orga- und finanzfragen, kleines fazit u.a.

vielleicht fragt sich der eine oder die andere, was der neue link zu informationen über den illegalen organhandel in der liste rechts zu suchen hat - nun, ich habe ihn deswegen aufgeführt, weil sich in diesem "geschäftszweig" die verdinglichung von menschen in sozusagen wortwörtlicher form manifestiert. das hat er strukturell zwar grundsätzlich mit den gesamten ökonomischen verhältnissen hier gemein, macht sie aber sozusagen durch seine eigenart zur kenntlichkeit offen. und die ausmaße dieses globalen handels waren mir selbst bisher unbekannt.

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ich hatte weiter unten ja schon erwähnt, dass es bei dem leider reichhaltigen newsangebot zum oberthema "verobjektivierende wahrnehmung, ihre grundlagen, erscheinungsformen und sozialen konsequenzen" schwer bis unmöglich ist, alles diesbezgl. zu verarbeiten - erst recht, weil deswegen auch beiträge zu themen liegenbleiben, die ich als wissensgrundlage für nötig halte. momentan sind das bspw. ein artikel zum oberbegriff "psychopathie", die fortsetzungen des autismusbeitrages sowie ebenso nötige informationen zum verhältnis zwischen borderline und der posttraumatischen belastungsstörung. und während ich mich bei kommentaren zu diversen nachrichten auch zumindest teilweise in der lage fühle, einfach draufloszuschreiben, ist das bei den genannten themen nicht möglich, jedenfalls dann nicht, wenn dabei wirklich etwas rüberkommen soll, was für die leser und leserinnen hier interessant sein kann. das war spätestens beim ersten teil des autismusbeitrags für mich deutlich, der alleine schon von den recherchen und der zeit für die fremdtextdokumentation her zeit- und arbeitsaufwendig gewesen ist.

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und da meine existenz im real life gerade mit dem wort "prekär" ganz gut beschrieben werden kann, habe ich jetzt an die leserInnen zwei bitten: zum einen habe ich mir die idee von somlu noch mal durch den kopf gehen lassen und bin dabei zum schluß gekommen, dass eine gewisse finanzielle unterstützung von außen momentan eine wirkliche erleichterung wäre - dieses blog wird seit beginn hauptsächlich in i-net-cafés erstellt, wobei ich längere texte auf diskette vorschreibe und diese dann nur noch kurz bearbeiten muß, bevor sie veröffentlicht werden. vereinzelt nutze ich auch die online-zugänge von freunden und freundinnen, aber das sind weitgehend ausnahmen. es fallen also trotz der kostenfreien form des blogs online-kosten von 1 € pro stunde an. ebenfalls waren die kosten für interessante literatur ja schon thema, die sich jedoch auch über öffentliche bibliotheken beschaffen ließe, zumindest teilweise. aber auch hier würden leihgebühren sowie in einzelfällen kopierkosten anfallen. kurz: gegen kleine spenden hätte ich nichts einzuwenden, und diese würden ausschließlich in den gerade benannten bereichen verwendet werden (das hier keine kommerziellen absichten verfolgt werden, sollte deutlich sein).
da ich ungern kontodaten online stellen möchte, bitte ich bei interesse einfach um eine kurze mail an

algol(at)quantentunnel.de

(die obige adresse gilt natürlich auch für sonstiges feedback, anmerkungen, hinweise usw.)

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die andere bitte müsste eher als überlegung bezeichnet werden: es gibt hier die möglichkeit, insgesamt bis zu vier autorInnen als quasi co-administratorInnen mit aufzunehmen, die beiträge verfassen und bearbeiten könnten. da die hier behandelten thematiken schon ein breites spektrum abdecken, dessen verschiedene facetten ich selbst einfach nicht gleichberechtigt (was ihre(n) inhalte und umfang anbelangt) behandeln kann, frage ich mich mittlerweile, ob es nicht auch interessant für andere wäre, ihre eigenen erfahrungen, gedanken, analysen etc. zu den hier thematisierten bereichen auch hier online verfügbar zu machen. dazu ist von mir aus weder meinungs- noch ausdrucksformgleichheit notwendig, und kontroversen betrachte ich bei einem konstruktiven verlauf als positiv. die hauptsache ist imo ein wirkliches interesse, und wenn das noch in themenbereichen liegt, die ich mir in weiten teilen erst noch erarbeiten müsste - beispiele wären das aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ad(h)s, die narzißtische persönlichkeitsstörung, feministische wissenschaftskritik (da besonders die auseinandersetzungen zum objektivitätsbegriff der naturwissenschaften) u.a. - wäre das ebenfalls eine ganz egoistisch betrachtete erleichterung für mich, aber bestenfalls ebenso inspirierend und motivierend. vielleicht mögen Sie/ihr mal drüber nachdenken, und entweder per mail oder hier direkt ein feedback geben.

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und sonst? vielleicht nach gut zweieinhalb monaten hier ein erstes kleines fazit: gestartet als recht spontaner versuch, mir selbst mittels schreiben über diverse, anscheinend voneinander unabhängige wahrnehmungen und beobachtungen klarer zu werden, deren mögliche zusammenhänge für mich in den letzten jahren eher durch intuitive ahnungen und analytische fragmente aus teils ganz verschiedenen ecken (siehe literaturliste) deutlicher geworden sind, kann ich für mich selbst sagen, das zumindest bisher das schreiben hier mir selbst ganz banal guttut und tatsächlich einiges klärt - wobei das teils noch sehr vernebelte bild der grundlagen unserer sozialen verhältnisse für mich schon in einzelbereichen so deutlich geworden ist, dass es mich auch ganz persönlich in recht starke turbulenzen bringt. und jeden tag neue fragen aufwirft, was das leben in dieser gesellschaft hier anbelangt.
und hatte ich ursprünglich etliche verschiedene menschen gezielt angesprochen, von denen ich durch ihre virtuellen beiträge in ganz verschiedenen zusammenhängen oder auch durch reale kontakte wußte, dass sie einiges oder vieles von den themen hier möglicherweise interessieren könnte, so zeigen die zwar nicht blogmainstreammäßigen, aber trotzdem stetig wachsenden zugriffe (trotz "schwieriger" themen und meiner nicht unbedingt leicht konsumierbaren schreibweise) auf die seite auch eine entwicklung an, mit der ich mich zu beginn nicht wirklich beschäftigt habe - obwohl ich weiß und auch vermute, dass es "da draußen" viele menschen gibt, die durch berufliches/privates an den themen hier interessiert sind (z.b. auch psychotherapeutisch arbeitende, von denen ich weiß, dass sie kenntnis von dieser seite haben). die langsam zunehmende bekanntheit kann daher bestenfalls zur folge haben, dass sich hier leute aus ganz verschiedenen bereichen treffen könnten und möglicherweise ein (dieses wort, auch wenn modisch, muß jetzt sein) zwanglos-interdisziplinärer austausch stattfinden oder zumindest angeregt werden kann. das würde ich als eine sehr positive wirkung empfinden. aber auch, wenn es "nur" einige geben sollte, die durch die page hier zu weiterführenden gedanken und recherchen angeregt werden sollten, ist das schon etwas, womit ich sehr zufrieden wäre.
soviel erstmal in eigener sache.

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