assoziation: elitäre mafiosi? mafiöse eliten? was tun? (teil 1)
die in diesem beitrag zur organisierten kriminalität bzw. mafiastrukturen der sog. "eliten"enthaltenen beispiele müssen - und zwar wiedereinmal - ergänzt werden:
"Medienberichten zufolge reichen die in den Akten geäußerten Vorwürfe im sächsischem Korruptionsskandal von Amtsmissbrauch, Kinderprostitution, Bandenkriminalität und Geldwäsche bis hin zu Verstrickungen höchster Kreise in zwei Morde und einen Mordversuch in Leipzigs Immobilienbranche. Tatorte der Geschehnisse seien Leipzig, Plauen und Chemnitz. In den Unterlagen soll zudem eine Reihe von zweifelhaften Entscheidungen der Justiz aufgelistet sein."(...)
interessant und ebenso der weiteren beobachtung würdig sind in diesem zusammenhang auch die rolle des "landesamtes für verfassungsschutz" sowie die zweifelhafte instrumentalisierung des datenschutzes:
(...)" Angeblich sind ranghohe Politiker, Juristen und Polizisten in ein kriminelles Netzwerk größeren Ausmaßes verstrickt. Berichten zufolge machten sich etwa in Leipzig Amtsträger nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes erpressbar, weil sie Anfang der 90er Jahre in einem Bordell verkehrten, in dem minderjährige Mädchen zur Prostitution gezwungen wurden.
Zudem erscheint ein Urteil im Zusammenhang mit dem Attentat auf einen Abteilungsleiter der Leipziger Wohnungsbaugesellschaft (LWB) im Jahr 1994 als dubios, weil die Richter mit ihren Strafen gegen die Täter deutlich über die Anträge der Staatsanwaltschaft hinausgingen. Der Publizist Jürgen Roth äußerte den Verdacht, dass "Einfluss auf Urteile genommen worden" sei und deshalb die politische Verantwortung bis zum Justizminister reiche.
Die Recherchen des Verfassungsschutzes sind umstritten, weil er nach der Rechtslage in Sachsen die Organisierte Kriminalität nur dann beobachten darf, wenn diese die freiheitlich-demokratische Grundordnung gefährdet. Der Landesdatenschutzbeauftragte Andreas Schurig bezweifelt dies für die Fälle und tritt deshalb für die Vernichtung der Akten ein."(...)
und letztere begründung macht ebenso zum wiederholten male ein unheilvolles - und objektivistisches - prinzip deutlich, welches unsichtbar über der gesamten gesellschaft liegt: die letztlich nicht haltbare ideologie der abstrakten gleichheit aller menschen vor dem sog. "gesetz". der alte sinnige spruch vom gesetz, welches sowohl dem reichen wie dem armen verbietet, unter brücken zu schlafen, bringt das, was ich meine, gut auf den punkt.
es ist einfach -und zwar aufgrund der menschlichen neurophysiologischen bzw. allgemeinen psychophysischen eigenarten - nicht vertretbar und angemessen, überall den gleichen abstrakt-objektivistischen und fiktionalen maßstab anzulegen, ebenso wie das konstrukt der angeblichen verantwortlichkeit auf basis des angeblichen "freien willens".
um mit antisozialen tendenzen, wie sie bei bspw. in solchen fällen von mafiöser bandenbildung zum ausdruck kommen, tatsächlich angemessen umgehen zu können, benötigt diese gesellschaft zunächst eine grundlegende korrektur ihres falschen menschenbildes - in guter absicht von der gleichheit aller menschen auszugehen, negiert einfach die tatsache, dass unterschiedliche psychophysische konfigurationen - also bspw. aufgrund prä- oder postnataler traumatisierungen entstandene pathologische zustände von hirn und nervensystemen, wie sie im extrem bei soziopathen zu beobachten sind - ganz zwangsläufig über eine reduzierung der wahrnehmungsmöglichkeiten sowie auch diverse zwänge zur re-inszenierung traumatischer erinnerungsspuren und vor allem das nichtvorhandensein potenziell verhaltenskorrigierender authentischer beziehungen in letzter konsequenz zur wahrnehmung einer anderen welt führen müssen (!).
oder besser: zur wahrnehmung einer reduzierten welt, die von ängsten (bei soziopathischen persönlichkeiten allerdings nicht), hass, rache, konkurrenz und rücksichtslosigkeit geprägt ist.
dementsprechend destruktiv und alleine am biologischen primat des eigenen überlebens - koste es, was es wolle - orientiert ist das verhalten.
nicht, dass ich falsch verstanden werde: ich halte eine soziale isolation - unter humanen bedingungen, aber mit deutlichen grenzen - solcher leute bis auf weiteres für unverzichtbar. die heutige justiz allerdings sowie das sog. strafwesen sind dafür in vielfältigster hinsicht ungeeignet und verschleiern die eigentlichen probleme nicht nur, sondern verschärfen sie - gerade in form von gefängnissen - in aller regel noch. es gilt eher, die gesellschaftlichen strukturen in jeder hinsicht - sozial, kulturell, ökonomisch - so zu gestalten, dass sie nicht mehr in überwiegendem maße menschen hervorbringen, die in den vielen möglichen varianten der oben skizzierten wahrnehmungsmodi feststecken. genau das wäre die wirkungsvollste prävention (nicht nur) gegen solche entwicklungen wie die von mafiösen strukturen.
*
edit am 25.05.07: vertiefend und in ihren konsequenzen noch nicht zu überblicken sind die folgenden informationen
"Enthüllungen über die organisierte Kriminalität politisch vernetzter Banden im Grenzbereich zu Polen und der Tschechischen Republik führen in Berliner Regierungskreise. Betroffen ist das Ministerium des ehemaligen Bürgermeisters von Leipzig, Wolfgang Tiefensee (SPD). Auch Teile der Staatsregierung in Dresden (Bundesland Sachsen) sind verwickelt. Die Kriminellen schleusten Kinder und Jugendliche aus den östlichen Nachbarstaaten nach Deutschland und stellten sie ihren politischen Gönnern in Bordellen zur Verfügung. Polizeiliche Ermittler wurden kaltgestellt oder in die Taten einbezogen. Die systematisierte Kinderprostitution vollzog sich unter den Augen von Staatsanwälten und Pressevertretern, heißt es in Berichten des deutschen Inlandsgeheimdienstes (Verfassungsschutz). Das Geschäft auf Gegenseitigkeit diente der Deckung illegaler Immobilientransaktionen aus dem Gesellschaftsfonds der früheren DDR sowie der Vertuschung schwerer Kapitalverbrechen. Dabei kam es zu mehreren Mordanschlägen. Deutschland ist Drehscheibe des organisierten Missbrauchs von Minderjährigen und europäisches Zielland Nr. 1 beim Frauenhandel. Den deutschen Repressionsbehörden, die bei der Kontrolle von Migranten und Asylbewerbern führend sind, gelingt es nicht, die organisierte Kriminalität mit Kindern und Jugendlichen aus den Armutsstaaten zu unterbinden oder auch nur einzudämmen. Die Ereignisse in Dresden und Leipzig geben einen Hinweis auf die Ursachen des Versagens.
Nach neuesten Informationen wurden unter anderem "'Zigeuner-Kinder' im Alter zwischen acht und zehn Jahren aus Tschechien nach Sachsen" verschleppt "und danach sexuell missbraucht." Die Anlieferung von "Frischfleisch", heißt es in dieser Quelle, sei von einem Staatsanwalt gedeckt worden. Dem kriminellen Netz, das auf diese Weise andere Straftaten ermöglichte, gehör(t)en deutsche Politiker, deren Pressegespielinnen, Rechtsanwälte sowie weitere Vertreter der oberen Gesellschaftsschichten an. Tatorte sind unter anderem Dresden, Leipzig und Chemnitz. Die Organisatoren der zu "Sexparties" verniedlichten Zwangsveranstaltungen waren demnach "höchste Verantwortliche der Stadtverwaltung Leipzig". Zum Zeitpunkt der Leipziger Ereignisse bekleidete Wolfgang Tiefensee (SPD), der heutige Verkehrsminister im Kabinett Merkel, den Posten des Leipziger Bürgermeisters und Oberbürgermeisters. In einem internen Gutachten des Landeskriminalamts Sachsen wird der Leipziger Amtsvorgänger Tiefensees, Hinrich Lehmann-Grube (SPD), als eventueller Tatbeteiligter genannt - wegen fragwürdiger Immobiliengeschäfte, die dem Kindesmissbrauch der Gesellschaftsprominenz zugrunde liegen."(...)
na, wo bleibt der investigative journalismus dieses landes...? ach? unbekannt verzogen? so ein ärger.
*
edit am 10.06.07: die geschichte(n) rund um die - staatlich geschützten? geförderten? - mafiastrukturen weiten sich in jeder hinsicht aus - da wäre zum einen das folgende interessante statement aus der sog. bundesanwaltschaft:
(...)"Am Freitag wurde bekannt, dass Generalbundesanwältin Monika Harms sich in der Affäre um angebliche Verbindungen von Politikern und Justizbeamten des Freistaats zum organisierten Verbrechen nicht zuständig fühlt und zumindest den ersten, vom sächsischen Verfassungsschutz Ende Mai übermittelten Fallkomplex nicht übernimmt. Der stellvertretende Sprecher der Bundesbehörde, Andreas Christeleit, nannte es zweifelhaft, ob die übermittelten Erkenntnisse «überhaupt einen Anfangsverdacht für die Existenz einer kriminellen Vereinigung belegen können».(...)
dazu fällt einem dann wirklich nix mehr, bzw. viel zuviel, ein. aber wir sollten verständnis haben: aus sicht dieser elitären institutionen sind die sich mehr und mehr verfestigenden indizien vermutlich das ganz normale geschäftsgebaren ihrer kumpanen im geiste. und die gefahr für den staat kommt und kam in diesem land schon immer von links.
währenddessen werden weitere elitäre institutionen belastet: nicht nur, dass jetzt der aktuelle kanzleramtsminister in schwierigkeiten gerät:
(...)"Laut SPD-Fraktionsvize und PKK-Mitglied Stefan Brangs besteht der «dringende Verdacht», dass de Maizière als Innenminister «offenen Rechtsbruch im Umgang mit Verfassungsschutzerkenntnissen begangen» habe. Es trete immer mehr zutage, dass er es unterlassen habe, die PKK über rechtsstaatlich bedeutsame Vorgänge organisierter Kriminalität in Sachsen zu unterrichten, obgleich er dazu verpflichtet gewesen sei. Merkel müsse deshalb Konsequenzen ziehen und ihm «umgehend die Koordinierungsaufgabe für die Geheimdienste entziehen».(...)
sondern es wird auch sichtbar, dass das netzwerk recht weitreichend zu sein scheint:
(...)"Danach sollen im Vogtland um Plauen und Zwickau weitere rund 100 Personen ins Visier der Ermittler geraten sein. Zur Hälfte sollen sie den Bereichen Polizei und Justiz angehören, involviert seien aber auch Immobilienmakler und Politiker. Bisher war als Zentrum der Affäre vor allem Leipzig genannt worden."
und deswegen ist es auch unabdingbar, unter dem vorwand der beobachtung des "schwarzen blocks" möglichst viele oppositionelle aktivitäten auszuschnüffeln. sonst könnten sich eines nicht mehr allzu fernen tages doch tatsächlich mehr und mehr menschen zu aktivitäten gezwungen sehen, die dieser elitären mafia endlich einmal grenzen - und zwar wirkungsvolle grenzen - setzen.
"Medienberichten zufolge reichen die in den Akten geäußerten Vorwürfe im sächsischem Korruptionsskandal von Amtsmissbrauch, Kinderprostitution, Bandenkriminalität und Geldwäsche bis hin zu Verstrickungen höchster Kreise in zwei Morde und einen Mordversuch in Leipzigs Immobilienbranche. Tatorte der Geschehnisse seien Leipzig, Plauen und Chemnitz. In den Unterlagen soll zudem eine Reihe von zweifelhaften Entscheidungen der Justiz aufgelistet sein."(...)
interessant und ebenso der weiteren beobachtung würdig sind in diesem zusammenhang auch die rolle des "landesamtes für verfassungsschutz" sowie die zweifelhafte instrumentalisierung des datenschutzes:
(...)" Angeblich sind ranghohe Politiker, Juristen und Polizisten in ein kriminelles Netzwerk größeren Ausmaßes verstrickt. Berichten zufolge machten sich etwa in Leipzig Amtsträger nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes erpressbar, weil sie Anfang der 90er Jahre in einem Bordell verkehrten, in dem minderjährige Mädchen zur Prostitution gezwungen wurden.
Zudem erscheint ein Urteil im Zusammenhang mit dem Attentat auf einen Abteilungsleiter der Leipziger Wohnungsbaugesellschaft (LWB) im Jahr 1994 als dubios, weil die Richter mit ihren Strafen gegen die Täter deutlich über die Anträge der Staatsanwaltschaft hinausgingen. Der Publizist Jürgen Roth äußerte den Verdacht, dass "Einfluss auf Urteile genommen worden" sei und deshalb die politische Verantwortung bis zum Justizminister reiche.
Die Recherchen des Verfassungsschutzes sind umstritten, weil er nach der Rechtslage in Sachsen die Organisierte Kriminalität nur dann beobachten darf, wenn diese die freiheitlich-demokratische Grundordnung gefährdet. Der Landesdatenschutzbeauftragte Andreas Schurig bezweifelt dies für die Fälle und tritt deshalb für die Vernichtung der Akten ein."(...)
und letztere begründung macht ebenso zum wiederholten male ein unheilvolles - und objektivistisches - prinzip deutlich, welches unsichtbar über der gesamten gesellschaft liegt: die letztlich nicht haltbare ideologie der abstrakten gleichheit aller menschen vor dem sog. "gesetz". der alte sinnige spruch vom gesetz, welches sowohl dem reichen wie dem armen verbietet, unter brücken zu schlafen, bringt das, was ich meine, gut auf den punkt.
es ist einfach -und zwar aufgrund der menschlichen neurophysiologischen bzw. allgemeinen psychophysischen eigenarten - nicht vertretbar und angemessen, überall den gleichen abstrakt-objektivistischen und fiktionalen maßstab anzulegen, ebenso wie das konstrukt der angeblichen verantwortlichkeit auf basis des angeblichen "freien willens".
um mit antisozialen tendenzen, wie sie bei bspw. in solchen fällen von mafiöser bandenbildung zum ausdruck kommen, tatsächlich angemessen umgehen zu können, benötigt diese gesellschaft zunächst eine grundlegende korrektur ihres falschen menschenbildes - in guter absicht von der gleichheit aller menschen auszugehen, negiert einfach die tatsache, dass unterschiedliche psychophysische konfigurationen - also bspw. aufgrund prä- oder postnataler traumatisierungen entstandene pathologische zustände von hirn und nervensystemen, wie sie im extrem bei soziopathen zu beobachten sind - ganz zwangsläufig über eine reduzierung der wahrnehmungsmöglichkeiten sowie auch diverse zwänge zur re-inszenierung traumatischer erinnerungsspuren und vor allem das nichtvorhandensein potenziell verhaltenskorrigierender authentischer beziehungen in letzter konsequenz zur wahrnehmung einer anderen welt führen müssen (!).
oder besser: zur wahrnehmung einer reduzierten welt, die von ängsten (bei soziopathischen persönlichkeiten allerdings nicht), hass, rache, konkurrenz und rücksichtslosigkeit geprägt ist.
dementsprechend destruktiv und alleine am biologischen primat des eigenen überlebens - koste es, was es wolle - orientiert ist das verhalten.
nicht, dass ich falsch verstanden werde: ich halte eine soziale isolation - unter humanen bedingungen, aber mit deutlichen grenzen - solcher leute bis auf weiteres für unverzichtbar. die heutige justiz allerdings sowie das sog. strafwesen sind dafür in vielfältigster hinsicht ungeeignet und verschleiern die eigentlichen probleme nicht nur, sondern verschärfen sie - gerade in form von gefängnissen - in aller regel noch. es gilt eher, die gesellschaftlichen strukturen in jeder hinsicht - sozial, kulturell, ökonomisch - so zu gestalten, dass sie nicht mehr in überwiegendem maße menschen hervorbringen, die in den vielen möglichen varianten der oben skizzierten wahrnehmungsmodi feststecken. genau das wäre die wirkungsvollste prävention (nicht nur) gegen solche entwicklungen wie die von mafiösen strukturen.
*
edit am 25.05.07: vertiefend und in ihren konsequenzen noch nicht zu überblicken sind die folgenden informationen
"Enthüllungen über die organisierte Kriminalität politisch vernetzter Banden im Grenzbereich zu Polen und der Tschechischen Republik führen in Berliner Regierungskreise. Betroffen ist das Ministerium des ehemaligen Bürgermeisters von Leipzig, Wolfgang Tiefensee (SPD). Auch Teile der Staatsregierung in Dresden (Bundesland Sachsen) sind verwickelt. Die Kriminellen schleusten Kinder und Jugendliche aus den östlichen Nachbarstaaten nach Deutschland und stellten sie ihren politischen Gönnern in Bordellen zur Verfügung. Polizeiliche Ermittler wurden kaltgestellt oder in die Taten einbezogen. Die systematisierte Kinderprostitution vollzog sich unter den Augen von Staatsanwälten und Pressevertretern, heißt es in Berichten des deutschen Inlandsgeheimdienstes (Verfassungsschutz). Das Geschäft auf Gegenseitigkeit diente der Deckung illegaler Immobilientransaktionen aus dem Gesellschaftsfonds der früheren DDR sowie der Vertuschung schwerer Kapitalverbrechen. Dabei kam es zu mehreren Mordanschlägen. Deutschland ist Drehscheibe des organisierten Missbrauchs von Minderjährigen und europäisches Zielland Nr. 1 beim Frauenhandel. Den deutschen Repressionsbehörden, die bei der Kontrolle von Migranten und Asylbewerbern führend sind, gelingt es nicht, die organisierte Kriminalität mit Kindern und Jugendlichen aus den Armutsstaaten zu unterbinden oder auch nur einzudämmen. Die Ereignisse in Dresden und Leipzig geben einen Hinweis auf die Ursachen des Versagens.
Nach neuesten Informationen wurden unter anderem "'Zigeuner-Kinder' im Alter zwischen acht und zehn Jahren aus Tschechien nach Sachsen" verschleppt "und danach sexuell missbraucht." Die Anlieferung von "Frischfleisch", heißt es in dieser Quelle, sei von einem Staatsanwalt gedeckt worden. Dem kriminellen Netz, das auf diese Weise andere Straftaten ermöglichte, gehör(t)en deutsche Politiker, deren Pressegespielinnen, Rechtsanwälte sowie weitere Vertreter der oberen Gesellschaftsschichten an. Tatorte sind unter anderem Dresden, Leipzig und Chemnitz. Die Organisatoren der zu "Sexparties" verniedlichten Zwangsveranstaltungen waren demnach "höchste Verantwortliche der Stadtverwaltung Leipzig". Zum Zeitpunkt der Leipziger Ereignisse bekleidete Wolfgang Tiefensee (SPD), der heutige Verkehrsminister im Kabinett Merkel, den Posten des Leipziger Bürgermeisters und Oberbürgermeisters. In einem internen Gutachten des Landeskriminalamts Sachsen wird der Leipziger Amtsvorgänger Tiefensees, Hinrich Lehmann-Grube (SPD), als eventueller Tatbeteiligter genannt - wegen fragwürdiger Immobiliengeschäfte, die dem Kindesmissbrauch der Gesellschaftsprominenz zugrunde liegen."(...)
na, wo bleibt der investigative journalismus dieses landes...? ach? unbekannt verzogen? so ein ärger.
*
edit am 10.06.07: die geschichte(n) rund um die - staatlich geschützten? geförderten? - mafiastrukturen weiten sich in jeder hinsicht aus - da wäre zum einen das folgende interessante statement aus der sog. bundesanwaltschaft:
(...)"Am Freitag wurde bekannt, dass Generalbundesanwältin Monika Harms sich in der Affäre um angebliche Verbindungen von Politikern und Justizbeamten des Freistaats zum organisierten Verbrechen nicht zuständig fühlt und zumindest den ersten, vom sächsischen Verfassungsschutz Ende Mai übermittelten Fallkomplex nicht übernimmt. Der stellvertretende Sprecher der Bundesbehörde, Andreas Christeleit, nannte es zweifelhaft, ob die übermittelten Erkenntnisse «überhaupt einen Anfangsverdacht für die Existenz einer kriminellen Vereinigung belegen können».(...)
dazu fällt einem dann wirklich nix mehr, bzw. viel zuviel, ein. aber wir sollten verständnis haben: aus sicht dieser elitären institutionen sind die sich mehr und mehr verfestigenden indizien vermutlich das ganz normale geschäftsgebaren ihrer kumpanen im geiste. und die gefahr für den staat kommt und kam in diesem land schon immer von links.
währenddessen werden weitere elitäre institutionen belastet: nicht nur, dass jetzt der aktuelle kanzleramtsminister in schwierigkeiten gerät:
(...)"Laut SPD-Fraktionsvize und PKK-Mitglied Stefan Brangs besteht der «dringende Verdacht», dass de Maizière als Innenminister «offenen Rechtsbruch im Umgang mit Verfassungsschutzerkenntnissen begangen» habe. Es trete immer mehr zutage, dass er es unterlassen habe, die PKK über rechtsstaatlich bedeutsame Vorgänge organisierter Kriminalität in Sachsen zu unterrichten, obgleich er dazu verpflichtet gewesen sei. Merkel müsse deshalb Konsequenzen ziehen und ihm «umgehend die Koordinierungsaufgabe für die Geheimdienste entziehen».(...)
sondern es wird auch sichtbar, dass das netzwerk recht weitreichend zu sein scheint:
(...)"Danach sollen im Vogtland um Plauen und Zwickau weitere rund 100 Personen ins Visier der Ermittler geraten sein. Zur Hälfte sollen sie den Bereichen Polizei und Justiz angehören, involviert seien aber auch Immobilienmakler und Politiker. Bisher war als Zentrum der Affäre vor allem Leipzig genannt worden."
und deswegen ist es auch unabdingbar, unter dem vorwand der beobachtung des "schwarzen blocks" möglichst viele oppositionelle aktivitäten auszuschnüffeln. sonst könnten sich eines nicht mehr allzu fernen tages doch tatsächlich mehr und mehr menschen zu aktivitäten gezwungen sehen, die dieser elitären mafia endlich einmal grenzen - und zwar wirkungsvolle grenzen - setzen.
monoma - 20. Mai, 22:04