jahrhunderts, u.a. Muhammad Abduh und Rashid Rida (vgl. Hourani 1983), handelte es sich vorwiegend um Universitätsprofessoren. In ihren Seminaren und Zeitungen verbreiteten sie ihre Theorien über die Situation Ägyptens, den Kolonialismus und den Zustand der Gesellschaft. Die fundamentale Annahme der Salafisten ist, dass die Ursachen der gegenwärtigen Probleme in der über Jahrhunderte verlaufenden Verwässerung der reinen islamischen Lehren liegen würden. Die islamische Lehre wäre eine vollständige und umfassende Anleitung Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu strukturieren wie es in der Urzeit der islamischen Gemeinde bestanden hätte. Von dieser Gemeinde der tugendhaften Väter (as salaf as salih) leiten sie ihren Namen ab: Salafisten (arab. Salafiyyun). Daher muss man versuchen diese Goldene Zeit wieder zu erschaffen. Siyed Qutb hat diese Vorstellungen besonders zugespitzt und als Anleitung für die einzelnen Individuen ausgearbeitet ihr Leben zu gestalten. Für ihn gibt es aber kein Zurück zu einer Goldenen Zeit. Es gälte nicht sie zu imitieren, sondern eine konservative Utopie auf der Erde zu errichten um die Menschheit miteinander und mit dem Himmel zu versöhnen." (...)

Freitag, 5. November 2010

dokumentation "ich bin ein psychopath" jetzt online zu sehen

im letzten jahr veranstaltete arte einen themenabend psychopathie, und in diesem rahmen wurde dann auch die dokumentation des regisseurs ian walker gesendet - jetzt ist sie auf yt verfügbar:



zu den weiteren teilen:
zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, und die neun.

*

aus dem eingangs verlinkten damaligen beitrag übernehme ich mal meine persönliche rezension dieses films:

"der film von ian walker hat zumindest für mich im großen und ganzen das gehalten, was die ankündigung versprochen hat - die rücksichtlosigkeit (die in solchen fällen gerne mit "aufrichtigkeit" verwechselt wird) und dreistigkeit des sam vaknin wurde an vielen entscheidenden punkten aufschlußreich eingefangen; ebenfalls die elementare lieblosigkeit, mit der vaknin die sog. "beziehung" führt - seine charakterisierung der frau als u.a. "weißes blatt papier" (welches er dann beschreibt), macht seine selbst- und fremdwahrnehmung bzw. besser die defekte in dieser mehr als deutlich. interessant auch seine anfängliche selbststilisierung als narzisst (mit der er im übrigen durch sein buch noch geld verdient), die erst im laufe der im film dokumentierten psychiatrisch-neurologischen untersuchungen widerlegt wird - er ist tatsächlich ein klinischer soziopath, was die erste begutachtende psychologin und v.a. der psychoanalytiker an der zweiten station nicht bestätigen wollten, was vermutlich größtenteils mit an den denk- und diagnosemodellen liegt, die beide angewendet haben. walker hat aber primär durch den einsatz seiner versteckten kamera auch deutlich gemacht, dass eigentlich erst der alltägliche umgang mit soziopathen die ganze destruktive wirkung solcher leute deutlich macht; und dementsprechend überhaupt erst dann der entsprechende diagnostische verdacht aufkommen kann. neu war für mich immerhin die relative sicherheit bei der diagnosestellung, die sich durch den kombinierten einsatz von hirnscans und testverfahren wie dem von robert hare ergibt - das (anscheinend) sehr selbstsichere auftreten, der durchaus vorhandene (wenn auch meist verletzende) witz in kombination mit der als-ob-aufrichtigkeit und der rätselhaften wirkung des soziopathischen "charmes" machen es tatsächlich sehr schwer, hinter dieser maske die extrem kranke und krankmachende persönlichkeitsstruktur zu erkennen. da dürfte dann viel von dem gelten, was im ersten teil des (...) blogbeitrags zu als-ob-persönlichkeiten an zitaten von j.e. mertz zu der von ihm so genannten "psychoallergischen reaktion" zu lesen ist - die zeichen der eigenen wahrnehmung im umgang mit soziopathen bleiben meist so subtil, dass sich das "normale" gegenüber dann eher in irritationen und ausufernder selbstreflexion verliert, was dann für den soziopathen bei seinem treiben erleichternd wirkt.

beklemmend das verzweifelte klammern der ehefrau an ihrem konstruierten bild des "geliebten", welches auch durch die bestätigte diagnose nicht gestoppt werden kann. noch beklemmender aber die darstellung dessen, wie soziopathen anhand körperlicher bewegungsmuster opferpersönlichkeiten identifizieren können.

die bezüge zum öffentlichen leben, v.a. der rolle von soziopathen in der ökonomie, waren zwar vorhanden, wurden aber meiner meinung nach zu beiläufig abgehandelt. dabei ist einer entscheidenden frage nach dem sehen dieser doku eigentlich überhaupt nicht mehr auszuweichen: wie viele solcher leute sind in führungspositionen in politik, wirtschaft und militär unterwegs? wenn man sich das treiben in diesen bereichen so betrachtet, kann die antwort nur niederschmetternd sein.

und auch zu einer alten streitfrage hier im blog möchte ich noch was sagen: oberflächlich weist vaknin sicher zunächst überhaupt keine züge auf, die irgendwie als autistisch verstanden werden könnten. wenn man als zentrales und definitorisches merkmal von autismus jedoch weitgehende bis totale störungen der beziehungsfähigkeiten ansieht, ist er in meiner wahrnehmung ein gutes beispiel für strukturellen und simulationsfähigen autismus, wie er eben von mertz beschrieben wird. (...)

Mittwoch, 8. September 2010

"Das Öl-Zeitalter"

bezugnehmend auf die empfehlungen und meine eigenen anmerkungen zum inhalt hier weise ich gerne darauf hin, dass die dokumentation jetzt auch bei yt zu sehen ist - wie üblich gestückelt, und zwar in elf teile, aber besser als gar keine möglichkeit. wie gesagt: eine erhellende geschichtslektion.

Samstag, 10. Juli 2010

von bienen und menschen

das wetter macht mich träge, und ich habe keine lust, viel zu schreiben - aber während der siesta in der nachmittagshitze innerhalb einigermaßen kühler räume ist durchaus mal ein film drin, finde ich - und der folgende hat ein thema, welches möglicherweise in anderer art unterschätzt wird als die in den letzten wochen dokumentierten verwüstungen des ölzeitalters. es geht um das massensterben von bienen in verschiedenen weltregionen in den letzten jahren, inzwischen zwar immer noch nicht verstanden, aber immerhin schon benannt als colony collapse disorder:

(...) "Es handelt sich um ein Massensterben von Honigbienen, das durch den plötzlichen und scheinbar grundlosen Zusammenbruch der Völker ohne vorausgehende Krankheitssymptomatik charakterisiert ist. Symptome sind das Fehlen aller erwachsenen Bienen im Stock, wobei jedoch keine toten Tiere in der näheren Umgebung zu finden sind. Die Brut, junge Bienen, Honig und Pollen sind dagegen noch vorhanden. Die erwachsenen Bienen fliegen ohne erkennbaren Grund aus dem Stock und sterben. Die Ursache dieses Verschwindens ist bislang ungeklärt; bisher konnte es noch mit keinem Krankheitserreger in Verbindung gebracht werden. (...)

Die genauen Mechanismen, die CCD verursachen, sind noch ungeklärt. Vermutet werden derzeit Zusammenhänge mit Krankheitserregern, Pestiziden, genetisch veränderte Nutzpflanzen und/oder der Varroamilbe. Es ist derzeit nicht bekannt, ob es eine monokausale Ursache gibt oder eine Kombination mehrerer Faktoren verantwortlich ist; ebenso wenig ist geklärt, ob es sich tatsächlich um ein völlig neues Phänomen handelt oder um eine schon früher aufgetretene Erscheinung, die zuvor nur noch keine derartigen Ausmaße erreichte. (...)

In diesem Zusammenhang ist auch die in den USA übliche Art der Imkerei zu nennen: In den USA gibt es Imkereien mit mehreren hunderten Bienenvölkern. Bienenvölker werden zwecks der kommerziellen Bestäubung von Nutzpflanzen durch das Land zu riesigen Monokulturen transportiert, die nur sehr einseitige Nahrung bieten. Sowohl die langen Reisen als auch die potenzielle Mangelernährung durch die Monokulturen sind Stressfaktoren, die das Bienensterben begünstigen könnten." (...)


ich habe in diesem jahr hier - in der stadt - bewusst noch keine einzige honigbiene wahrgenommen; auch in den örtlichen parzellengebieten, eigentlich ein beliebter raum für bienen, ist bis auf "wilde" erdbienen nichts von den kleinen bepelzten sammlerinnen zu sehen. aus zweiter hand weiß ich inzwischen, dass ein befragter imker dafür primär den recht heftigen winter sowie den verregneten frühling (bei regen fliegen bienen nicht) verantwortlich macht, und das dürfte zumindest teilweise auch zutreffen. trotzdem: die meldungen aus den letzten jahren finde ich diffus beunruhigend; und die folgende doku dazu ist durchaus lehrreich, nicht zuletzt deshalb, weil - bezug zum obigen letzten zitat - auch sehr schön sichtbar wird, wie eine logik der effizienz und profitakkumulation sich auf alles mögliche lebende ausdehnt und dort zu massiven stresssymptomen führt. die bilder besonders aus den usa sind wirklich lehrreich und machen noch mal unser allgemein verkorkstes verhältnis zur natur, und damit letztlich natürlich zu uns selbst, deutlich.



die fortsetzungen:
teil zwei, teil drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, und die neun. ich weiß, die zersplitterung ist nervig, aber als ganzes habe ich die doku im netz noch nicht gefunden. unabhängig davon sollte das nicht vom schauen abhalten - auch, oder besser gerade dann, wenn sich irgendwann ein beklemmendes gefühl einstellt.

Freitag, 28. Mai 2010

koyaanisqatsi - life out of balance

„Wenn wir wertvolle Dinge aus dem Boden graben, laden wir das Unglück ein.
Wenn der Tag der Reinigung nah ist, werden Spinnweben hin und her über den Himmel gezogen. Ein Behälter voller Asche wird vom Himmel fallen, der das Land verbrennt und die Ozeane verkocht.“




(in den heutigen kinos dürfte der film eher selten zu sehen sein - dabei gehört er auf große leinwände. sehen Sie sich´s wenigstens im full-screen-modus an, im abgedunkelten zimmer und mit dominantem ton).

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Leider nicht, hab ewig nix mehr gehört.
Grummel - 12. Sep, 20:17
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Weiss jemand was? Gruß Wednesday
monoma - 12. Sep, 14:48
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