notiz: "third world america"
...titelt aktuell die huffington post auf ihrer ersten seite, und bezieht sich damit auf das geschehen der letzten tage in atlanta (bundesstaat georgia), wo es städtischerseits einen öffentlich angekündigten termin gab, bei dem sich menschen mit wohnungsproblemen auf eine warteliste (!) für ein diesbezgl. öffentliches hilfsprogramm setzen lassen konnten.
was dann folgte, waren szenen, die aktuell in teilen der us-amerikanischen (medialen) öffentlichkeit für echte verstörung sorgen:
nach allerletzten schätzungen waren es rund 30.000 menschen, die sich teils bereits am tag und in der nacht vor dem behördlich angesetzten termin in den straßen rund um die ausgabestelle (eine art shopping mall) zusammenfanden bzw. dort übernachteten. an den ausgabetagen (dienstag und mittwoch) selbst bildeten sich in den umliegenden straßen lange schlangen und es kam zu einem derartigen gedränge, dass am ende riot police angefordert wurde - da es auch in atlanta gerade sehr heiss ist, kam es nicht nur im gedränge, sondern auch durch die hitze zu dutzenden von verletzten, die in krankenhäuser gebracht werden mussten. gleichfalls kam es zu kaputten scheiben und die verteilung der berechtigungsscheine musste von polizei übernommen werden.
laut verschiedenen quellen war dort übrigens ein großer anteil der leute den "working poor" zugehörig, also menschen ohne wohnung (oder nur mit drecklöchern), aber durchaus mit schlecht bezahlten jobs.
wie nennt der reporter vor ort im video das? "this is a very disgusting scene..." - yo. land of the free, home of the brave...
*
edit am 14.08.: das ursprüngliche video ist auf yt entfernt worden (danke für den hinweis @NIM), ist aber auf der eingangs verlinkten seite der huffpost noch zu sehen. ich hab´s jetzt ersetzt.
was dann folgte, waren szenen, die aktuell in teilen der us-amerikanischen (medialen) öffentlichkeit für echte verstörung sorgen:
nach allerletzten schätzungen waren es rund 30.000 menschen, die sich teils bereits am tag und in der nacht vor dem behördlich angesetzten termin in den straßen rund um die ausgabestelle (eine art shopping mall) zusammenfanden bzw. dort übernachteten. an den ausgabetagen (dienstag und mittwoch) selbst bildeten sich in den umliegenden straßen lange schlangen und es kam zu einem derartigen gedränge, dass am ende riot police angefordert wurde - da es auch in atlanta gerade sehr heiss ist, kam es nicht nur im gedränge, sondern auch durch die hitze zu dutzenden von verletzten, die in krankenhäuser gebracht werden mussten. gleichfalls kam es zu kaputten scheiben und die verteilung der berechtigungsscheine musste von polizei übernommen werden.
laut verschiedenen quellen war dort übrigens ein großer anteil der leute den "working poor" zugehörig, also menschen ohne wohnung (oder nur mit drecklöchern), aber durchaus mit schlecht bezahlten jobs.
wie nennt der reporter vor ort im video das? "this is a very disgusting scene..." - yo. land of the free, home of the brave...
*
edit am 14.08.: das ursprüngliche video ist auf yt entfernt worden (danke für den hinweis @NIM), ist aber auf der eingangs verlinkten seite der huffpost noch zu sehen. ich hab´s jetzt ersetzt.
monoma - 12. Aug, 15:12
als anmerkung dazu Tomasz Konicz
zu lesen unter http://www.konicz.info/?p=1381
danke...
Dazu
... wobei gerade der Ausdruck "Mickey-Mouse-Wirtschaft" wohl sehr deutlich den simulativen Charakter zum Ausdruck bringt, den das Wirtschaftssystem gerade für die Eliten aufweist. Für andere ist es Lebensgrundlage.