Dienstag, 10. Oktober 2006

notiz: vor unserer haustür (3.update am 12.10.)

besonders im letzten jahr hatte ich hier immer wieder verschiedene meldungen unter den keywords infantizid / gewalt gegen kinder dokumentiert. das diese traurige realität sich nicht deshalb erledigt hat, nur weil es medial gerade keine besonders "spektakuläre" fälle zu vermelden gibt, sollte - so die vielleicht naive hoffnung meinerseits - hoffentlich im bewußtsein präsent sein. es geschieht weiter und immer wieder - vor unserer haustür:

"Das Bremer Jugendamt hatte Alarm geschlagen: Gemeinsam mit der Polizei wollten Mitarbeiter ein Kleinkind aus der elterlichen Wohnung holen. Sie entdeckten den fast zweijährigen Jungen im Kühlschrank - tot.(...)

Das Kind wurde seit seiner Geburt von der Jugendhilfe begleitet, da die Mutter dem Säugling gegenüber gewalttätig war. Das letzte Lebenszeichen des Kindes stammt vom Juli 2006, als ein Arzt das Kind gesehen hatte. Seitdem bekam es kein Mitarbeiter der Sozialbehörde mehr zu Gesicht. Zu der Frage, ob ein solcher Zeitraum für angemessen gehalten wird, machte das Ressort keine Angaben.(...)

Den Ermittlern zufolge wies die Leiche des Kindes Spuren von Mangelerscheinungen auf. Der Junge sei nicht erst in den vergangenen Tagen gestorben. Gegen den Vater wird nun ermittelt. Dabei werde noch geprüft, ob die Staatsanwaltschaft dem Verdächtigen aktive Tötung oder Vernachlässigung des Kindes vorwirft. Er hatte auf die Frage nach dem Kind mit den Worten geantwortet "Da drüben liegt er" und auf den Kühlschrank gedeutet. Danach habe er geschwiegen. Der 41-Jährige befand sich in einem Methadon-Programm gegen seine Drogensucht."


es lässt sich ahnen, was sich für eine trostlose geschichte dahinter verbirgt. ebenso wie im folgenden:

"Vor einer Woche war in einer Müllsortieranlage in Passau ein totes Baby entdeckt worden. Nach Angaben der Mutter sei es bereits tot zur Welt gekommen. Die junge Frau habe sich am Sonntagabend der Polizei gestellt, sagte der Leitende Passauer Oberstaatsanwalt.

Die Mutter habe bei den Vernehmungen ausgesagt, dass sie das Kind bei einer Sturzgeburt auf der Toilette geboren habe. Da das Kind keine Lebenszeichen von sich gegeben habe, habe sie das Neugeborene in einem Plastiksack in die Biotonne geworfen. Bis zur plötzlichen Geburt habe sie nichts von ihrer Schwangerschaft bemerkt, erklärte die Mutter. Es habe bei ihr keinerlei körperliche Anzeichen dafür gegeben. Laut Gerichtsmediziner ist das Baby jedoch lebend zur Welt gekommen."(...)


mal gesetzt den fall, es handelt sich bei der aussage der mutter nicht nur um eine simple (not-)lüge: in was für einem wahrnehmungszustand muss sich eine frau befinden, um monatelang eine schwangerschaft nicht zu bemerken? und wie sah es diesbezgl. mit ihrem sozialen umfeld aus?

*

edit am 11.10.: in der bremer geschichte hat es ganz aktuell jetzt erste politische konsequenzen gegeben: die für die sozialbehörden verantwortliche senatorin röpke ist heute zurückgetreten.

(...)"Bei der Pressekonferenz räumte sie ein, schon früher persönlich mit dem Schicksal des Jungen befasst gewesen zu sein.

Nach dem Fund der Leiche waren Fragen über mögliche Versäumnisse der Behörden bei der Betreuung des Jungen laut geworden. Das Kind stand unter der Vormundschaft des Jugendamtes und wurde im Juli zuletzt lebend gesehen. Zunächst war nicht klar, wann zuletzt ein Sozialarbeiter Vater und Sohn besuchte, die im Brennpunktviertel Gröpelingen lebten. Jugendamtsleiter Jürgen Hartwig hatte am Dienstag erklärt, Mitarbeiter der Sozialbehörde hätten regelmäßigen Kontakt zu Eltern und Arzt gehabt und sich vergewissert, "dass die Dinge richtig laufen.


aber genau dieser "regelmäßige kontakt" scheint ja hier real nicht vorhanden gewesen zu sein. mit röpke geht übrigens eine person, die im bremer filz in den letzten monaten gerade im sog. "klinikskandal" eine alles andere als vertrauenerweckende rolle spielte. von daher scheint sie jetzt der neue - hm, skandal völlig untragbar gemacht zu haben. ich werde mich bemühen, die weiteren entwicklungen in dieser geschichte zu verfolgen.

*

edit 2 am 12.10.: deutlich sind der tod des kleinen jungen in bremen sowie die zutage getretenen behördlichen versäumnisse heute in der hiesigen presselandschaft hauptthemen; ich möchte aber zunächst nochmals auf den oben verlinkten spon-artikel eingehen, bzw. auf folgende absätze daraus:

(...)"Als Reaktion auf die zahlreichen Fälle von vernachlässigten Kindern hat der Kriminologe Rudolf Egg gefordert, die medizinischen Vorsorgeuntersuchungen gesetzlich vorzuschreiben.

Die Kinderärzte dürften nicht zum verlängerten Arm der Staatsanwaltschaft gemacht werden, seien auf der anderen Seite aber verpflichtet, die Gesundheit der Kinder zu schützen, sagte der Leiter der Kriminologischen Zentralstelle von Bund und Ländern in Wiesbaden."(...)


eine forderung, die vermutlich - und auch nachvollziehbar - größtenteils zustimmung auslösen dürfte. ich hänge da immer noch in einem zwiespalt, den ich hier genauer beschrieben habe:

(...)"ein problem bei den derzeit diskutierten maßnahmen staatlicher und institutioneller eingriffe (denen ich als provisorische sofortmaßnahme im interesse der opfer nicht grundsätzlich abgeneigt bin) besteht imo in der tendenz, das generelle gewaltproblem besonders an familien festzumachen, die nach allen kriterien unter ökonomischer verarmung, schlechter bildung etc. leiden.

sicher - wie früher schon einmal ausgeführt, tragen schlechte bis existenziell bedrohliche ökonomische bedingungen einiges zur wahrscheinlichkeit von gewalttätigen strukturen innerhalb von familien bei. primär auslösend jedoch sind sie nicht. die hier thematisierte gewalt kommt in allen gesellschaftlichen klassen vor, auch in den sog. ober- und mittelschichten. es erscheint nicht nachvollziehbar, warum diese von interventionsprogrammen ausgeschlossen bleiben sollten. so wird das problem ungerechtfertigt verkürzt und an einer bestimmten gesellschaftlichen gruppe festgemacht - einer gruppe zudem, die bereits zunehmend im focus staatlicher und institutioneller maßnahmen steht - die grenze zwischen tatsächlicher hilfe und systematischer entmündigung, kontrolle und repression in zeiten zunehmender ökonomischer verelendung mitsamt den begleitenden sozialen selektionsprozessen ist eine sehr fließende.

bei betrachtung der ständig perfektionierten ausweitung der innerstaatlichen repressionsapparate in der gesamten sog. westlichen welt jedenfalls kann ich mich des eindrucks nicht erwehren, dass weitreichende staatliche eingriffe gerade in den bereits sozial stigmatisierten gruppen sehr schnell für zwecke instrumentalisiert werden können, die mit der vielleicht z.t. aufrichtig gemeinten hilfe nichts mehr zu tun hätten."(...)


in diesem fall - bekannt gewordene gewalt zwischen den eltern, das symptom des drogenabusus u.ä. - hätte jedoch tatsächlich nur die herausnahme des kindes aus dem familiären umfeld etwas rettendes bewirken können. hinterher ist man zwar immer schlauer, jedoch ist eine solch im schlimmsten sinne des wortes dysfunktionale familiensituation ja nun weder ein einzelfall, noch den behördlich verantwortlichen prinzipiell unbekannt. hinsichtlich meiner obigen bedenken schätze ich, dass es bis auf weiteres ein eiertanz bleibt, weitreichende staatliche maßnahmen mit ihrem immanenten repressionspotenzial für u.u. lebensrettende aktionen einzusetzen. in diesem konkreten fall wäre das nötig und vertretbar gewesen - und hat ausgerechnet dann tödliche folgen nach sich gezogen.

und dann wird neben - bekannten - zutreffenden beobachtungen noch einmal eine ganz üble platte aufgelegt:

(...)"Neben der körperlichen Verwahrlosung und Vernachlässigung gebe es nach seiner Beobachtung zunehmend Fälle von psychisch und sozial isolierten Kindern. "Die haben zwar genug zu Essen und Anzuziehen, erfahren in ihren Familien aber sonst keine Zuwendung. Die Isolation vor der elektronischen Spielkonsole führe zu Leistungsmängeln, erklärte Egg unter Hinweis auf die Studien seines Kollegen Christian Pfeiffer aus Hannover."(...)

sind leistungsmängel wirklich das einzige argument, die benannten zustände zu ändern? diese verdammte bwl-logik mit ihren verdinglichenden wirkungen zieht sich wie ein schimmelpilz durch die gesamte gesellschaft. und ist genauso giftig.

*

zur jetzt ausgebrochenen politischen diskussion ist u.a. zu lesen:

(...)"Dass der Hintergrund Kostenerwägungen sein könnten, wie Kritiker sagen, bestritten die Vertreter der Sozialbehörde gestern."(...)

naja, das wäre ja auch einmal wirklich eine echte überraschung gewesen, das gegenteil zu hören.

der konkrete diesbezgl. verdacht lautet im großen und ganzen so:

(...)"Böhrnsen ging einen Schritt weiter und sagte, das "gesamte Hilfesystem" müsse auf den Prüfstand. Die Heimleitung hatte ihm gegenüber im Januar darauf hingewiesen, dass sich Praxis der Bremer Sozialbehörde im Umgang mit Kindern in den letzten Jahren geändert habe. Dahinter steht der Verdacht, dass aus Spargründen die Zahl der Heimunterbringungen bürokratisch begrenzt worden ist."(...)

(und diese begrenzung wird dann noch schlimmstenfalls pädagogisch-ideologisch mit einer eigentlich durchaus berechtigten distanz zur institution "heim" begründet, aber das soll jetzt hier nicht weiter vertieft werden).

der behördliche - und bisher bekanntgewordene - umgang lässt jedenfalls etliches im unklaren:

(...)"Im Sozialamt, so berichtete dessen Leiter Jürgen Hartwig, sei die Frage der Erziehungsfähigkeit im Frühjahr 2006 noch kontrovers diskutiert worden, eine Minderheit habe mit Hinweis auf das Kindeswohl darauf gedrungen, das Kind dem Vater zu entziehen, eine Mehrheit habe aber mit Hinweis auf die "Familienorientierung", wie Hartwig formulierte, dagegen entschieden. Bedingung sollte allerdings sein, dass der Vater Hilfe annimmt. Der hatte sich der Vater aber weitgehend erfolgreich entzogen und stattdessen behauptet, er wolle zu seiner Mutter ziehen, die außerhalb Bremens lebe. Damit wäre das Bremer Sozialamt die Verantwortung los gewesen, eine andere Kommune hätte die Zuständigkeit übernehmen müssen.

Als die Großmutter von Kevin dann allerdings im Sommer dem Sozialamt mitteilte, dass ihr Sohn und Kevin gar nicht bei ihr seien, da wuchs offenbar das Misstrauen beim "Fallmanager". Im September beschloss die Fallkonferenz, das Kind dem Vater wegzunehmen. Als am 10. Oktober dann die Polizei die Tür zur Wohnung aufbracht, war es zu spät."(...)


imo wird hier ein schwer durchschaubarer wust aus individuellen versäumnissen und strukturellen begrenzungen sichtbar - "familienorientierung" als behördliches leitbild trifft auf versteckte einsparmotivationen, individuelle wahrnehmungsschwächen und institutionell bedingte behäbigkeit, auf der anderen seite darf jedoch auch nicht der täter/vater vergessen werden, der offensichtlich über ausreichende simulative fähigkeiten verfügte, um den behörden entsprechende fakes vorzusetzen. aus diesen und vermutlich noch anderen quellen entwickelte sich dann die tödliche konstellation. um solche verhältnisse aufzulösen, bedarf es u.a. ziemlich radikaler wahrnehmungserweiterungen als nötiger grundlage - rücktritte und andere personelle konsequenzen sind eher als scheinaktionismus zu werten, der vermutlich als eine art bewährtes placebo ans publikum verabreicht wird.

im betreffenden stadtteil gröpelingen soll übrigens anfang november ein schon länger geplanter aufmarsch der npd stattfinden, und es ist zu befürchten, dass die nazis aus den umständen dieser geschichte - drogenmilieu, behördliche "laschheit" - in noch nicht abzuschätzender form profitieren könnten. einfache "lösungs"angebote bei komplexen situationen stellen eine nicht zu unterschätzende gefahr dar - gerade dann, wenn ein derartig grausiger kindstod mit sicherheit ebenso nicht abzuschätzende tiefgehende emotionale triggereffekte in der bevölkerung bewirkt. ich fürchte, das hier nicht (nur) mein pessimismus spricht.

*

edit 3: was zum teufel hat die verantwortliche spon-redaktion dazu veranlasst, die populistischen vorschläge zum internet-pranger für verurteilte sexualstraftäter mit den meldungen zum ermordeten kind in bremen und neuen unerträglichen informationen zusammen in einem schwerpunkt als topaufmacher zu präsentieren? soll das einfach nur zum unfreiwilligen erneuten beleg dafür dienen, dass die sehnsucht nach anscheinend "durchgreifenden lösungen" nicht nur ganz rechts verbreitet ist?

*

immerhin stecken auch ein paar informationen in den artikeln dieses zusammenkonstruierten schwerpunkts: so sind inzwischen ermittlungen gegen die sozialbehörde eingeleitet worden, und - mediale und öffentliche aufmerksamkeit erfordern aktionismus - aus berlin wird das folgende bekannt:

(...)"Das Bundesfamilienministerium will noch in diesem Jahr ein Kompetenzzentrum einrichten, das die Aktivitäten in den Ländern koordiniert, begleitet und evaluiert. In die Einrichtung eines Frühwarnsystems für vernachlässigte und misshandelte Kinder sollen den Angaben zufolge zehn Millionen Euro investiert werden.

Den Familien, die mit der Erziehung ihres Kindes völlig überfordert seien, müsse von Anfang an geholfen werden, betonte von der Leyen. In Modellprojekten, die mit Ländern und Kommunen entwickelt wurden, sollen diese Familien vor oder ab der Geburt des Kindes intensiv begleitet werden."(...)


zehn millionen euro. wenn´s nicht so abgrundtief zynisch und traurig wäre, würde mein lachanfall immer noch andauern. (nur zum vergleich ein paar aktuelle zahlen aus dem deutschen rüstungsetat:

(...)"Die Bundesregierung will noch in diesem Jahr neue Rüstungs-Projekte mit einem Volumen von knapp sechs Milliarden Euro auf den Weg bringen. Ein einziger Eurofighter kostet allein 108 Millionen Euro.

Das Verteidigungsministerium bestätigte Berichte über eine entsprechende Planungsliste, die in eine Vorlage des Finanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestages einfließen soll. Demnach wird die Bundeswehr neue Fregatten, U-Boote und eine neue Generation geschützter Fahrzeuge erhalten; die Kosten sollen schrittweise im Laufe der kommenden Jahre anfallen.

Verteidigungsminister Jung will unter anderem dem Heer für rund 891 Millionen Euro 272 gepanzerte Transportkraftfahrzeuge vom Typ Boxer zur Verfügung stellen. Das für Auslandseinsätze wichtige vierachsige Fahrzeug kann bis zu zehn Soldaten aufnehmen, ist - mit einem Maschinengewehr ausgestattet - bei einer Reichweite von 1.050 Kilometern über 100 Kilometer pro Stunde schnell und bietet Schutz gegen Minen und Beschuß. Weitere große Rüstungsvorhaben sind vier Fregatten vom Typ 125 für 2,2 Milliarden Euro sowie zwei U-Boote vom Typ 212 für 864 Millionen Euro. Für die Modernisierung des seit 30 Jahren betriebenen Transporthubschraubers CH 53 sollen zudem rund 500 Millionen Euro ausgegeben werden."(...)


sagte hier jemand gerade etwas von prioritäten? soviel wert ist das leben und die gesundheit von menschen - kindern - in den augen der herrschenden zombieklasse.)

*

der häßliche verdacht, dass bei der entstehung der mörderischen konstellation für den kleinen jungen in bremen auch kostenfragen bei den versagenden behörden eine rolle gespielt haben könnten, wird durch einen artikel in der morgigen taz doch stark untermauert - ein paar auszüge:

"Nach dem Tod des kleinen Kevin in Bremen erheben freie Träger von Sozialhilfe-Angeboten schwere Vorwürfe gegen den Leiter des Bremer Jugendamtes: Der habe Jugendhilfe nach Kassenlage gemacht. Die Grünen fordern einen Untersuchungsausschuss. (...)

Seit Jahren, so berichtete die Fraktionsvorsitzende Karoline Linnert, würden die Fachvertreter im Jugendhilfeausschuss dagegen Sturm laufen, dass die Kostenbegrenzungen beim Rechtsanspruch auf Hilfe eine immer größere Rolle spielten. "Kevins Tod ist nur die Spitze des Eisbergs. Es gibt zahlreiche Hinweise, dass Bremer Kindern in Not nicht oder nicht angemessen geholfen wird."

Die Grünen fordern deshalb auch die Suspendierung des Leiters des Jugendamtes, Jürgen Hartwig. Der habe "dafür gesorgt, dass nicht allein nach fachlichen Gesichtspunkten entschieden wird, ob ein Kind in eine Pflegefamilie oder ein Heim kommt." Es sei im Zweifelsfall in Vier-Augen-Gesprächen ein "unerhörter Spardruck" von ihm ausgeübt worden, meinte der jugendpolitische Sprecher Jens Crueger - "rechtswidrig" sei das, da das Kinder- und Jugendhilfegesetz ausschließlich fachliche Kriterien kenne."(...)


und nachdem der leiter des heimes, in dem der kleine kevin zweimal kurzzeitig untergebracht worden war, ausführlich seine version der vorgänge dargestellt hat, kommen ein paar wirklich aufschlußreiche dinge zum vorschein:

(...)"Bestürzt formulierte er einen Bericht an den Träger des Heimes, einen privaten Verein, in dessen Kuratorium der Bürgermeister sitzt - so empört sei er gewesen, "welche Zustände in dieser Stadt herrschen". Denn, so Joachim Pape, jahrelang hatte das Heim rund hundert Fälle von "In-Obhut-Nahmen" von Kindern pro Jahr, 2005 dann nur 44. "Wo sind diese Kinder? Ist plötzlich alles gut?" Papes Verdacht: Das Jugendamt hat seine "Politik" geändert.

Den Verdacht teilen andere private Träger. Seit Monaten führen sie Verhandlungen über die Zahl der vorzuhaltenden Plätze - unter anderem für Kinder in Notfall-Situationen. Die Vertreter des Sozialamtes würden da erklären, Bremen brauche nicht so viele Plätze - der Beleg seien die Zahlen von 2005, heißt es.

Die Auseinandersetzungen im Jugendhilfeausschuss um die "Budgets", die eingehalten und nicht durch steigende "Fallzahlen" überschritten werden dürfen, füllen Aktenordner. "Die Zahl der Fremdplatzierungen darf nicht gesteigert werden", heißt es unmissverständlich in einem Papier der Sozialsenatorin vom 1.8.2006. Indem das Jugendamt den kleinen Kevin wieder in die Obhut des Vaters gegeben hat, hat es nur diese sozialpolitische Vorgabe umgesetzt."(...)


parteipolitik hin, finanzielle interessen der freien träger her - von diesen vermutlich vorhandenen motivationen abgesehen, bleibt dann doch ein einblick in die antisoziale realität einer gesellschaft übrig, in der sich ein durchdrehender kapitalismus und die darin und daran durchdrehenden menschen die bälle zuspielen. sparen bis zum bitteren und tödlichen ende; sparen bei den schwächsten und wehrlosesten. meine finsteren gedanken aus meinem kommentar unten erhalten gerade wieder neue impulse. und unter den jetzt bekanntgewordenen verhältnissen werden auch die rücktritte der "persönlich" verantwortlichen (der leiter des jugendamtes dürfte ebenfalls seinen posten loswerden) tatsächlich als placebos für die öffentlichkeit erkennbar: sie haben lediglich eine überall propagierte "politik" im schlimmsten sinne des wortes exekutiert - und "wo gehobelt wird, fallen nun einmal späne". "das system ist okay, persönliche versäumnisse (die ja eigentlich aus der perspektive des ökonomisch betrachtenden wahns strenggenommen gar keine sind) werden sanktioniert" - und wir schafe sollen wieder in den üblichen betäubungsschlaf zurückfallen. wenn wir das akzeptieren, verdienen wir vielleicht tatsächlich alles weitere.

notiz: kennen Sie Ihr *bauchgehirn*? ein kleiner ausflug zum enterischen nervensystem

ich schreibe hier ja öfter von den menschlichen nervensystemen, und ich weiß nicht, ob das wissen darum tatsächlich weiter verbreitet ist - nun also ein kleiner ausflug in unsere anatomie mitsamt etlichen infos zum ens, dem kleinen bruder oder der kleinen schwester des zns.

(...)"Werden Menschen gefragt, wo Wohl- und Unbehagen, Emotion und Intuition, Freude und Leid am besten zu orten sind, zeigen sie, gleich welcher Herkunft oder Hautfarbe, auf die Leibesmitte. Der Volksmund mit seinen Sprichwörtern wie "Liebe geht durch den Magen" oder "Vor Angst in die Hosen machen" liegt wahrscheinlich gar nicht falsch. Wissenschaftlich gesichert ist, dass das enterische Nervensystem nahezu autark funktioniert - die motorischen Vorgänge im Magen-Darm-Kanal sind auch ohne die Innervation durch Parasympathikus und Sympathikus, also auch bei Durchtrennung der entsprechenden Nervenfasern, gewährleistet. Das Bauchhirn kann Informationen seiner Sensoren selbst bearbeiten und in Eigenregie kontrollieren. Wegen seiner weitgehenden Unabhängigkeit und seinem mit dem ZNS vergleichbaren Aufbau heißt das enterische Nervensystem auch das "kleine Gehirn".

Diese Autonomie ist relativ. Das enterische Nervensystem wird vom ZNS beeinflusst. Sympathikus und Parasympathikus wirken modulierend. Beide fungieren als eine Art Standleitung zwischen den beiden großen Nervensystemen: 80 Prozent der Nervenstränge, die zwischen beiden geschaltet sind, laufen vom Bauch zum Hirn, und nur der Rest verläuft in umgekehrter Richtung. Das enterische Nervensystem sendet viel mehr Signale zur Zentrale als es von dort empfängt."


die letztere aussage ist ziemlich spannend, oder? selbst unter berücksichtigung der tatsache, dass das ens natürlich primäre aufgaben in seiner anatomischen region erfüllt, sind die möglichen komplexen wirkungen, die sich aus der erfüllung dieser aufgaben ergeben, auch hinsichtlich der themen dieses blogs relevant:

"Wie sein großer Bruder ist das kleine Gehirn ein Meister der feinen Manipulation. Denn dass der Transport des Speisebreis durch den Magen-Darm-Kanal weitgehend reibungslos vonstatten geht, verdankt er dem feinen Gespür des kleinen Gehirns in der Magengrube. Es sorgt mit einem fein austarierten Gleichgewicht an aktivierend und hemmend wirkenden Botenstoffen, Hormonen und Sekreten für die Lösung, wenn spezielle Nahrungsbestandteile bei der Verdauung Probleme bereiten. Überwiegen die hemmenden Faktoren, entspannt der Darm so sehr, dass er gelähmt wird. Rezeptoren registrieren keine Wandspannung mehr, Verstopfung ist die Folge. Gewinnen dagegen die erregenden Faktoren die Oberhand, wird der Speisebrei zu schnell transportiert und endet als Durchfall.

Der Bauch reagiert auf jede Stimmungsschwankung. Bei Trauer wird weniger Magensaft, bei Angst mehr Speichel gebildet. Angst treibt den Stuhlgang an und lässt ihn dünner ausfallen. Wut steigert die Grundspannung der Muskeln des Gastrointestinaltraktes. Möglicherweise entspricht die Darmregion auch dem, was Freud als Unterbewusstsein bezeichnete. Diese Hypothese stellt der New Yorker Neurogastroenterologe Michael Gershon auf, Pionier auf dem Gebiet der Erforschung des enterischen Nervensystems. Depressionen, Neurosen oder Angsterkrankungen könnten ihren Ursprung teilweise in einer gestörten Kommunikation von kleinem und großem Gehirn haben. Auffällig: Reizdarm-Patienten neigen Studien zufolge vermehrt zu Ängstlichkeit und Depressivität.

Gleiches gilt auch umgekehrt: Beschwerden durch den Reizdarm könnten eine Reaktion des enterischen Nervensystems auf emotionalen Stress sein. Beweisen lässt sich das noch nicht. Es gibt aber immer mehr Indizien, die solche Theorien untermauern. Die neuesten Forschungsansätze besagen, dass es sich um eine Fehlsteuerung auf Neurotransmitterebene handelt, und zwar sowohl im enterischen als auch im Zentralnervensystem."(...)


aus etlichen gesprächen mit krankenpflegerInnen vor ein paar jahren konnte ich die damals für mich neuen informationen ziehen, dass von diesen patientInnen mit schweren darmerkrankungen wie bspw. morbus crohn oder colitis ulcerosa durch die bank als irgendwie in psychischer hinsicht auffällig empfunden wurden, was bestimmte persönlichkeits- bzw. verhaltensmerkmale wie ängstlichkeit, hilflosigkeit im umgang mit den eigenen gefühlen u.a. betraf. das lässt sich sicher auch als eine folge dieser wirklich scheußlichen krankheiten begreifen; andererseits scheint v.a. psychischer stress mit seinen negativen wirkungen auf das immunsystem die entstehung zu begünstigen.

es ist vermutlich ein fehler, sich bei erklärungsmodellen zu psychophysischen störungen nur auf das kopfhirn zu konzentrieren. als untrennbarer teil des körpers ist das gehirn in ein ebenso untrennbares beziehungsgeflecht zu anderen körperregionen gebettet. klingt banal, aber bei unseren fragmentierenden denkgewohnheiten scheint es nötig zu sein, sich daran immer wieder zu erinnern.

*

merkwürdig ruhig scheint es aktuell bei der erforschung des ens zuzugehen, jedenfalls konnte ich bisher kaum aktuellere texte finden, die sich speziell mit den möglichen wechselwirkungen zwischen kopf und bauch befassen. vor jahren schon brachte die zeitschrift geo einen artikel, der als eine art zusammenfassung des wissens zum ens immer noch einen ganz guten einstieg bietet - auszüge:

(...)"Eigentlich eine Sensation, war doch für damalige Wissenschaftler das Gehirn der uneingeschränkte König über den gesamten Körper. Bayliss und Starling konnten noch nicht wissen, was ihre Kollegen erst viel später herausfanden: Je tiefer im Verdauungstrakt, umso schwächer die Herrschaft des Kopfhirns. Mund, Teile der Speiseröhre und Magen lassen sich temporär noch etwas von oben sagen. Doch hinter dem Magenausgang übernimmt ein anderes Organ die Regie: Was wann wo dort passiert, entscheidet das Bauchhirn. Erst am allerletzten Ende, am Rektum und Anus, regiert das menschliche Gehirn mit bewusster Steuerung wieder mit.

Das Darmhirn hat also Macht: Es kann die Daten seiner Sensoren selbst generieren und verarbeiten, und es kontrolliert einen Set von Reaktionen. Es gibt den Nachbarorganen Anweisungen, koordiniert die Infektabwehr und die Muskelbewegung, es muss schnell entscheiden und gespeichertes Wissen abrufen. Es ist funktionell organisiert, arbeitet mit Kreisläufen. Und es ist in der Lage, unterschiedliche Zustände zu registrieren und darauf zu reagieren. Das zweite Gehirn hat alles, was ein integratives Nervensystem braucht. "Ja", sagt Schemann, "man kann sagen, das Darmhirn denkt."(...)


und deshalb lässt sich der ausdruck von den nervensystemen durchaus berechtigt nutzen. aber vielleicht sollten wir uns auch angewöhnen, von unseren hirnen zu reden?

(...)"Was dem Hirn geschieht, bleibt dem Bauch nicht verborgen. Bei Alzheimer- und Parkinson-Patienten findet sich häufig der gleiche Typ von Gewebeschäden im Kopf- wie im peripheren Hirn. Auch bei BSE, dem "Rinderwahn", ist der Darm extrem befallen.(...)

Der identische Zell- und Molekülaufbau erklärt ebenfalls, warum psychiatrische Medikamente für den Kopf auch auf den Darm wirken, und umgekehrt körpereigene Stoffe als Pharmaka im Gespräch sind. Sekretin etwa, ein Verdauungshormon, wird als Arznei getestet, die möglicherweise autistischen Kinder helfen kann. Ein bekanntes Migränemittel beruhigt hochaktive Eingeweide. Betäubungsmittel können Entzündungen im Trakt in Schach halten. Antidepressiva bewirken umgekehrt Verdauungsstörungen.

So auch die Psycho-Droge Prozac. Sie erhöht die Konzentration des Neurotransmitters Serotonin in den Räumen zwischen den Nervenzellen. Im Kopf hebt diese Veränderung nicht selten die Stimmung. Im Bauch allerdings - Serotonin wirkt beim peristaltischen Reflex - führt sie je nach Dosierung zu Durchfall oder Verstopfung."(...)


yo, wer schon einmal längerer zeit psychopharmaka nutzen musste (ich habe selbst über ein paar jahre phasenweise verschiedene antidepressiva angewandt), dürfte sich noch gut an die diesbezgl. nebenwirkungen erinnern...

"Vor kurzem wurde das erste Medikament gegen die Volkskrankheit "Reizdarm" auf den Markt gebracht, das auf den Erkenntnissen des intensiven Zusammenhangs von Bauchhirn und Psyche basiert: Die Arznei gegen "irritablen Darm" - englisch: "irritable bowel syndrom" oder IBS - wurde ursprünglich als eine Anti-Angst-Droge entwickelt und soll zumindest einigen der Millionen betroffener Menschen helfen. IBS-Symptome: starkes Unwohlsein, Unregelmäßigkeiten beim Stuhlgang, Blähungen und Bauchschmerzen. Nicht weniger als 20 Prozent der Bevölkerung leiden darunter, weitere 20 Prozent plagen sich mit anderen Funktionsstörungen, etwa der chronischen Verstopfung.

Das Verdauungssystem dieser Menschen funktioniert nicht richtig, und kein Arzt weiß warum. Keine anatomischen oder chemischen Effekte sind erkennbar. Deshalb werden IBS-Patienten oft als hypochondrische Spinner abgetan. Dabei beruhten viele solcher Erkrankungen auf einer "neuronalen Fehlfunktion" im Bauch, sagt Michael Schemann. Oder das Darmhirn spiele verrückt. Oder im Dialog zwischen oben und unten hätten sich Missverständnisse eingeschlichen. Mehr als 50 verschiedene Krankheiten werden mittlerweile mit solchen Fehlschaltungen in Zusammenhang gebracht.

Das Bauchhirn entwickele seine eigenen "Neurosen", sagt Michael Gershon. Und noch viel mehr. Erst vor kurzem stellten Forscher fest, dass weitaus mehr Nervenstränge vom Bauch in das Gehirn führen als umgekehrt: 90 Prozent der Verbindungen verlaufen von unten nach oben. Warum? "Weil sie wichtiger sind als die von oben nach unten", sagt Gershon. Die meisten Botschaften vom Darm sind allgegenwärtig, wir nehmen sie nur nicht bewusst wahr - außer den Alarmzeichen wie Übelkeit, Erbrechen oder Schmerzen. Aber die ungeheure Fülle der unbewussten Signale vom Bauch zum Hirn ist voller biologischer Bedeutung."(...)


ob´s nun genau 80 oder 90% sind - die signalstrecken zwischen kopf und bauch scheinen schon fast so etwas wie einbahnstraßen zu sein.

die folgenden aussagen nun könnten sowohl hinsichtlich traumatischer erfahrungen und ihrer folgen als auch bei den als persönlichkeitsstörungen bezeichneten krankheitsbildern von bedeutung sein:

(...)"Früher Lebensstress ist eingebrannt in Gehirn und Bauch und bestimmt die Sensibilität der Darm-Hirn-Achse für das ganze Leben. Eine Beobachtung am Menschen stützt die These: Kinder mit den berüchtigten Säuglings-Koliken wachsen nicht selten zu Erwachsenen mit "irritablem" Darm heran. Ein solches Gedächtnis im Bauchhirn "beruht auf Lernprozessen auf der Mikroebene", sagt Michael Schemann. "Wir finden die gleichen Substanzen und Moleküle, die im Gehirn für Erinnerung benutzt werden."

Das Bauchhirn lernt jung am besten. Denn wie das Kopfhirn reift es nach der Geburt weiter; es ist für mindestens drei Jahre plastisch und entwickelt sich. Frühe "Erfahrungen" des Darms können so die "Persönlichkeit" beider Gehirne beeinflussen. Exzessive oder langanhaltende Furcht hinterlässt Spuren nicht nur im Kopf, sondern auch im Intestinaltrakt, wie Tierexperimente erwiesen haben. So belegen Versuche an erwachsenen Ratten, die man als Neugeborene Stress-Situationen ausgesetzt hat, eine Hypersensitivität der Tiere und ihrer Gedärme mit Reizdarm ähnlichen Symptomen.

Und das stärkste Indiz für die verhängnisvollen Reaktionsketten zwischen Gedärm und Psyche: 40 Prozent der IBS-Patienten leiden, wie neueste Studien zeigen, an Angsterkrankungen und häufig auch an Depressionen."(...)


was selbst die etablierte schulmedizin dazu bewogen hat, psychotherapeutische maßnahmen in betracht zu ziehen.

(...)"Kein Kollege lacht heute mehr, wenn Emeram Mayer, der Neurogastroenterologe und Professor für Physiologie, in den so überraschend umfangreichen Nervenfasern, die das kleine mit dem großen Gehirn von unten nach oben verbinden, quasi das biologische Korrelat menschlicher "Bauchgefühle" sieht - und der Intuition. Sie entsteht aus der Wechselwirkung der zwei intim verschalteten Gehirne.

Als Resultat postulieren Forscher eine "Emotions-Gedächtnis-Bank" im Kopfhirn, die alle hoch gesendeten Reaktionen und Daten des Bauches sammelt. Etwa jene unangenehmen Sensationen bei stark beängstigenden Situationen. Aber auch biologische Chiffren der Vorfreude, wie die harmlosen Schmetterlinge im Bauch oder irritierende Ablehnung beim Augenkontakt mit bestimmten Zeitgenossen.

Jedes Mal, wenn der Mensch eine Entscheidung in einer ähnlichen Situation fällen muss, basiert diese nicht nur auf intellektuellen Kalkulationen, sondern wird massiv von jenen unbewussten Informationen aus dem gigantischen Katalog von gespeicherten Emotionen und Körperreaktionen mitgeprägt, eben den "gut feelings". Darin sehen Forscher auch eine Triebfeder der Evolution: Die starke Ausbildung der vorderen Hirnrinde im Kopf ist dem Bauch zuzuschreiben. Denn von dort unten kommt die größte Masse an Information, an Feedback, wie Emeran Mayer es nennt, das oben verarbeitet werden muss."(...)


nun, wenn Sie nicht wahrnehmungsmäßig schwer beeinträchtigt sein sollten, können Sie (nicht nur) die obige aussage zur intuition an sich selbst nachvollziehen - versuchen Sie einfach mal beim nächsten intuitiven moment, die körperliche "quell-region" zu orten.

und am ende wird zum wiederholten male diese frage gestellt:

(...)"Könnte nicht angesichts dieser Erkenntnisse "der Bauch auch ein Teil der biologischen Matrix für das große Unbewusste sein"? Für jene ebenfalls vor etwa 100 Jahren entdeckte psychische Innenwelt des Menschen, die bis heute realtiv unerforscht in uns schlummert?"(...)

leider fällt mir gerade nicht mehr der urheber der folgenden aussage ein: "legen Sie die hand auf Ihren körper - und Sie legen die hand auf Ihr unbewusstes". wobei die klassifizierung in diesem satz wohl nicht verständlich ist, ohne den miserablen, kulturell verankerten umgang mit dem körper als objekt nicht nur in unserer gesellschaft zu beachten.

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