carlos (Gast) - 25. Feb, 18:21

"Die Zahl der hungernden Menschen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen, steigt jedoch langsamer als die Bevölkerung an: 1990 waren es ca. 822 Millionen, im Jahr 2008 ca. 963 Millionen Menschen.[1] Das ist etwa jeder siebte Mensch auf der Erde. Jedes Jahr sterben etwa 8,8 Millionen Menschen an Hunger, über 24.000 am Tag, also etwa 17 Menschen pro Minute, oder alle 3 Sekunden einer, hauptsächlich Kinder (Stand 2007).[2]


anreiz-und bestrafungssystem! genau - alle selber schuld an ihrer armut und hunger, müssen nur richtig angereizt und bestraft werden..hmm.

wenn es dann in 2 Jahren 50Mio arbeitslose mehr auf der Welt gibt, wirst du vielleicht bereit sein darüber zu reden was für eine tolle idee marktwirtschaft ist.
aber auch ohne dich wird sich die idee durchsetzen das mit KOOPERATION mehr erreicht werden kann, vielleicht sogar irgendwann ALLE MENSCHEN "profitieren" werden, und marktwirtschaftliches konkurrenzdenken nichts aber auch garnichts dazu beiträgt das menschen ein lebenswertes dasein führen können.

carlos (Gast) - 25. Feb, 23:55

@lemmy
Fass das bitte als provokation auf:

Stufe1 - WUT:"Warum sind wir Mittäter? Ist das nicht eine irrsinnige quasi mittelalterliche Selbstflagelation. Und in welchen Gebieten der "Opfer" bist du gewesen?
Und was hilft es den Ausgebeuteten, wenn du hier über den "neuen Menschen" nachdenkst? Und gehen z.B. chinesische Wanderarbeiter nicht freiwillig in die "aus unserer Sicht" Ausbeutung? Jemand hat mal gesagt, dass in gewissen Gegenden nicht-Ausbeutung noch viel schlimmer ist."

Sufe2 - Zweifel/Ohnmacht: " eine wissenschaft vom menschen
Kann es so etwas überhaupt geben? Oder warum fängst du nicht mit dieser Wissenschaft an, anstatt hier den Ticker einer Krise zu machen, die ganz sicher nicht das System der Marktwirtschaft zerstört. Darum geht es überhaupt nicht."

Sufe3 - Leugnen: "Auf der Arbeit sind kooperative Fähigkeiten sehr wichtig. Wir leben nicht auf einem neoklassischen Markt vollständiger Konkurren."

Stufe4 - Verhandeln:"Vielleicht ist die Ambivalenz der Existenz einfach eine demütige Haltung, in der Gewissheit, dass Dinge niemals hurtig geändert werden können."

Stufe5 - Akzeptanz...

du mußt jetzt bitte einsehen das die weltwirtschaft grad im selbstzerstörungsmodus läuft, und so ziemlich alles davon abhängt das wir NICHT in "demütiger Haltung" die Ambivalenz der Existenz aushalten..;
bibi (Gast) - 11. Mär, 00:13

oha

..das sind ja die 5 Phasen nach Kübler-Ross. Aber passsend.
Ganz durchweg bin ich der Meinung, daß die angeblichen Vorteile, die uns der Kapitalismus gebracht hat, doch eher
trotz desselben stattgefunden haben und nicht wegen.
Angebliche Vorteile, weil diese Sicht, daß etwas einem einen Vorteil beschert und man deswegen einfach mal DIE Nachteile in Kauf nimmt (in diesem Fall also Leichenberge weltweit, psychisch Traumatisierte, Hungersnöte, Tote, Krebskranke ohne Ende usw usf) aber trotzdem die Vorteile noch Vorteile nennt, einfach mal wieder auf die objektivistische Sicht der Dinge hindeutet - die, die nicht im Kontext denkt, die dezentralisiert und Komplexitäten soweit auseinanderdividiert, bis der Ursprung vergessen ist. Bloß nix in Beziehung setzen.
Siehe die Kommentare von Dir, Lemmy, die bei mir einfach mal den Eindruck entstehen lassen, daß Du weder weißt, wer Du bist, noch, wo Du - ursprünglich-herkommst und wo Du naturgemäß hättest hinsollen oder können?
Das finde ich auch so traurig, daß die Menschen zerstörerische Menschen/Systeme einfach nicht mehr als solche identifizieren können und diese zwanghaft verteidigen müssen.
Go with the agressor- So reagieren doch Opfer von Gewalt und sorgen also für die ewige Weitergabe.

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