assoziation: zwei essays und drei interviews...(I)

...haben mich in der letzten zeit gedanklich öfter beschäftigt - und gerade, weil sie thematisch aus meiner sicht eng zusammen gehören, möchte ich sie auch innerhalb einer reihe auszugsweise vorstellen bzw. jeweils kommentieren.

*

fangen wir an mit einem text des historikers franz schandl, der vor einiger zeit im freitag unter dem titel Eine andere Welt ist möglich, ein anderer Kapitalismus nicht veröffentlicht wurde:

"Nichts wird in Zeiten allgemeiner Egomanie so verhöhnt wie der Altruismus. Menschen, die sich nicht auf der Siegerstraße befinden, sollen aus unserem Blickfeld verschwinden. Da jeder sich selbst gehört, ist auch jeder für sich selbst verantwortlich. Ich bin meiner mir mich. Nicht Solidarität oder zumindest Betroffenheit ist angesagt, sondern in erster Linie Gleichgültigkeit oder im schlimmsten Fall sogar offene Aggression: "Eure Armut kotzt uns an!" Solidarität war zumindest in Ansätzen etwas, das auf ein Jenseits der zwänglerischen Identität (Ich bin ich) verwies. Sie besagte, dass ich für die anderen da bin, und sie für mich da sind."(...)

diese feststellungen sind zwar keinesfalls etwas neues, aber nichtsdestotrotz weiterhin gültig. was mich bei schandls thesen etwas stört, ist ihre fehlende präzision - als eine art kultur- und ökonomiekritischer essay fehlt diesen thesen in zeiten ständig zunehmenden wissens in bereichen wie den neurowissenschaften und der psychotraumatologie eine durchaus mögliche klarheit. "egomanie" verleitet zu assoziationen mit synonymen wie "selbstsucht" etc. - was auf falsche fährten führen kann, dazu gleich mehr. "da jeder sich selbst gehört" ist wiederum eine umschreibung einer im blog hier schon öfter thematisierten psychophysischen konstellation, in der ein quasi virtuelles "ich", produziert vom objektivistischen modus im menschen, sich unter zuhilfenahme sekundärer emotionen ("nationalgefühle", "freude" am shoppen u.ä.) quasi als "eigentliche" identität und subjektivität ausgibt - was es bekanntlich nicht ist, sondern viel eher eine art krücke zum rudimentären überleben unter gewalttätigen sozialen bedingungen (die es dazu überhaupt erst hervorbringen).

der kompensationsversuch einer elementaren schädigung also. in der jeweiligen art und weise als auch im ausmaß dieser kompensation können vermutlich erhebliche unterschiede vorhanden sein - von funktioneller und potenziell reversibler bis hin zu struktureller und totalitärer dominanz (letztere wird im modell der "als-ob-persönlichkeit" sowie strukturellen soziopathen deutlich) gibt es hier ein spektrum, welches allerdings in den symptomen etliche gemeinsamkeiten aufweist. und als eines der verbreitesten dieser symptome, welches eben aufgrund seiner allgegenwart als "normalität" betrachtet wird, kennen wir alle die konstellation des "eigenen körpers", der einem quasi "geistigen" ich anscheinend "gehört" und von diesem ich kontrolliert und gesteuert wird.

wie ich früher schon geschrieben habe, ist das keinesfalls als vollständige subjektivität zu begreifen - dieses eigentumsverhältnis ist im gegenteil ein objektivistisches (ein sich selbst als "subjekt" mißverstehendes virtuelles etwas nimmt den körper - und alles andere - als objekt wahr), und meiner vermutung nach dazu die wesentliche erfahrungsmäßige matrix für alle zustände, in denen das konstrukt "eigentum" irgendeine rolle spielt. natürlich und speziell auch und gerade im kapitalismus, der ohne diese defekte selbst- und weltwahrnehmung gar nicht existieren könnte (und es ist auch nicht so abwegig, hier den tieferen grund für die nicht nur potenziell traumatische gewalt zu sehen, die der kapitalismus ständig massenhaft in ganz verschiedenen versionen produziert - genau diese gewalt ist ja der ausgangspunkt für die ihm zugrundeliegenden und stützenden wahrnehmungszustände).

aus diesen wahrnehmungszuständen ergibt sich u.a. auch die benannte gleichgültigkeit (= empathiestörungen). aber es ergibt sich daraus auch, dass die alternative, die schandl aufstellt - "zwänglerische identität" vs. solidarität - so nicht vorhanden ist. das "ich", welches hier zurecht als "zwänglerisch" bezeichnet wird, ist eben nicht das aus der vollen subjektivität heraus mögliche ich, die vollentwickelte individualität, die eben zwanglos auch die einsicht in die notwendigkeit von und ein bedürfnis nach authentischer kollektivität beinhaltet (und sich von als-ob-kollektiven bzw. zwangsgemeinschaften aller art normalerweise angewidert abwendet).

so, wie es schandl oben ausdrückt, wird nur wieder der scheingegensatz von individualität vs. kollektivität beschworen - und diesen fatalen irrtum gilt es unbedingt zu überwinden.

ich überspringe einen großen - lesenswerten - teil, um gleich wieder eine anmerkung loszuwerden:

(...)"Entsicherte Subjekte jedenfalls können nur überleben, wenn sie selbst beinhart agieren. Wollen sie von den (neuen) Märkten nicht ausgespuckt werden, müssen sie sich zu kleinen Konkurrenzmonstern entwickeln. Es ist nicht der freie Atem, den das bürgerliche Subjekt - der so genannte freie Bürger - atmen darf, es ist asthmatisches Hecheln. Die Angst unter die Räder zu kommen, wird größer, es gilt daher schnell, schlau und verschlagen zu sein. Entsichert meint aber mehr als verunsichert - entsichert heißt auch, dass die flexiblen Subjekte permanent unter Spannung stehen, geladen sind, bereit sein müssen zu schießen, zumindest am Markt andere abzuschießen. Das Instrumentarium, das ihnen aufgezwungen wird, ist ein aggressives. Die Kalaschnikow ist entsichert und bei einigen wird sie nicht nur im übertragenen Sinne losgehen. Am Ende stehen dann kollektive Bandenbildung oder individualisierte Amokläufer. Kann sich keine positive Perspektive entwickeln, werden diese regressiven Tendenzen zunehmen, ja sich zur Barbarei verallgemeinern."(...)

jemand mit einer - wie auch immer genau ausgeprägten - psychophysischen struktur wie oben skizziert kann u.u. weder anders handeln noch sich überhaupt etwas anderes vorstellen - es ist ihm aufgrund des zustandes, in dem sich nervensystem incl. gehirn befinden, schlicht nicht möglich. und genau solche leute bilden mit einiger wahrscheinlichkeit genau die art antisozialer "elite", die hier mit ihrem treiben immer wieder thema ist. mir stellt es sich so dar, dass sich aufgrund traumatischer prozesse unter bestimmten bedingungen immer mehr menschen funktional dem wahrnehmungsstatus dieser "elite" anschließen, was sich bspw. in der übernahme der konstrukte und ideologien ausdrückt, die elitärerseits mit einigem erfolg verbreitet werden. als metapher könnten wir auch eine ganz spezifische art von invasion annehmen, die zu ihrem abschließenden erfolg unbedingt der zerstörung der elementarsten menschlichen fähigkeiten zum sozialen bedarf - an erster stelle wäre hier die liebesfähigkeit zu nennen.

genau diese findet in einem szenario entfesselter konkurrenz, in dem der "wert" eines menschen einzig an objektivistischen kriterien der "leistungsfähigkeit" festgemacht wird, nicht nur keine resonanz im sinne positiver beantwortung mehr, sondern wird in solchen verhältnissen sogar hinderlich und dysfunktional. ich hatte es früher ebenfalls schon mal geschrieben: wer hier "positiv" selektiert wird, d.h. am ende übrigbleibt, lässt sich nicht mehr als mensch nach unserem verständnis beschreiben - wer da übrigbleibt, ist eine totalitär vereinsamte und ständig paranoide figur, die ihre eigenen ununterbrochenen fiktionen mit der realität verwechselt, die aufgrund massiver psychophysischer schäden nicht mehr vollständig und v.a. nicht in ihrer sinnlichen qualität wahrgenommen werden kann. und falls sich dieses szenario so durchsetzen kann, würde es meiner meinung nach auch das definitive ende des "experiments mensch" bedeuten - nicht nur in dem sinne, dass den überlebenden wesen die wesentlichen und spezifischen menschlichen qualitäten fehlen würden, sondern auch deswegen, weil sie über kurz oder lang - und das ist heute bereits eindrucksvoll zu sehen - ihre eigenen lebensgrundlagen zerstören würden. ohne fähigkeiten zur wahrnehmung der eigenen untrennbaren verwobenheit in die planetare ökologie zb. werden sie ebenfalls nicht (mehr) in der lage sein, die vielfältigen warn- und gefahrenzeichen wahrzunehmen, die ökologische systeme vor dem kollaps noch abgeben.

wir sind auf dieser schiefen ebene insgesamt bereits ein ganzes stück ins rutschen gekommen.

und auch die von schandl erwähnte "kollektive bandenbildung", siehe auch hier, sowie der "individualisierte amokläufer" (der eben nicht individualisiert, sondern vereinzelt ist - genauso, wie die banden höchstens als zwanghafte als-ob-kollektive zu verstehen sind), lassen sich sowohl als existierende phänomene registrieren wie auch als zu erwartende entwicklungsschritte auf der erwähnten schiefen ebene begreifen. wobei mir dazu noch ein aspekt eingefallen ist: denken Sie einmal darüber nach, in welchen regionen des planeten besonders gangbildungen zu beobachten sind - und wo einzelne amoktaten. und vergleichen Sie vielleicht auch einmal die kulturellen und klassenzugehörigkeiten. ich will darauf hinaus, dass bandenbildung eher dort zu finden ist, wo in der vergangenheit und teils auch noch aktuell zumindest rudimentär funktionierende soziale strukturen vorhanden sind oder waren. das gegenteil dazu bilden die amoktäter "neuen typs", die v.a. ein produkt der westlichen kultur darstellen - und in ihrer vereinzelung den status unser gesellschaftlichen verhältnisse realitätsgetreu abbilden. der kapitalismus in den metropolen tendiert offensichtlich dazu, selbst simulationen von kollektivität - dazu gehören banden - nicht mehr zuzulassen. den vergleich zwischen der klassischen mafia und transnationalen konzernen habe ich hier schon öfter gezogen - zugunsten der mafia (auch ein als-ob-kollektiv) könnte man inzwischen sagen, dass die sich zumindest noch um den anschein einer rudimentären moral - "ehrenkodex" - bemüht hat...

jetzt zu einem anderen punkt, der hier ebenfalls immer wieder eine rolle spielt:

(...)"Auch Reizvokabeln wie "Skandal", "Schuldige", "Opfer", "Täter" führen auf Abwege. Die Politik der identitätslogischen Zuweisung ist zu überwinden. Wir alle sind - wenn auch in unterschiedlichem Ausmaße - Opfer und Täter, Schuldige und Unschuldige, im Prinzip aber Funktionäre des Kapitals. Diese Struktur ist aber keine Natur, auch wenn sie als zweite Natur erscheint. Sie verfügt über uns, nicht nur weil wir uns fügen, sondern sie mit unseren Handlungen und Überzeugungen stets neu hervorbringen. Wir müssen allerdings Abstand von der Vorstellung gewinnen, die andere Welt sei nur gegen irgendwelche Andere durchsetzbar. Vor allem die unentwegte personelle Zuweisung bringt die Leute nicht zusammen, sondern hetzt sie gegeneinander auf. Nicht die Befreiung von uns formierenden Formprinzipien steht dann an, sondern der Kampf der formbestimmten Interessen. Das Böse kennt eben nicht Name, Anschrift und Gesicht, wie Bertolt Brecht - ganz Kind seiner Zeit - einmal meinte, sondern bloß Logik und Vorschrift."(...)

hier möchte ich deutlich widersprechen: zwar ist das obige - oberflächlich betrachtet - sehr ähnlich dem ansatz, den ich hier im blog unter täter-opfer-dialektik skizziert habe - aber die betonung liegt eben auf oberflächlich.

es gibt reale täter, und die frage danach, wie sie dazu geworden sind, kann diese realität nicht aus der welt schaffen. das "wir" - bewohnerInnen der westlichen gesellschaften - in unterschiedlichem maße sowohl täter als auch opfer sind, ist dabei noch das kleinste erkenntnisproblem. viel eher wird die täter-frage bei der these relevant, das wir "...allerdings abstand von der vorstellung gewinnen, die andere welt sei nur gegen irgendwelche andere durchsetzbar." das halte ich für eine gefährliche und geradezu suizidale aufforderung. warum? weil spätestens eine genaue auseinandersetzung mit den zuständen, die sich in form der massivsten beziehungskrankheiten manifestieren, die frage mit sich bringt, ob es bspw. mit soziopathen überhaupt eine ebene der authentischen verständigung geben kann. ich hatte dieses problem neulich mal so umschrieben:

(...)"wer einen entscheidenden teil der eigenen wahrnehmungsfähigkeiten eingebüßt hat (und stattdessen als objektivistisches surrogat z.b. den eigenen quantifizierbaren profit als einzigen "lebenssinn" zur verfügung hat), wird erstens weder rücksichtnahme auf soziale und ökonomische beziehungen und grenzen kennen, zweitens weitgehend ignorant gegenüber allen entsprechenden warnsignalen bleiben (von denen das leid von lebewesen für alle empathiefähigen menschen eines der wichtigsten darstellt), und drittens im schlechtesten fall nicht einmal das problem begreifen können - und damit ist eine unüberwindlichende grenze für jeden heutigen begriff von "politik" gesetzt, die abstrakt und objektivistisch von einer diffusen "gleichheit" aller menschen ausgeht. es gibt nun aber real durchaus qualitative psychophysische unterschiede zwischen menschen, die im extremfall die wahrnehmung völlig unterschiedlicher welten bedeuten - die nazis z.b. haben mit ihrem gerede von "untermenschen" imo nicht nur unsinn erzählt, sondern auf ihre eigene art und weise ihren wahrnehmungsstatus durchaus korrekt beschrieben - und sie haben uns mit ihrem handeln einen deutlichen hinweis darauf hinterlassen, was derartige wahrnehmungsbeschränkungen für folgen haben können"(...)

es ist durchaus realistisch, vom worst-case-szenario auszugehen, welches da lautet: beziehungskranke und wahrnehmungsgeschädigte menschen können weder interesse an noch überhaupt eine vorstellung von einem leben jenseits gewalttätiger und hierarchischer strukturen haben. und sowohl mit dieser option als auch den daraus folgenden konsequenzen - die bspw. in einer strikten sozialen isolierung betroffener liegen könnten - hat sich jede emanzipatorische strömung auseinanderzusetzen. schandl geht aus meiner sicht implizit von der oben erwähnten abstrakten gleichheit aller menschen aus, die allerdings in einem psychophysischen sinne nicht vorhanden ist - der jeweilige zustand unseres nervensystems entscheidet auch über die wahrnehmung dieser welt und die möglichkeiten des lebens (und das ist ausdrücklich kein konstruktivistischer ansatz - das nur nebenbei gesagt).

weitgehende zustimmung meinerseits dann zum letzten abschnitt:

(...)"Wir fordern somit nicht Erfüllung, sondern Distanz von der eigenen Charaktermaske. Die Leute sollen sich ernster nehmen als ihre Rollen. Das Rollen-Ich - Dividuum nannte es Günther Anders - ist zu durchbrechen, will überhaupt so etwas wie Individuum ermöglicht werden. Ganz kategorisch gilt es zu sagen: Leben und Kapitalismus sind unvereinbar. Eine andere Welt ist möglich, ein anderer Kapitalismus nicht. Die neue oder notwendige Sozialbewegung wird sich daran messen lassen müssen, ob sie diese Radikalität zulässt oder sich einmal mehr in den Schützengräben des bürgerlichen Kontinuums verkriecht. Wenn sie nicht darüber hinauskommt, mit den "edlen" Werten der kapitalistischen Warengesellschaft gegen die kapitalistische Realität zu revoltieren, wird sie ein obligates Schicksal ereilen. Sie affirmiert dann ja bloß, was sie vermeintlich angreift, tut so, als hätte das Eine mit dem Anderen nichts zu tun. Der Kommunismus ist nur zu haben als eine planetarische Assoziation befreiter Individuen. Wobei Freiheit Freiheit von fetischistischer und verdinglichter Form bedeutet. Befreiung meint frei sein vom Wert und seinem ganzen Rattenschwanz, dem beschränkten Universum, das sich als ewig missversteht: Recht und Demokratie, Politik und Staat, Ökonomie und Ideologie, Tausch und Markt. Das wäre doch mal was anderes."

yo. "das rollen-ich ist zu durchbrechen" - das bedeutet die auflösung der dominanz von als-ob-zuständen im sozialen leben. dieser prozeß muss und kann nur ein globaler sein. und ob das daraus und vielen anderen veränderungen entstehende dann kommunismus oder tendenziell eher anarchie genannt wird - oder auch ganz anders - ist eine nachrangige frage. aber etwas anderes wäre es zur abwechslung wirklich mal.
monoma - 20. Feb, 19:52

passend zum obigen...

...und recht erstaunlich: ein mitglied der "politischen klasse", welches zur mehr als nur partiellen realitätswahrnehmung fähig ist:

(...) Die kapitalistische Philosophie des "Mehr, schneller und weiter" ist am Ende. In seiner jetzigen Form ist der Kapitalismus die Vergangenheit. Wir müssen eine neue Kulturform entwickeln, eine Kultur des qualifizierten Wachstums. Das ist nicht nur eine Frage des Weltklimas. Das wird uns auch durch die Endlichkeit der Rohstoffe und die nachholende Industrialisierung bevölkerungsreicher Schwellenländer diktiert.

Der Club of Rome hat schon vor 35 Jahren behauptet, dass die Wachstumsgesellschaft keine Zukunft hat. Seitdem nicken alle bei solchen Aussagen, stets ohne jede Konsequenz. Warum passiert nichts?

Ein wenig ist unsere Welt wie "Forrest Gump", ein halbgebildeter Idiot, der in Teilbereichen unglaublich gut ist, aber nichts von den Zusammenhängen versteht. Wir leben immer mehr in Teilwelten mit einer Partiallogik. Der Hedgefond-Manager, der Werbemanager, der Produzent von besonders schönen Nudeln: Jeder ist in seinem Fach extrem gut. Aber immer seltener wird die Frage gestellt: Was steckt dahinter? Die Rationalität der Gesamtentwicklung geht verloren. Sie zerfällt in Teilwelten mit ganz unterschiedlichen Wahrnehmungen. Ein anderes Syndrom ist, nur noch im Hier und Jetzt zu leben. Diese Pausenlosigkeit raubt uns die Chance, aus der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen. Würde Eon bei der Ausrichtung seiner Energiepolitik statt auf die kurzfristige Ratingbewertung oder die Rendite am Jahresende weiter in die Zukunft schauen, würde es zu ganz anderen wirtschaftlichen Überlegungen kommen.(...)


wie gesagt: erstaunlich. gerade die bemerkungen zum "hier-und-jetzt" - zeitwahrnehmung - oder auch zu den "teilbereichsidioten". ich fürchte allerdings, dass es sich bei m. müller um einen einzelfall handelt. und finde dazu, dass einer der ersten konsequenzen seiner eigenen erkenntnisse im verbrennen des spd-mitgliedsbuches bestehen müsste.

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